Das der AUDJPY - der Trade für die Ewigkeit ist, ist für Leser unseres Blogs keine Neuigkeit, aber derzeit verteilt der Markt "Geschenke", daher widmen wir der aktuellen Situation einen extra Post.
Die magischen 80.50 wurden heute Nacht, nach Hollandes Sieg in Frankreich gedischt.
Das alles derzeit in den Risk off Modus schaltet, ist selbst unter den Bondaffen so klar wie Klosbrühe, denn was jetzt mit Euroland passiert - ist zwar klar, dem großen Plan folgend - aber nicht kurzfristig, daher krabbelt der Yen Future wieder an die 200er bei 1.2565 ran.
Wir sind der Überzeugung das wars noch nicht, der Yen wird noch weiter steigen.
Warum dann der erneute Einstieg bei 80.60?
Weil niemand weiss wann die BOJ wieder intervenieren wird und AUDJPY-Trades, wenn sie richtig gemanaged, risk free sind und daher gilt als eherndes Gesetz, an jedem Keylevel - zukaufen.
Wer das System begriffen hat, zieht 99,999% sichere Gewinne daraus.
Bei 80.33 wartet erstmal die 61,8% Marke auf uns, die Stoch ist bereits unter 10 und auch wenn der AUDUSD noch enormes Abwärtspotential hat, ist jeder Pip nach unten beim AUDJPY ein weiteres Geschenk der grenzdebilen Politker die arrogant auf ihren Thronen sitzen und immer noch nicht die Zentralbanker um Lebensrettung angefleht haben.
Und wer jetzt immer noch Schiss hat (und) clever ist, der geht den Yen-Future bei über 1,26 long (falls er es nicht schon ist)
Klar stehen beim AUDJPY noch die 78.80 als Möglichkeit da, ebenso wie die 76.70, aber wer den AUDJPY Trade verstanden hat, wird sich über jede 100 Pips nach unter freuen wie ein Schneekönig.
Sonntag, 6. Mai 2012
Donnerstag, 3. Mai 2012
Aussie update
Die RBA sieht die (offizielle) Inflationsrate von 2-3% und - (wird es streng beobachten) - heißt im Umkehrschluß, auch die Zinsen wieder anheben ;-), denn im Gegensatz zu den sozialistischen Bankrottstaaten in Nordamerika und Europa, braucht die RBA keine Nullzinspolitik um ihr Bankensystem nicht absaufen zu lassen - ich erinnere an 2008 wo die Australier die ersten waren, die sofort 90% aller Toxicpaper abgeschrieben haben, nachdem die Immoblase in den USA offiziell geplatzt war.
Wir haben also alles was es braucht für einen steigenden Aussie:
- niedrigste Staatsverschuldung
- durchfinanziertes Rentensysten
- reale Werte im Boden, mit der Bereitschaft die Minen auch extrem zu besteuern
- sicheres Rechtssystem
- (offizielle) Inflationsrate über allen anderen westl. Industriestaaten (niemand glaubt wirklich das Märchen von unter 3% :-) )
- relativ großen Währungsraum
- faktisch kaum noch Konkurrenz innerhalb des Fiatuniversums als Reservewährung
- wer in australischen Anleihen anlegt, verliert zumindestens offiziell kein Geld, sondern bekommt noch nen Coupon
Witzigerweise (Charttechnik ist ja Kaffeesatzleserei) ;-) passierte dies just an der 1.025 beim AUDUSD.
Welch Zufälle es gibt. :-)
Was könnte den Siegeszug des Aussie kurzfristig noch abbremsen?
Wenn jemand den deflationären Stecker zieht, bewußt oder unbewußt, oder die Bürokraten in Peking ihr Haus wirklich nicht in Ordnung kriegen und dadurch für ein beispielloses deleveraging sorgen, wie es die Welt noch nicht gesehen hat. (Siehe Yen Postings)
Die logarithmischen Chartbilder deuten mittlerweile etwas an, da wird einem Himmelangst zumute.
Wir verfassen dazu demnächst mit entsprechenden Charts ein Special.
Ich weiss nicht wo bei vielen dieser wahnsinnige Glaube an das sofortige unlimierte Drucken herkommt, in den Charts steht was anderes!
Wir haben also alles was es braucht für einen steigenden Aussie:
- niedrigste Staatsverschuldung
- durchfinanziertes Rentensysten
- reale Werte im Boden, mit der Bereitschaft die Minen auch extrem zu besteuern
- sicheres Rechtssystem
- (offizielle) Inflationsrate über allen anderen westl. Industriestaaten (niemand glaubt wirklich das Märchen von unter 3% :-) )
- relativ großen Währungsraum
- faktisch kaum noch Konkurrenz innerhalb des Fiatuniversums als Reservewährung
- wer in australischen Anleihen anlegt, verliert zumindestens offiziell kein Geld, sondern bekommt noch nen Coupon
Witzigerweise (Charttechnik ist ja Kaffeesatzleserei) ;-) passierte dies just an der 1.025 beim AUDUSD.
Welch Zufälle es gibt. :-)
Was könnte den Siegeszug des Aussie kurzfristig noch abbremsen?
Wenn jemand den deflationären Stecker zieht, bewußt oder unbewußt, oder die Bürokraten in Peking ihr Haus wirklich nicht in Ordnung kriegen und dadurch für ein beispielloses deleveraging sorgen, wie es die Welt noch nicht gesehen hat. (Siehe Yen Postings)
Die logarithmischen Chartbilder deuten mittlerweile etwas an, da wird einem Himmelangst zumute.
Wir verfassen dazu demnächst mit entsprechenden Charts ein Special.
Ich weiss nicht wo bei vielen dieser wahnsinnige Glaube an das sofortige unlimierte Drucken herkommt, in den Charts steht was anderes!
Dienstag, 1. Mai 2012
Yen, ALLES dreht sich um den Yen - Totalkollaps, wenn das kein Trendbruch war
Es mag ermüdent wirken, ich weiss, aber es ändert nichts an der Tatsache das der Yen der Dreh und Angelpunkt im Fiatuniversum ist, denn er ist nachwievor die Kreditwährung Nr. 1.
Und damit beeinflußt die Liquidität in Yen alle anderen Märkte - und ja, auch die bodenständigen Edelmetallmärkte.
Das ist im Kern kein Grundsatzposting, sondern vorallem unsere persönliche Prognose bzgl. des JPY, mit den entsprechenden Auswirkungen für die zu platzierenden Trades.
Wir gehen (gingen) eigentlich davon aus das er die GLs nochmal antestet, würde auch zum wöchentlichen Pivot passen. D.h. ein leicht fallender Yen, wichtig ist dies vorallem ja für die Ausstiege beim USDJPY und AUDJPY UND die optimalen Shorts Zukäufe für den EURJPY.
Derzeit hängt er aber auf dieser Unterstützungslinie fest - an der er aktuell (Chart stellen wir nicht ein) abgeprallt ist. Wir denken aber, dies ist nur ein kurzer Rebound, bevor er noch die GLs testen geht.
Die sollte er noch testen gehen.
Er ist gestern Nacht am 200er, wie erwartet abgeprallt, aber wir sehen noch einen Retest der 61,8% Fibo bei 1.2660 - könnte ca. der 79.00 USDJPY, bzw der 80.50 AUDJPY entsprechen - und ein kurzes durchbrechen des 200er wäre keine Seltenheit.
Gott bewahre uns alle (jedem in seinem persönlichen Lebensbereich, auch wenn ihm das jetzt noch nicht bewußt ist) davor das der Yen die 61,8% reißt.
Ab diesem Punkt sollte spätestens wieder ein beherztes Eingreifen der BoJ erfolgen - wovon wir ausgehen.
Die nächsten Tage werden an den Assetmärkten auf jedenfall ungemütlich, wenn der Yen seine Level testen geht - und Sie werden diverse defuse Crashmeldungen hören - der Risk off durch den 6.5. in Paris kann durchaus einer der Hauptgründe sein.
Ich hab allerdings noch einen "Scheiss"Chart für alle Inflationisten UND ja - ALLE da draußen sind Inflationisten - ALLE wünschen sich Inflation (ja, auch DU) - und "niemand" wünscht sich, das dieser Kurs zurück kommt/bleibt in seinen Trendkanal.....
... sondern das dies kein Fehlausbruch war, sondern der Anfang vom Trendbruch und die BoJ beherzt Liquidität in den Markt pumpt - denn der Umkehrschluß wäre der totale deflationäre Kollaps, bei dem der Yen einfach mal die obere Begrenzung der TL antesten geht - was er aber nur tun kann, wenn massivst Gelder aus dem globalen Finanzsystem abgezogen werden. (bzw. durch Rückführung von Krediten ausgelöscht werden)
Die Altersvorsorge in Aktien hat sich dann auch offiziell erledigt, alles was bislang bei Silber und Gold nicht gezittert hat, bekommt dann die große Flatter, Eure Rohstoffpreise stürzen in die Tiefe (an der Tanke aber nicht, wegen den Steuern), ganze Länder, nebst ihren Banken, Regierungen und Versicherungen wird es auslöschen ..... wenn der Yen Future seine obere TL testen sollte, brennt bei es bei Ihnen vor der Haustür.
Ihre OS ala Dirk Müller, mit denen sie auf fallenden Kurse wetten, können sie getrost ins Klo werfen, weil ihr Counterpart längst Pleite ist.
Also beten Sie mit uns zusammen, das dies wirklich der Trendbruch war und liquide Trillions (Billionen) für unser aller persönliche Sicherheit sorgen.
Und damit beeinflußt die Liquidität in Yen alle anderen Märkte - und ja, auch die bodenständigen Edelmetallmärkte.
Das ist im Kern kein Grundsatzposting, sondern vorallem unsere persönliche Prognose bzgl. des JPY, mit den entsprechenden Auswirkungen für die zu platzierenden Trades.
Wir gehen (gingen) eigentlich davon aus das er die GLs nochmal antestet, würde auch zum wöchentlichen Pivot passen. D.h. ein leicht fallender Yen, wichtig ist dies vorallem ja für die Ausstiege beim USDJPY und AUDJPY UND die optimalen Shorts Zukäufe für den EURJPY.
Derzeit hängt er aber auf dieser Unterstützungslinie fest - an der er aktuell (Chart stellen wir nicht ein) abgeprallt ist. Wir denken aber, dies ist nur ein kurzer Rebound, bevor er noch die GLs testen geht.
Die sollte er noch testen gehen.
Er ist gestern Nacht am 200er, wie erwartet abgeprallt, aber wir sehen noch einen Retest der 61,8% Fibo bei 1.2660 - könnte ca. der 79.00 USDJPY, bzw der 80.50 AUDJPY entsprechen - und ein kurzes durchbrechen des 200er wäre keine Seltenheit.
Gott bewahre uns alle (jedem in seinem persönlichen Lebensbereich, auch wenn ihm das jetzt noch nicht bewußt ist) davor das der Yen die 61,8% reißt.
Ab diesem Punkt sollte spätestens wieder ein beherztes Eingreifen der BoJ erfolgen - wovon wir ausgehen.
Die nächsten Tage werden an den Assetmärkten auf jedenfall ungemütlich, wenn der Yen seine Level testen geht - und Sie werden diverse defuse Crashmeldungen hören - der Risk off durch den 6.5. in Paris kann durchaus einer der Hauptgründe sein.
Ich hab allerdings noch einen "Scheiss"Chart für alle Inflationisten UND ja - ALLE da draußen sind Inflationisten - ALLE wünschen sich Inflation (ja, auch DU) - und "niemand" wünscht sich, das dieser Kurs zurück kommt/bleibt in seinen Trendkanal.....
... sondern das dies kein Fehlausbruch war, sondern der Anfang vom Trendbruch und die BoJ beherzt Liquidität in den Markt pumpt - denn der Umkehrschluß wäre der totale deflationäre Kollaps, bei dem der Yen einfach mal die obere Begrenzung der TL antesten geht - was er aber nur tun kann, wenn massivst Gelder aus dem globalen Finanzsystem abgezogen werden. (bzw. durch Rückführung von Krediten ausgelöscht werden)
Die Altersvorsorge in Aktien hat sich dann auch offiziell erledigt, alles was bislang bei Silber und Gold nicht gezittert hat, bekommt dann die große Flatter, Eure Rohstoffpreise stürzen in die Tiefe (an der Tanke aber nicht, wegen den Steuern), ganze Länder, nebst ihren Banken, Regierungen und Versicherungen wird es auslöschen ..... wenn der Yen Future seine obere TL testen sollte, brennt bei es bei Ihnen vor der Haustür.
Ihre OS ala Dirk Müller, mit denen sie auf fallenden Kurse wetten, können sie getrost ins Klo werfen, weil ihr Counterpart längst Pleite ist.
Also beten Sie mit uns zusammen, das dies wirklich der Trendbruch war und liquide Trillions (Billionen) für unser aller persönliche Sicherheit sorgen.
Montag, 30. April 2012
alles komplett überreizt - Absturz voraus... oder EMs durch die Decke
Wir haben "lange" nach einem passenden Titel gesucht, aber es fiel uns beileibe kein besserer ein, als
"alles komplett überreizt"!
Und bevor wir zum konkreten Thema kommen, möchte ich nochmal, grade durch das extreme Volumen der Rückmeldungen der letzten Tage, darauf hinweisen:
Wir sind kein Edelmetallblog (dafür gibts die Metallwoche.de), kein hartgeld Forum (dafür gibts hartgeld.com), keine Silberjungs (dafür gibts Torsten Schulte), keine OS Zocker (dafür gibts das Wallstreet und Gelbe) und kein FX Trading Blog (gibts im dutzend billiger im Netz), ebensowenig wie Aktien-(Foren, Briefe) - eine Industrie die mit Analysen ihr Geld verdient und nicht mit Trading - und ganz bestimmt sind wir keine Vermögensverwalter (die fremdes Geld annehmen) und sich über 15,5% Jahresrendite ein Lo.... in den A.... freuen.
Anfragen diesbezüglich werden wir auch in Zukunft, nicht aus Unhöflichkeit, nicht beantworten.
Unsere aktiven Medien sind Metallwoche und Hartgeld Forum, alles weitere ist nachwievor, nicht mehr und nicht weniger unsere persönliche Einschätzung zu den Märkten und unsere daraus resultierenden Trades.
Zum Thema.
"Es ist alles komplett überreizt" - was meinen wir damit?
Wo droht Ungemach, kann man sich dagegen schützen und wenn ja wie, was bietet sich an und wovon würden wir die Finger lassen.
Die EMs dümpeln vor sich hin, Gold (da Währung) stärker als Silber (da IM). Komischerweise werden "plötzlich" wieder die Stimmen lauter das das Wachstum ja gar keines sei und alles bereitet sich auf eine R oder doch D vor - welch Wunder. :)
Im gleichen Atemzug steht der Aussie da wie ein Fels in der Brandung, der Kiwi zeigt nur leichte Schwäche (aber auch nicht wirklich), der Euro steht zum USD bei gefühlten 1,50, der S&P500 bei 1400, der Dow über 13000, Oel immer noch bei 120/105 - aber der Yen Future wertete massiv auf und im Zuge dessen fielen die Hauptpairs dazu massiv ab.
Der 200er beim Yen könnte durchaus eine erstzunehmende Nuss sein, die es zu knacken gilt. Kurz drüber bei 1.2630 liegt aber noch ein wesentlich größerer Widerstand, entspricht beim USDJPY ca. der 78.50-79.00, d.h. hier sind Tradingtechnisch neue Longs zuzukaufen, denn die Wahrscheinlichkeit das die BoJ den Kurs durchrutschen läßt ist recht gering.
Zeitgleich sitzt der USDX (auch wenn er eigentlich veraltet ist), direkt auf seinem 200er.
Was wir daraus u.a. sehr schön ersehen können - KEINE (Sau) interessiert sich für die Kasperlewährung aus Europa und die, die die Stärke oder Schwäche des USD immer noch in EURUSD oder gepegtem CHF rechnen, haben den Schuß noch nicht gehört.
Die Währungsbullen heißen wenn dann, Aussie 1.04+) und Yen (79,80-) (nebst Kiwi und ein bißchen Pfund) - und ehrlich, innerhalb der Fiatwelt: was sollte es denn sonst sein?
Bei Gold läuft nachwievor die Akkumulationsphase
http://www.metallwoche.de/volker-carus-es-gibt-keinen-bullmarkt-im-gold/
in dieser Metallwoche ausführlichst erklärt.
(Sollte sowieso jeder regelmäßig hören der EM tradet und investiert ist)
Welche Situation finden wir demnach also aktuell vor.
Die Währungen sind gelaufen wies böse, bzw. nicht gefallen, andererseits dümpeln die EMs vor sich hin (für Silber interessiert sich derzeit nichtmal der gemeine Silberbug - oder ihm ist die Liquidität ausgegangen ;-), auch schlecht ;-) ), Aktien,- und Oelmärkte nahe an Jahrzehntehochs.
Jetzt kommt wieder die Glaskugel, die wir natürlich wie alle anderen auch (es sei denn SIE), nicht haben, aber eines ist für uns sicher: (und wir behaupten nicht, wie andere Blogger die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und zu wissen was kommen "muß")
Entweder krachen die Währungen, Aktien,- und Rohstoffmärkte die nächsten Wochen, wegen Liquiditätsentzug und/oder Krisenumschichtung, bzw. ablösen von Krediten Richtung Japan, wie ein Kartenhaus in sich zusammen (die entsprechenden Shorts dazu sind im Blog ausführlich beschrieben), oder aber die beiden Edelmetalle gehen (nominal) "durch die Decke".
Gold ist nach unten bereits ziemlich ausgelutscht (man hat diese Konkurrenzwährung schon bis aufs Äußerste "verprügelt"), Silber könnte es im Zuge eines wirklichen deflationären Kollaps (bereits beschrieben) schon noch mit in die Tiefe reißen - aber im Verhältnis zu den anderen Assets ist das Abwärtspotential der beiden EMs (vorallem Gold) mittlerweile mehr als begrenzt.
Es steht alles auf ROT: Aktien, Aussie, Kiwi, Loonie, Pfund, Euro (haha), Oel, IMs, Apple :-) )
(die entsprechenden Charts haben wir zigfach gepostet) - der Zusammenbruch vs. USD und Yen liegt förmlich in der Luft.
Lassen Sie den deflationären Kollaps zu? Wir wissen es natürlich nicht.
Wie können Sie es aufhalten? Nun das wissen wir, durch Injektionen - wobei es aber nur 2 Kandidaten dafür gibt (was viele Europäer in ihrer kolonialen Manie aber gerne immer noch negieren): BoJ und FED.
Der Typ aus D.C. hat sich offiziell noch ziemlich zurückhaltend ausgedrückt - wie man sieht:
Lassen Sie den Kollaps zu, dann siehe oben (Silber kann im Sog dann leicht noch mit runter gerissen werden - NICHT in Euro, denn realwirtschaftlich sind keine/kaum Käufer da und Geld ist Silber NOCH nicht wieder), oder kommen jetzt schnell die Injektionen, hauptsächlich via BoJ um das abstürzen zu verhindern?
Unser Bauch + all dem was auf Rot steht (und das ist und bleibt immer ein privater Blog, daher zählt hier auch der Bauch ;-) ) - Sie lassen den Dip zu, denn bisher ist noch kein arroganter Politiker auf Knien vor den Zentralbankern angekrochen gekommen und hat sie angefleht "tu doch bitte was." - Derzeit schwebt die Politik noch ziemlich arrogant auf Wolke 7, ausgestattet mit dem Kurzzeitgedächtnis einer Eintagsfliege.
Tradingtechnisch heißt dies natürlich nachwievor:
USDX (Future) long
EURUSD short
AUDUSD short
NZDUSD short
EURJPY short, (bzw sell the rallies)
USDCHF long
USDCAD long
AUDJPY buy the dips (longterm)
USDJPY buy the dips (longterm)
EURAUD sell the Rallies
S&P500 short, (DAX sell the Rallies)
Gold long
Silber buy the dips
EURCHF (ohne Antwort) :-)
"alles komplett überreizt"!
Und bevor wir zum konkreten Thema kommen, möchte ich nochmal, grade durch das extreme Volumen der Rückmeldungen der letzten Tage, darauf hinweisen:
Wir sind kein Edelmetallblog (dafür gibts die Metallwoche.de), kein hartgeld Forum (dafür gibts hartgeld.com), keine Silberjungs (dafür gibts Torsten Schulte), keine OS Zocker (dafür gibts das Wallstreet und Gelbe) und kein FX Trading Blog (gibts im dutzend billiger im Netz), ebensowenig wie Aktien-(Foren, Briefe) - eine Industrie die mit Analysen ihr Geld verdient und nicht mit Trading - und ganz bestimmt sind wir keine Vermögensverwalter (die fremdes Geld annehmen) und sich über 15,5% Jahresrendite ein Lo.... in den A.... freuen.
Anfragen diesbezüglich werden wir auch in Zukunft, nicht aus Unhöflichkeit, nicht beantworten.
Unsere aktiven Medien sind Metallwoche und Hartgeld Forum, alles weitere ist nachwievor, nicht mehr und nicht weniger unsere persönliche Einschätzung zu den Märkten und unsere daraus resultierenden Trades.
Zum Thema.
"Es ist alles komplett überreizt" - was meinen wir damit?
Wo droht Ungemach, kann man sich dagegen schützen und wenn ja wie, was bietet sich an und wovon würden wir die Finger lassen.
Die EMs dümpeln vor sich hin, Gold (da Währung) stärker als Silber (da IM). Komischerweise werden "plötzlich" wieder die Stimmen lauter das das Wachstum ja gar keines sei und alles bereitet sich auf eine R oder doch D vor - welch Wunder. :)
Im gleichen Atemzug steht der Aussie da wie ein Fels in der Brandung, der Kiwi zeigt nur leichte Schwäche (aber auch nicht wirklich), der Euro steht zum USD bei gefühlten 1,50, der S&P500 bei 1400, der Dow über 13000, Oel immer noch bei 120/105 - aber der Yen Future wertete massiv auf und im Zuge dessen fielen die Hauptpairs dazu massiv ab.
Der 200er beim Yen könnte durchaus eine erstzunehmende Nuss sein, die es zu knacken gilt. Kurz drüber bei 1.2630 liegt aber noch ein wesentlich größerer Widerstand, entspricht beim USDJPY ca. der 78.50-79.00, d.h. hier sind Tradingtechnisch neue Longs zuzukaufen, denn die Wahrscheinlichkeit das die BoJ den Kurs durchrutschen läßt ist recht gering.
Zeitgleich sitzt der USDX (auch wenn er eigentlich veraltet ist), direkt auf seinem 200er.
Was wir daraus u.a. sehr schön ersehen können - KEINE (Sau) interessiert sich für die Kasperlewährung aus Europa und die, die die Stärke oder Schwäche des USD immer noch in EURUSD oder gepegtem CHF rechnen, haben den Schuß noch nicht gehört.
Die Währungsbullen heißen wenn dann, Aussie 1.04+) und Yen (79,80-) (nebst Kiwi und ein bißchen Pfund) - und ehrlich, innerhalb der Fiatwelt: was sollte es denn sonst sein?
Bei Gold läuft nachwievor die Akkumulationsphase
http://www.metallwoche.de/volker-carus-es-gibt-keinen-bullmarkt-im-gold/
in dieser Metallwoche ausführlichst erklärt.
(Sollte sowieso jeder regelmäßig hören der EM tradet und investiert ist)
Welche Situation finden wir demnach also aktuell vor.
Die Währungen sind gelaufen wies böse, bzw. nicht gefallen, andererseits dümpeln die EMs vor sich hin (für Silber interessiert sich derzeit nichtmal der gemeine Silberbug - oder ihm ist die Liquidität ausgegangen ;-), auch schlecht ;-) ), Aktien,- und Oelmärkte nahe an Jahrzehntehochs.
Jetzt kommt wieder die Glaskugel, die wir natürlich wie alle anderen auch (es sei denn SIE), nicht haben, aber eines ist für uns sicher: (und wir behaupten nicht, wie andere Blogger die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und zu wissen was kommen "muß")
Entweder krachen die Währungen, Aktien,- und Rohstoffmärkte die nächsten Wochen, wegen Liquiditätsentzug und/oder Krisenumschichtung, bzw. ablösen von Krediten Richtung Japan, wie ein Kartenhaus in sich zusammen (die entsprechenden Shorts dazu sind im Blog ausführlich beschrieben), oder aber die beiden Edelmetalle gehen (nominal) "durch die Decke".
Gold ist nach unten bereits ziemlich ausgelutscht (man hat diese Konkurrenzwährung schon bis aufs Äußerste "verprügelt"), Silber könnte es im Zuge eines wirklichen deflationären Kollaps (bereits beschrieben) schon noch mit in die Tiefe reißen - aber im Verhältnis zu den anderen Assets ist das Abwärtspotential der beiden EMs (vorallem Gold) mittlerweile mehr als begrenzt.
Es steht alles auf ROT: Aktien, Aussie, Kiwi, Loonie, Pfund, Euro (haha), Oel, IMs, Apple :-) )
(die entsprechenden Charts haben wir zigfach gepostet) - der Zusammenbruch vs. USD und Yen liegt förmlich in der Luft.
Lassen Sie den deflationären Kollaps zu? Wir wissen es natürlich nicht.
Wie können Sie es aufhalten? Nun das wissen wir, durch Injektionen - wobei es aber nur 2 Kandidaten dafür gibt (was viele Europäer in ihrer kolonialen Manie aber gerne immer noch negieren): BoJ und FED.
Der Typ aus D.C. hat sich offiziell noch ziemlich zurückhaltend ausgedrückt - wie man sieht:
Lassen Sie den Kollaps zu, dann siehe oben (Silber kann im Sog dann leicht noch mit runter gerissen werden - NICHT in Euro, denn realwirtschaftlich sind keine/kaum Käufer da und Geld ist Silber NOCH nicht wieder), oder kommen jetzt schnell die Injektionen, hauptsächlich via BoJ um das abstürzen zu verhindern?
Unser Bauch + all dem was auf Rot steht (und das ist und bleibt immer ein privater Blog, daher zählt hier auch der Bauch ;-) ) - Sie lassen den Dip zu, denn bisher ist noch kein arroganter Politiker auf Knien vor den Zentralbankern angekrochen gekommen und hat sie angefleht "tu doch bitte was." - Derzeit schwebt die Politik noch ziemlich arrogant auf Wolke 7, ausgestattet mit dem Kurzzeitgedächtnis einer Eintagsfliege.
Tradingtechnisch heißt dies natürlich nachwievor:
USDX (Future) long
EURUSD short
AUDUSD short
NZDUSD short
EURJPY short, (bzw sell the rallies)
USDCHF long
USDCAD long
AUDJPY buy the dips (longterm)
USDJPY buy the dips (longterm)
EURAUD sell the Rallies
S&P500 short, (DAX sell the Rallies)
Gold long
Silber buy the dips
EURCHF (ohne Antwort) :-)
Donnerstag, 26. April 2012
Silber - der wichtigste Chart der Welt
Der Chat mit einem Kollegen heute Abend, hat mich dazu veranlaßt den folgenden Post zu verfassen,
denn ich denke es ist enorm wichtig fürs Verständnis, sei es für Trader oder Investoren.
Der klassische Wash out gestern, wo es einen Friedhof der Kuscheltiere (OS) gab und unsere LongPending bei 29.98 ausgelöst hat, braucht nicht näher erläutert zu werden - wer beim durchbrechen einer 30.50 immer noch als Shortie daher kommt dem ist eh nicht mehr zu helfen und mögen ihn seine Enkelkinder am Sterbebett dafür schelten das er ihre Altersvorsorge verzockt hat. :-)
Natürlich ruft jetzt alles "volle Kanne long" usw. - btw es spricht auch alles dafür, wir sind auch Silber bullisch, aber darum soll es in diesem Post nicht gehen.
Sondern vielmehr ist es eine Kombination aus:
"Was wenn er die 32 nicht knackt .... und warum kontrollieren SIE ausgerechnet den Silberpreis so sehr."
Ich weiss das sich Heerschaaren von Tradern, Investoren, Analysten, Fondverwaltern und Bloggern die Frage stellen (nicht erst seit vorgestern):
"WARUM zum Teufel legen SIE einen solchen Wert darauf den Preis des Silbers zu kontrollieren?"
Dieser kleine Markt, wo alleine 1 Großinvestor theoretisch den ganzen Markt leer kaufen könnte (anderes Thema) und gerade deswegen nicht passiert.
Gold spielt in diesem Thema keine große Rolle mehr. Gold ist in der Praxis bereits dabei wieder als internationale Handelswährung zurück zukehren und seinen eigentlichen Stammplatz wieder einzunehmen.
"Oel muß runter - und Silber muß im Zaum gehalten werden."
Warum?
Endprodukttechnisch ist es völlig egal ob die Unze nun $30 oder $500 kostet, denn bei den hochpreisigen Produkten, in denen Silber verarbeitet wird, spielt der Silberpreis nur eine untergeordnete Rolle.
Nur die Signalwirkung wäre fatal!
Silber wird als Industriemetall gehandelt und weitestgehend auch noch angesehen.
Seine monetären Eigeschaften, auch als kleiner Bruder des Goldes ist in den meisten Köpfen, weder der Industrie noch der Investoren vorhanden - auch wenn es den geflügelten Spruch gibt.
Wir dürfen nicht außer acht lassen, welchen Ausbildungsgrad (monetär) die meisten Industriekapitäne heutzutage haben. Für sie ist Silber = Kupfer etc.. (Platin spielt für US-Investoren eine Sonderrolle, da dort eine Affinität zu Platin auf Grund der Erfahrung mit dem Goldverbot existiert.)
Ein enorm anziehender Silberpreis hätte eine Signalwirkung für die Industrie.
Und diese besagte Industrie verfügt über genügend Kapital um Silber (und hier kommt der entscheidene Unterschied) in physischer Form zu horten!
Ein Autobauer (meistens eh mit angeschlossender Bank und sich Geld für lau leiht bzw. leihen kann),
der 2 Unzen pro Wagen braucht, kann locker $500 Mio ausgeben um sich Silber auf Halde zu kaufen, wenn es einen Preis-Put im Markt gibt bei anziehender Inflation.
4 Autobauer sind dann 2 Mrd. (Silbermarkt game over.) und da sind Medizin, Apple&Co, Solar u.v.a.m. noch gar nicht mit bei.
Und wenn dieser Zug erstmal rennt, zieht Silber alle anderen Rohstoffe mit hinterher.
Deswegen ist der Silberpreis wichtiger als Gold.
Das war die eine Grundlage und jetzt kommen wir nochmal auf den obigen Chart zu sprechen, hier nochmal eingestellt.
"Was ist, wenn er die 32 nicht knackt?"
GOLD kann morgen offiziell vollständig als internationale Handelswährung zurück sein UND trotzdem kann die Wirtschaft crashen und damit automatisch auch Silber mit in die Tiefe reißen.
Ein deflationärer Schock, ob künstlich herbei geführt oder als Unfall, reißt alles in die Tiefe, vs. den beiden Kreditwährungen (USD und Yen) und die neue/alte Handelswährung Gold, nebst Silber.
Das dieser deflationäre Dip bei Silber nur kurzfristiger Natur sein würde, da bei einem deflationären Kollaps, die das System komplett umreißen könnte (wahrscheinlich würde), seine monetären Eigenschaften ganz schnell wieder an die Oberfläche gespühlt werden würden, ändert nichts an der Tatsache das es mit Silber erstmal steil bergab geht.
ALLE Signale stehen derzeit, was die Assets und die Währungen betrifft auf ROT, klammern wir die "Mauer der Hoffnung" (ich weiss heißt anders ;-) ) einmal aus.
ALLE (die es wissen wollen), wissen es und alle machen den Tanz auf der Rasierklinge weiter mit - nur das Ungemach ist für jeden zu riechen.
Das Silber dem entgehen könnte (kurzfristig) ist wohl eher ein frommer Wunsch.
Knackt er die 32 und die Trendlinie ist der Weg ruck zuck frei zur 50, mit nem kurzen Stop bei der 37 und gibt damit den finalen Inflationshinweis über der 37, dem dann alle anderen Rohstoffe (wir sprechen nicht von Gold!) nachfolgen.
Silber ist der Trendsetter - nach oben wie nach unten - und auch DESWEGEN ist der Silberchart der wichtigste Chart der Welt.
Warum verfassen wir diesen Post, denn die meisten dauerhaften Leser unseres Blog wissen das dies vorallem quasi ein öffentliches Tradingtagebuch ist:
Weil ein All-In beim Silber, so verlockend es auch momentan sein mag, falsch und zu verfrüht wäre.
denn ich denke es ist enorm wichtig fürs Verständnis, sei es für Trader oder Investoren.
Der klassische Wash out gestern, wo es einen Friedhof der Kuscheltiere (OS) gab und unsere LongPending bei 29.98 ausgelöst hat, braucht nicht näher erläutert zu werden - wer beim durchbrechen einer 30.50 immer noch als Shortie daher kommt dem ist eh nicht mehr zu helfen und mögen ihn seine Enkelkinder am Sterbebett dafür schelten das er ihre Altersvorsorge verzockt hat. :-)
Natürlich ruft jetzt alles "volle Kanne long" usw. - btw es spricht auch alles dafür, wir sind auch Silber bullisch, aber darum soll es in diesem Post nicht gehen.
Sondern vielmehr ist es eine Kombination aus:
"Was wenn er die 32 nicht knackt .... und warum kontrollieren SIE ausgerechnet den Silberpreis so sehr."
Ich weiss das sich Heerschaaren von Tradern, Investoren, Analysten, Fondverwaltern und Bloggern die Frage stellen (nicht erst seit vorgestern):
"WARUM zum Teufel legen SIE einen solchen Wert darauf den Preis des Silbers zu kontrollieren?"
Dieser kleine Markt, wo alleine 1 Großinvestor theoretisch den ganzen Markt leer kaufen könnte (anderes Thema) und gerade deswegen nicht passiert.
Gold spielt in diesem Thema keine große Rolle mehr. Gold ist in der Praxis bereits dabei wieder als internationale Handelswährung zurück zukehren und seinen eigentlichen Stammplatz wieder einzunehmen.
"Oel muß runter - und Silber muß im Zaum gehalten werden."
Warum?
Endprodukttechnisch ist es völlig egal ob die Unze nun $30 oder $500 kostet, denn bei den hochpreisigen Produkten, in denen Silber verarbeitet wird, spielt der Silberpreis nur eine untergeordnete Rolle.
Nur die Signalwirkung wäre fatal!
Silber wird als Industriemetall gehandelt und weitestgehend auch noch angesehen.
Seine monetären Eigeschaften, auch als kleiner Bruder des Goldes ist in den meisten Köpfen, weder der Industrie noch der Investoren vorhanden - auch wenn es den geflügelten Spruch gibt.
Wir dürfen nicht außer acht lassen, welchen Ausbildungsgrad (monetär) die meisten Industriekapitäne heutzutage haben. Für sie ist Silber = Kupfer etc.. (Platin spielt für US-Investoren eine Sonderrolle, da dort eine Affinität zu Platin auf Grund der Erfahrung mit dem Goldverbot existiert.)
Ein enorm anziehender Silberpreis hätte eine Signalwirkung für die Industrie.
Und diese besagte Industrie verfügt über genügend Kapital um Silber (und hier kommt der entscheidene Unterschied) in physischer Form zu horten!
Ein Autobauer (meistens eh mit angeschlossender Bank und sich Geld für lau leiht bzw. leihen kann),
der 2 Unzen pro Wagen braucht, kann locker $500 Mio ausgeben um sich Silber auf Halde zu kaufen, wenn es einen Preis-Put im Markt gibt bei anziehender Inflation.
4 Autobauer sind dann 2 Mrd. (Silbermarkt game over.) und da sind Medizin, Apple&Co, Solar u.v.a.m. noch gar nicht mit bei.
Und wenn dieser Zug erstmal rennt, zieht Silber alle anderen Rohstoffe mit hinterher.
Deswegen ist der Silberpreis wichtiger als Gold.
Das war die eine Grundlage und jetzt kommen wir nochmal auf den obigen Chart zu sprechen, hier nochmal eingestellt.
"Was ist, wenn er die 32 nicht knackt?"
GOLD kann morgen offiziell vollständig als internationale Handelswährung zurück sein UND trotzdem kann die Wirtschaft crashen und damit automatisch auch Silber mit in die Tiefe reißen.
Ein deflationärer Schock, ob künstlich herbei geführt oder als Unfall, reißt alles in die Tiefe, vs. den beiden Kreditwährungen (USD und Yen) und die neue/alte Handelswährung Gold, nebst Silber.
Das dieser deflationäre Dip bei Silber nur kurzfristiger Natur sein würde, da bei einem deflationären Kollaps, die das System komplett umreißen könnte (wahrscheinlich würde), seine monetären Eigenschaften ganz schnell wieder an die Oberfläche gespühlt werden würden, ändert nichts an der Tatsache das es mit Silber erstmal steil bergab geht.
ALLE Signale stehen derzeit, was die Assets und die Währungen betrifft auf ROT, klammern wir die "Mauer der Hoffnung" (ich weiss heißt anders ;-) ) einmal aus.
ALLE (die es wissen wollen), wissen es und alle machen den Tanz auf der Rasierklinge weiter mit - nur das Ungemach ist für jeden zu riechen.
Das Silber dem entgehen könnte (kurzfristig) ist wohl eher ein frommer Wunsch.
Knackt er die 32 und die Trendlinie ist der Weg ruck zuck frei zur 50, mit nem kurzen Stop bei der 37 und gibt damit den finalen Inflationshinweis über der 37, dem dann alle anderen Rohstoffe (wir sprechen nicht von Gold!) nachfolgen.
Silber ist der Trendsetter - nach oben wie nach unten - und auch DESWEGEN ist der Silberchart der wichtigste Chart der Welt.
Warum verfassen wir diesen Post, denn die meisten dauerhaften Leser unseres Blog wissen das dies vorallem quasi ein öffentliches Tradingtagebuch ist:
Weil ein All-In beim Silber, so verlockend es auch momentan sein mag, falsch und zu verfrüht wäre.
Montag, 23. April 2012
Silber und so - die Zweite
Nur der Vollständigkeithalber noch das Big Picture nachgeschoben.
Das hört sich jetzt vielleicht als Pallaver an, aber selbst beim reißen der 30er und abstürzen unter das Dezembertief 2011, ist im Silber noch gar nichts kaputt, denn bei 21.20 sitzt das 61,8% Retracement der Aufwärtsbewegung der letzten 10 Jahre. (Abwärtsbewegung der Währungen)
Ist dies realistisch?
Wie schon öfter erwähnt, wir sind nicht Marvin der Gedankenleser und wir können auch nicht übers Wasser laufen, ebensowenig wie uns Gras aus der Tasche wächst.
Ist dies vorstellbar?
Natürlich, wenn sie den bewußten deflationären Schock zulassen oder sogar innitieren und sowohl USD wie auch Yen damit in den Himmel schießen.
Dann sehen wir allerdings den Dow unter 10.000, den S&P unter 1000 und mehr, den DAX unter 4000, Oel (Brent) weit unter 100 und WTI in den 60ziger, EURUSD nahe Parität, den EURJPY den Retest des ATL durchführen - zu Obamas Wahltermin würde dies passen - asiatische Aktienmärkte vollständig ausgebomt, von Aussie, Kiwi, Loonie u.a. wollen wir gar nicht sprechen (Langfristcharts in Hülle und Fülle hier auf dem Blog).
Das Aufwärtspotential des EURJPY in seiner jetzigen Form - "jetzt fängt der Typ schon wieder mit diesem Pair an, ich denke wir sind in einem Silber-Post", ist auf Interventionen der BoJ begrenzt, welche zugleich die anderen Yen-Pairs mit in den Himmel schießen, das Abwärtspotential jedoch gewaltig, denn was wird voraussichtlich passieren bei einem Eurokollaps, (z.B. ein Big Player aussteigt) - bevor der Langfristchart des (DEM)-EURJPY dann durch die Decke schießt?
Der Euro wird ja nicht am Montagfrüh von der Kurstafel verschwunden sein, wenn Sonntagmittag jemand aussteigt und das sich dann ergebende neue Pair noch nicht auf den Kurstafeln zu finden ist und infolgedessen wird es höchstwahrscheinlich alles wo dann Euro draufsteht in den Keller jagen, bevor ein neues Pair (siehe Defla-Post) die Dominanz auf der Kurstafel übernimmt.
Warum reiten wir immer wieder auf dem EURJPY herum?
Ganz einfach: weil er der ideale Hedge gegen den deflationären Schock ist (egal wodurch dieser ausgelöst wird) und das Risikopotential nach oben faktisch nahe null ist.
Das hört sich jetzt vielleicht als Pallaver an, aber selbst beim reißen der 30er und abstürzen unter das Dezembertief 2011, ist im Silber noch gar nichts kaputt, denn bei 21.20 sitzt das 61,8% Retracement der Aufwärtsbewegung der letzten 10 Jahre. (Abwärtsbewegung der Währungen)
Ist dies realistisch?
Wie schon öfter erwähnt, wir sind nicht Marvin der Gedankenleser und wir können auch nicht übers Wasser laufen, ebensowenig wie uns Gras aus der Tasche wächst.
Ist dies vorstellbar?
Natürlich, wenn sie den bewußten deflationären Schock zulassen oder sogar innitieren und sowohl USD wie auch Yen damit in den Himmel schießen.
Dann sehen wir allerdings den Dow unter 10.000, den S&P unter 1000 und mehr, den DAX unter 4000, Oel (Brent) weit unter 100 und WTI in den 60ziger, EURUSD nahe Parität, den EURJPY den Retest des ATL durchführen - zu Obamas Wahltermin würde dies passen - asiatische Aktienmärkte vollständig ausgebomt, von Aussie, Kiwi, Loonie u.a. wollen wir gar nicht sprechen (Langfristcharts in Hülle und Fülle hier auf dem Blog).
Das Aufwärtspotential des EURJPY in seiner jetzigen Form - "jetzt fängt der Typ schon wieder mit diesem Pair an, ich denke wir sind in einem Silber-Post", ist auf Interventionen der BoJ begrenzt, welche zugleich die anderen Yen-Pairs mit in den Himmel schießen, das Abwärtspotential jedoch gewaltig, denn was wird voraussichtlich passieren bei einem Eurokollaps, (z.B. ein Big Player aussteigt) - bevor der Langfristchart des (DEM)-EURJPY dann durch die Decke schießt?
Der Euro wird ja nicht am Montagfrüh von der Kurstafel verschwunden sein, wenn Sonntagmittag jemand aussteigt und das sich dann ergebende neue Pair noch nicht auf den Kurstafeln zu finden ist und infolgedessen wird es höchstwahrscheinlich alles wo dann Euro draufsteht in den Keller jagen, bevor ein neues Pair (siehe Defla-Post) die Dominanz auf der Kurstafel übernimmt.
Warum reiten wir immer wieder auf dem EURJPY herum?
Ganz einfach: weil er der ideale Hedge gegen den deflationären Schock ist (egal wodurch dieser ausgelöst wird) und das Risikopotential nach oben faktisch nahe null ist.
Silber und so ... war was?
Die meisten Leser unseres Blogs sollten die Antwort kennen.
Der klassische Liquiditätsindikator Hangseng wies bereits ab Eröffnung sofort den Weg dessen, was dann alle Märkte heute nachgespielt haben.
Entweder gab es Zwangsliquidationen oder aber, das ist unsere Einschätzung, es wurde bewußt seitens der PBoC und/oder der BoJ Liquidität aus dem Markt genommen.
Und genau für diesen Fall verwendet man das klassische Liquiditätspair, den EURJPY.
Weil einem nämlich dann das hier offen gesagt am Arsch vorbei geht und man mit den Gewinnen aus dem EURJPY an der entscheidenen und lange erwarteten Marke von 30.50 zukaufen kann.
Ende der Durchsage! :-)
Das sich die Währung Gold im Vergleich zu anderen ziemlich stabil hält und 1 Unze Gold jetzt mehr Aktien und Barrel Oel kauft als vor wenigen Tagen, sollte ebenso immer wieder in den Focus geraten, als reines malen nach Zahlen in USD gerechnet.
Das Oel muß schlichtweg RUNTER da schießen sie “gerne” im Sperrfeuer auch alles andere in Klump.
Schöne Handelswoche noch, steht ja noch einiges an. :-)
Der klassische Liquiditätsindikator Hangseng wies bereits ab Eröffnung sofort den Weg dessen, was dann alle Märkte heute nachgespielt haben.
Entweder gab es Zwangsliquidationen oder aber, das ist unsere Einschätzung, es wurde bewußt seitens der PBoC und/oder der BoJ Liquidität aus dem Markt genommen.
Und genau für diesen Fall verwendet man das klassische Liquiditätspair, den EURJPY.
Weil einem nämlich dann das hier offen gesagt am Arsch vorbei geht und man mit den Gewinnen aus dem EURJPY an der entscheidenen und lange erwarteten Marke von 30.50 zukaufen kann.
Ende der Durchsage! :-)
Das sich die Währung Gold im Vergleich zu anderen ziemlich stabil hält und 1 Unze Gold jetzt mehr Aktien und Barrel Oel kauft als vor wenigen Tagen, sollte ebenso immer wieder in den Focus geraten, als reines malen nach Zahlen in USD gerechnet.
Das Oel muß schlichtweg RUNTER da schießen sie “gerne” im Sperrfeuer auch alles andere in Klump.
Schöne Handelswoche noch, steht ja noch einiges an. :-)
Abonnieren
Posts (Atom)