Montag, 9. April 2012

Warum der USD steigen "muß"! - Grundsatzposting

Weil wir das so wollen. :-)
Nee, Quatsch natürlich nicht, denn von unserem Willen her, sind wir da völlig emotionslos was die Charts und Bewegungen betrifft - wenn da nicht diese verflixten Fundamentals wären, die uns alleine schon von sich heraus "hoffen" lassen das er steigt, da dies im Umkehrschluß eben bedeutet das uns das heile-Welt-System (und damit die Ruhe) noch eine Weile erhalten bleibt.

Hinzu kommt das die Charts, in unseren Augen, eine eindeutige Sprache sprechen.
Zu ein paar anderen Gründen kommen wir auch noch, zuerst jedoch der Blick auf die Tafeln.

Beginnen wir mit dem größten Bild, dem Monatschart.

Die meisten sollten diesen bereits kennen, nur das mittlerweile ein paar Wochen hinter uns liegen und der USDX (USD Index) sich stabil über den GLs hält, die aufsteigende Trendlinie auch der Laie sieht, die 87 immer noch vor uns liegen und das Retracement des langjährigen Abwärtstrends bis mindestens 50% (bzw. 61,8) immer noch das mittelfristige Ziel sind.

Folgend nun der Wochenchart.

Rauf und runter immer wieder tanzt er seit Wochen um den 200er herum und will mit Macht anscheinend drüber, selbst wenn zwischen 80 und 82 Abgaben von Longs seitens größeren Adressen erfolgen.

Dies wird weiterhin unterstützt durch den Tageschart.

An dem sehr schön zu sehen ist, das er sich stabil über dem 200er hält und dies jedesmal eine Auffanglinie darstellt.
Solange er also nicht durch die 78 durchrutscht, wird sich an unserer Einschätzung nachhaltig nichts ändern!

Nun könnte jemand einwenden (und das geschieht auch ;-) ): das ist doch alles Kaffeesatzleserei, wie will man denn aus der Vergangenheit auf die Zukunft schließen, schließlich hat der USD fertig, QE3 stinkt schon fast aus allen Löchern, die BRICS arbeiten grad daran (das tun sie übrigens schon lange) sich von der Dominanz des USD als Welthandelswährung zu lösen ..... usw usf ....
(Wohlgemerkt bitte künftig unterscheiden zwischen Welthandelswährung und Weltreserverwährung!)

Was spricht also dafür?
Das der USD, ohne stoffliche Ankerung oder Deckung auf lange Sicht fertig hat, darüber brauchen wir nicht zu streiten, denn darüber sollte Konsens herrschen unter allen denkenden Menschen.
Heißt das aber das der USD gegenüber den anderen Fiat-Währungen unbedingt im Nachteil ist?

Schauen wir uns die Realität an.
Der USDX bildet den USD im Vergleich mit folgenden Kandidaten ab: Euro (57,6%), Yen, CHF, GBP, CAD und Krone.
Woraus besteht nun der Euro? Richtig: zu einem kleinen Teil (27,13%) aus Deutschlands D-Mark, einer international eher unbedeutenden Finmark und einem Sammelsorium aus Kasperle-Währungen mit ständig steigenden Target2-Salden, die vor 2000 weltweit niemand ernst genommen hat, egal ob sie nun Lira, Escude, Schilling, Peseta oder Franc hießen.

Wen haben wir noch im USDX: da wäre der hyperinflationäre Yen, ausführlichst hier im Blog bereits behandelt.
Des weiteren haben wir den toten Mann Europas, das Pfund, welche als Tausch,- und kurzfristige Parkwährung an den Devisenmärkten verwendet wird, deren Substanz jedoch mittlerweile keinerlei Diskussion mehr bedarf.
Mit von der Partie ist auch noch der gepegte schweizer Franken, der wenn die SNB an ihrem Ziel EURCHF 1.20 festhält (wovon mittelfristig auszugehen ist), zusammen mit dem Euro in den Orkus wandert.
Die schwedische Krone hat faktisch international keinerlei nennenswerte Bedeutung und bewegt sich auf dem Level der Finmark, mit dem Unterschied das die Finmark vorübergehend ausgesetzt wurde. ;-)

Abschließend noch die 2. feste Währung (nach der DEM) vs. USD, dem kanadischen Dollar.
Hier kann man von einer relativen Substanz ausgehen, was auch der Grund sein dürfte warum viele Vermögensverwalter ihr Cash derzeit in CAD halten - einer der Gründe warum der CAD so relativ stabil ist.
Gegenüber dem USD gibt es jedoch auch hier ein eindeutiges Chartmuster (siehe Eintrag vom 31.03.2012), das nach unserer Meinung eine riesigen Boden anzeigt.

Zudem darf hier nicht außer acht gelassen werden das die kanadische Wirtschaft sehr eng mit der amerikanischen verbunden ist und mit ihr steht oder fällt.
Langfristig könnte der CAD durchaus eine Alternative als Welthandelswährung sein, aber mittelfristig dürfte sich dies nicht umsetzen lassen.

Kommen wir nun zu dem was den CAD u.a. stützt: dem OEL.

Was kann Obama (und damit die Wall Street) in einem Wahljahr gar nicht gebrauchen?
Richtig, einen steigenden Oelpreis, der im Gegensatz zu den Europäern bei den Amerikanern direkt an der Tankstelle und beim Heizoel durchschlägt.

Was kann Heli-Ben für ein ankurbeln eines QE3 gar nicht gebrauchen?
Richtig, einen steigenden Oelpreis, der vom jetzigen hohen Niveau aus weiter marschiert.

Ist es also realistisch das man das Oel mindestens nochmal zum 62% er Retracement, auf welches der 200er GL demnächst treffen wird, zurück bringen will?
Unserer Meinung nach schon.

Hinzu kommt das Angebot das Obama vor ein paar Tagen den Mullahs im Iran gemacht hat und die allgemeine weltweite Abneigung, inkl. dem Weißen Haus gegen idiotische Alleingänge seitens Israels gegen den Iran - was sich auch sehr entspannend auf das Brent und das OPEC-Oel auswirken dürfte.

Damit hätten wir dann den USDX schön auseinander gepflückt und einen bunten Reigen an Argumenten warum der USD vs. den anderen Fiat-Majors steigen kann (und muß).


Der USD hat 3 ernstzunehmende Gegner.

1. Den Aussie, welcher jedoch (noch) nicht im USDX vertreten ist und der mittelfristig durchaus am untergehenden chinesischen Kartenhaus leiden könnte.
Weder der australische Dollar (als Hart-Währung) noch China (als Volkswirtschaft) haben bislang ihren abschließenden Platz in der neuen Welt gefunden, auch wenn beide vs. USA und USD in einem stetigen Aufwärtstrend sind, der jedoch, wie jeder Trend auch Rücksetzer braucht um zu konsolidieren.
"Nebenbei" erwähnt: Australien ist das einzige Industrieland das einen durchfinanziertes Rentensystem hat, ein Damoklesschwert das ansonsten über allen entwickelten Volkswirtschaften hängt.

2. Die Deutsche Mark, welche derzeit gefangen ist im sozialistischen Umverteilungskorsett und wenn es nach den Amerikanern geht, darin auch noch solange wie möglich gefangen bleiben soll um ja keine Konkurrenz zum USD darzustellen. (Vergeßt das Geschwätz von: schwache Währung gut für den Export und die DEM wäre als Weltreservewährung zu klein)
Die Dampfwalze (Phallanx) der deutschen Industrie, welche ALLES kann, zu jedem absetzbaren Preis, ist nicht nur wirtschaftlich für die Amerikaner die größte Bedrohung (durch eine darauf resultierende HART-DEM), sondern auch für die Billigkonkurrenten China (Blase + 1,3 Mrd Menschen die ernährt werden müssen) und Japan (dem 2011 grade die Energie ausgegangen ist).

Einwurf: In dem Zusammenhang bietet es sich an, auch mal mit dem Märchen der Euro-Entstehung aufzuräumen, das die Aufgabe der DM der Preis an Frankreich für die Wiedervereinigung war.
Schöne Geschichte, nur wird sie nicht wahrer wenn man sie laufend wiederholt, aber sie eignet sich gut als Feigenblatt vor der eigentlichen Wahrheit - da sie ja sooo "logisch" erscheint.
Eine Deutsche Mark unter der Ägide der unabhängigen Bundesbank, in einem wiedervereinten Deutschland, mit einer Industrie die alles kann und alles niederwalzt (wenn sie das will) - im Schreckensszenario vielleicht auch noch im Schulterschluß mit den schier unerschöpflichen Rohstoffreserven Moskaus -
der ALBTRAUM der Angelsachsen.

3. GOLD, mehr drüber geschrieben als über alles andere - (noch nicht wieder Handelswährung) jedoch Reservewährung ohne Gegenparteirisiko immer gewesen und geblieben, auch wenn das die letzten beiden Generationen von Volkswirten an den Unis nicht mehr gelehrt bekommen haben und sie es entweder durch Erkenntnis oder durch Schmerzen erst lernen müssen.


Wird sich die Deutsche Mark aus der Umklammerung der Kasperle-Währungen befreien können?
Dessen sind wir uns zu 100% sicher, nur das wann ist eine Frage die man derzeit vielleicht noch nichtmal im Kanzleramt beantworten kann.
(Hierbei sei erwähnt, das die deutsche Industrie die V3 der "deutschen Lira"=Euro durchaus schätzt und die ganze Welt unter ihr ächzt.)

Sicher ist jedoch, das irgendwann die normative Kraft des Faktischen sich ihren Weg bahnen wird und die Deutsche Mark - als Handelswährung der stärksten Industrie und Volkswirtschaft der Welt - ihren rechtmäßigen Platz auf dem international Parkett einnehmen wird/muß.

Ebenso wie GOLD, auch offiziell, seinen Status als Weltreservewährung zurück erobern wird. (Inoffiziell hat es ihn ja nie verloren)

Welche genaue Rolle der Aussie konkret spielen wird, hängt von den sich dann ergebenen Umständen ab.
Im Währungsuniversum dürfte er sich jedoch langfristig, nach der Deutschen Mark, als die härteste Handelswährung herauskristallisieren.

Diese Zweiteilung ist unserer Meinung nach etwas das die Zukunft prägen wird: 
Auf der einen Seite gibt es Handelswährungen, die der Ertragsstärke der jeweiligen Wirtschaftsräume angepaßt werden kann und auf der anderen Seite gibt es eine Reservewährung.
Etwas das streng nach Menger (dem eigentlichen Urvater aller Austrians) auch in keinerlei Gegensatz zueinander steht, denn (um ein Beispiel aus der Automobilindustrie zur Verdeutlichung zu verwenden):
ein Sportwagen der 300 km/h auf der Autobahn bringt, braucht eine andere Bereifung als ein Geländewagen der 50% Steigerung absolvieren muß.
Ein Hausfrauen SUV der beides gleich "gut" kann, geht nunmal nicht.


Schlußbemerkung zum CHF.
Ob der schweizer Franken, als "kleiner Bruder" der Deutschen Mark seinen Platz als HART-Währung zurück erobern kann, hängt vorallem von den Schweizern selber ab.
Die schweizer Industrie ist auf ihren (speziellen) Gebieten genau so eine Dampfwalze wie die deutsche Industrie und konnte und kann, ebenso wie Deutschland bestens mit einer HART-Handelswährung leben.
(Anmerkung: und sich die schweizer Industrie derzeit gerne an die V3 anhängt - deswegen auch der Peg)
Der Chart sagt jedoch mittelfristig erstmal noch eine schmerzhafte Lernphase für die Schweizer voraus.

Hier zum USD, denn solange EURCHF gepegt ist, bindet die SNB den Franken auf Gedei und Verderb an die EZB mit ihren Kasperlewährungen.



Und zum Abschluß haben wir dazu noch passend den Chart der HART-Währung Aussie vs. dem gepegten CHF.

Dieser Chart zeigt die nahe Zukunft des schweizer Franken an.
Das 61,8% Retracement wurde bereits angedeutet, sollte sich die SNB noch ein paar Tage Zeit lassen, ist ein aufsetzen auf der 61,8% (= große Null Linie) wahrscheinlich.
Ohne eingreifen der SNB wird der Aussie dann das tun, was er auch gegenüber dem USD derzeit vorbereitet - abrutschen.
Mit eingreifen der SNB, ist die Null-Linie auch die 0-Linie und der Aussie, als neue Hart-Währung, bleibt über dem 200er und erklimmt von hier aus neue Hochs.

Die Deckungsgleichheit der 61,8% und 0% in beiden Zeitebenen spricht dafür.

Ein harder Landing in China, kombiniert mit einem deflationären Schock, ohne vorheriges Eingreifen der SNB (die sich im Gegensatz zu ihrer Schwester in Japan ja noch zurück hält), würde den Kurs AUDCHF heftig unter Druck bringen, wäre jedoch der ideale Indikator für jeden der sich mit Währungen beschäftigt.


Ob die SNB soviel Power hat muß sich zeigen. Wir bezweifeln es.
Nichstdestotrotz haben wir unsere Konten immer noch in CHF, sind jedoch grundsätzlich (wie ja bekannt sein dürfte) :-), EURCHF und AUDCHF long.






 

Samstag, 31. März 2012

Aussie, Gold, USD, Kasperle und mehr ....

Wir haben volles Programm heute, da sich die letzten Wochen viel herausgebildet hat, Gewinnmitnahmen anstehen und sich massivste Böden herausbilden, die uns die nächsten Monate tragen werden.

Fangen wir sofort an mit unserem Lieblingspair: EURAUD.
Die erste Etappe des Euro-to-da-Moon geht seinem Ende entgegen.
Spätestens am 200er sollte er massiv abprallen. D.h. die Longs sind langsam zum großen Teil zu schließen, bzw. gehen wir die erste Position short bei 1,2892.
Die die uns kennen wissen das wir solche Trades auf 3 Konten verteilt traden.
Paßt auch zur demnächst wieder aufkeimenden Eurokrise, nachdem das Kasperletheater ob es denn nun 1 Billion Euro oder Dollar sein sollen, die nächste Tage erhebliche Risse bekommen sollte.


Das nächste Aussie Pair wartet auf Re-entrys: AUDJPY - der Long für die Ewigkeit.
Der Doppelboden bei 85 sollte, wie schon beschrieben, halten.
Rangetrading ist bei diesem Pair, wie immer bestens geeignet, da es sich brav, wie kaum ein anderes an die Gesetze hält und damit sehr berechenbar ist. :-)

Sollte es doch durch die 85 durchrutschen gilt (wie bereits früher dargelegt) Zukäufe zu tätigen bei 83.50 und quasi (all-in) bei 82.xx

Das China die ersten Anzeichen des "haaaarder Landing" zeigt, ist nun, für jemanden der sich seriös mit der Materie beschäftigt, wirklich nichts neues.
Dies schlug sich die letzten Wochen eben auch vorallem im sinkenden Aussiekurs nieder.

Dennoch und grade deswegen gilt für AUDUSD keine Entwarnung.


Ganz klar und deutlich ersichtlich ist das untertauchen unter den 200er und natürlich ist die magische 1.0250 (jeder Aussie Trader kennt sie) die erste Haltestation, an der sich entscheidet wie es weitergeht, mit (und ja die Auswirkungen sind gewaltig, die dieser eine Kurs in sich trägt):
China, dem USD allgemein und damit dem gesamten globalen Finanzsystem!

Technisch ist das GAP bei 0.97-0.98 immer noch offen und will geschlossen werden!
Was dies allerdings mittlerweile im Gesamtsystem bedeutet, kann jeder ersehen der Augen hat,
denn mit dieser Schließung ist nicht nur der Aufwärtstrend (die Zombie Ralley) seit Dezember gebrochen, sondern nächste Haltestation ist die 0.93, mit Überschießungspotential in Abgründe die sich derzeit noch niemand vorstellen will.



Tritt das ein?
Nun, ich bin nicht Marvin der Gedankenleser - nur irgendwas wird den Kurs in die Knie zwingen.
Potentielle Schwarze Schwäne gibt es genug!

Wenn sie es nicht schaffen den USD als Weltleitwährung zu halten, hat jeder Trader (sollte zumindestens jeder haben) den Plan B (der eigentlich Plan A ist). :-)
GOLD. Kommen wir noch zu.

Sollten sie es schaffen den USD noch weiter als das zu halten, was er die letzten Jahrzehnte war, dann müssen sie einen weiteren Ausverkauf stoppen.
Hierbei zählt mittlerweile nicht mehr der USD vs. den Kasperlewährungen: Lira, Escudo, Drachme, Franc, Schilling und Peso (denn das repräsentiert der Euro zu über 50%)

Daher sind wir sogar überzeugt das beides eintreten wird:
Ein steigender USD und ein steigender Goldkurs gleichzeitig.

Die SNB hat den Franken gepegt (offiziell nur an den Euro, aber damit hat sie sein gesamtes Schicksal besiegelt).
Die BoJ hat den Yen - wie immer von uns gesagt, als erste Major in den Hyperinflationsmodus geschickt.

Yuan?
Solange die PBoC den Yuan nicht frei konvertier macht, bleibt diese Währung, als Dollarersatz, ein feuchter Wunschtraum westlicher Mädchenpensionisten mit Glied.

Was bleibt denn noch?
Da wir das hyperinflationäre Pfund außen vor lassen, taugt von Größe und Standhaftigkeit nur noch der Aussie und (theoretisch, aber die Abhängigkeit von den USA ist schlichtweg zu groß) der Loonie.
USDCAD:


Und ich kann mir nicht helfen, aber der sieht auch ziemlich nach einer gigantischen Bodenbildung aus, wie wir sie schon vom USDJPY kennen.
Gehen wir mal davon aus das es den Irankrieg nicht geben wird, weil ... (anderes Thema) und damit das Absurdistan beim Oel aufhört.


ALLE, aber schlichtweg ALLE Majors (Kasperle, Kiwi; Yen und Franken Charts habe ich mit Absicht nicht mehr eingestellt, denn die sind im Blog verfügbar), stehen vs. dem USD auf fallen.

Zum Fiat-Abschluß dazu noch den USDX selbst.


Was könnte all das zum brechen bringen?
Damit ist im Big Picture gemeint; sämtliche Unterstützungs,- und Widerstandslinien einreißen.
Wobei die meisten begreifen müssen:
ALLE Linien USD vs. all Majors können (werden wohl auch) wie oben beschrieben eintreten und TROTZDEM sinkt alles gegenüber der 2. Weltwährung: Gold.
D.h. massiv steigender USD gegen die ganzen USD-Derivate und steigender Goldkurs schließen sich eben nicht aus!!!


Muss ich zu Gold (und Silber) wirklich noch was konkretes schreiben?
1625 (61,8%), 1650 (massive physische Unterstützung), 1764 (Durchbruch) - nächstes Ziel 2000 und je nach Momentum und politischem Umfeld .....


Sollte, unwahrscheinlicherweise, trotz massivstem physischen Kaufinteresse die obige Unterstützungslinie reißen und Gold nachhaltig unter die 1600 USD absacken - was passiert dann wohl mit all den anderen Majors ??? :-)

Wer Angst davor hat und nicht wie oben beschrieben gegensteuert ist ein Troll.
Viel realistischer ist jedoch das die Versicherung (die USD Longs) sogar noch eine Sonderprämie abwerfen zzgl. den gehebelten Kursgewinnen bei Gold und Silber.


Und zum Abschluß gibts natürlich noch das Geschenk der Schweizer :-)
EURCHF gab jedem am Freitag einen Einstiegskurs von 1.2033 - das ist sowas wie Gold für $10/unze oder Oel für 50 cent/Barrel. :-)

Das soll es vorerst fürs Big Picuture die nächsten Wochen und Monate betreffend gewesen sein.
Die Zielrichtung ist klar.
Am 3.4. gibt die RBA die nächsten Daten bekannt - Aussie-Weichenstellung und Live updates via Facebook.

Viele Grüße aus Schleswig und Sosua.


PS: "Totgesagte (USD) leben länger"

Donnerstag, 15. März 2012

Gold - update (Charts) + Konzepttrading

Heute will ich etwas veröffentlichen das ich eigentlich sehr selten tue.
GOLD im großen Bild, rein aus Charttechnischer Sicht betrachtet.

Über das fundamentale Sentiment brauchen wir uns nicht zu unterhalten, Geldschwemmen etc.pp. alles kein Thema.

1. Für ein großes Bild empfiehlt es sich immer auch den logarithmischen Chart zu betrachten, da er Spikes außen vor läßt.


Das große Dreieck und das Mastertarget ist ganz deutlich zu erkennen.

Im zweiten Chart, haben wir den Kerzenchart. Zu sehen das die Spikes abgebildet sind UND sie zeigen sehr schön den (gemachten) Fehlausbruch bei 1780 letzte Woche.



Zum Abschluß noch meinen obligatorischen Fibo-Chart.


Auch er weist das gleiche Bild und das Mastertarget bei 1620-1630.
Derzeit fehlt nach meinem Eindruck noch der Retest der 61,8% Fibo bei 1630 und das es ein beliebtes Mittel bei Gold ist, siehe Fehlausbruch bei 1780, nochmal kurz 10-20$ drunter oder drüber zu tauchen.

Irgendwann die nächsten Tage werden wir, aller Wahrscheinlichkeit nach diesen Effekt haben.
Nicht auszuschließen ist das es eine "Verarsche" bei 1670-1680 gibt, nach dem Motto "so mal kurz über den 200er gucken"

Es ist deutlich zu erkennen ab wann es erst wieder "Entwarnung" geben kann, nämlich beim erneuten überschreiten der magischen 1764. ..... und dann dürfte es sehr sehr schnell gehen.

Eines ist in diesem Zusammenhang nicht zu vergessen und wer nicht nur blind und stur die EMs tradet, sondern im Konzept unterwegs ist, das auch der EURUSD einen Retest der 1,28 noch schuldig wäre, ebenso wie der USDX heute wieder schön an seiner aufsteigenden Trendlinie abgeprallt ist, Aussie und Kiwi ebenso sich grade den Kopp ankloppen und eher gen Süden neigen und ebenso der USDCHF im Aufwärtstrend ist, von USDJPY wollen wir gar nicht sprechen.

D.h. genug Munition für den echten Konzepttrader um völlig gelassen der 1620 beim Gold und/oder der 30.50 beim Silber entgegen zu sehen und ohne bedenken sich bei 31.80 Silber oder 1640 Gold bereits long gegangen zu sein und sich im Zweifel die Tage ausstoppen zu lassen.


 

Montag, 12. März 2012

Yen, Yen und immer wieder Yen ....

Wer den englischen Begriff "Deleverage" immer noch nicht verinnerlicht oder ihm bisher kaum Bedeutung beigemessen hatund sich dennoch als Anleger oder Trader in den diversen Märkten rumtreibt, sollte dies wirklich langsam nachholen!


Da sich die meisten seiner/ihrer Fragen damit beantworten, "komische" Kurssprünge hier und da, plötzlich gar nicht mehr sooo "komisch" sind und auch keine Magie oder Zauberei hinter bestimmten Prognosen steckt.


Zudem wird ihm/ihr dann zunehmend bewußt mit welchem Marktteilnehmer(n) er/sie es hier zu tun hat und (wer) bestimmt wie die Musik gespielt wird (zumindestens kurzfristig).
ZENTRALBANKEN!


Alle Welt schaut immer auf die EZB und/oder auf die NY FED, Mario und Ben sind die "Stars" im positiven wie im negativen, doch wo die eigentlichen Kreditschwemmen produziert werden (und/oder aus dem Markt gezogen werden) bleibt für die meisten im "verborgenen", obwohl es nun beileibe kein Geheimnis ist.


Der JPY ist nachwievor (noch) DIE globale Kreditwährung und es macht aktuell nicht den Eindruck als ob die BoJ diesen Zustand zu ändern gedenkt, obwohl der USD seit 2009 zunehmend diese Funktion übernommen hat.
Grundlegendes Wissen als Ausgangspunkt zum lernen findet sich hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Carry_Trade

Das bringt uns natürlich erstmal nur indirekt zum Thema Deleverage.
Wenn Kredit dem System entzogen wird, gesteuert über die BoJ und die PBoC (weswegen solche "Effekte" auch meistens in der Asiensession beginnen - wenn normale Europäer und Amerikaner friedlich schlafen), hat dies Auswirkungen auf ALLE Assetklassen. 


Aus diesem Grund empfehlen wir auch jedem aktiven Anleger/Trader immer den Hang Seng (HKG33) im Auge zu behalten, denn der chinesische Aktienindex ist immer ein Frühindikator dafür wie es um die globale Liquidität bestellt ist und ob Sperrfeuer seitens der PBoC und/oder BoJ droht.

Am 5.3. in der Nacht gings los:




Einhergehend mit einem massiv aufwertenden YEN.
(Hier nur als Beispiel AUDJPY dargestellt)


Am 6.3. folgte dann alles nach. (AUCH Gold).


Mit diesem Mechanismus steuert "man" das spekulative Element in sämtlichen Assetklassen.
Bis auf das Oel (das ist momentan immun aufgrund der aktuellen Lage im nahen Osten) traf es alles und trifft auch immer alles.

Wenn also durch bestimmte Zentralbanken (manchmal auch im Verbund) Liquidität aus dem System abgesaugt wird, hat das nichts mit Hexerei, Katastrophenmeldungen, Politikerentscheidungen, Crashwarnungen etc. pp. zu tun, sondern ist pure Mathematik Grundschule.


Und IMMER wenn zuviel spekulatives (dazu zählt sämtliches Investmentkapital, nicht nur HedgeFunds) in einem oder mehreren Märkten drin ist, kann (ich) über dieses Instrument (kurzfristig) den weiteren Anstieg stoppen.
Das hat rein GAR NICHTS mit Gewinnmitnahmen u.ä. Gedöns zu tun. Laßt Euch von diesem Gefasel nicht das Hirn vernebeln.
Ein Investor ob groß oder klein, wird immer so marktschonend wie möglich Positionen auflösen um Buchgewinne in reale Gewinne zu verwandeln.
Solche Schockartigen Bewegungen werden IMMER ausgelöst durch Zentralbanken durch das Instrument des Liquiditätsentzugs.


WANN solche Eingriffe seitens einer ZB (oder des Kartells der ZBs) geschehen, kann allerdings (außer mit Insiderwissen) niemand voraussehen.
Es besteht einzig und allein die Möglichkeit die Indikatoren im Auge zu behalten und ggf. entsprechend zu reagieren, bzw. Hedges immer parat zu haben.




Was jedoch auch wichtig ist zu verstehen: solche Aktionen des Liquiditätsentzugs können immer nur von begrenzter Dauer sein, da sie ansonsten auch die Märkte mit in die Tiefe reißen würden, die die Zentralbanken oben halten wollen/müssen (die Aktienmärkte).


Bis wohin es allerdings bestimmte Märkte reißt, kann man im Vorfeld NIE seriös sagen (außer mit Insiderwissen). Daher sind sämtliche in diese Richtung gehenden Aussagen immer reine Kaffeesatzleserei.
Man kann "lediglich" an bestimmten technischen Marken (da diese auch von vielen anderen beachtet werden) zugreifen und sich im Zweifel ausstoppen lassen, sollte die Fahrt noch weitergehen.


Abschluß:
Dies gilt auch und gerade für die relativ kleinen und engen Edelmetall Märkte, wo man zusätzlich mit Futuresspielchen sogar noch etwas nachhelfen kann.
Aber eines kann man bei der Währung Gold eben NICHT: sie getrennt von allen anderen Assets in Grund und Boden knüppeln.





Donnerstag, 8. März 2012

VC FX now on Facebook :-)

Wir haben die Facebookseite jetzt ins Leben gerufen um befreundete Trader über aktuelle Tradingideen die wir haben, schnell und effektiv in Kenntnis zu setzen, ohne lange Blogeinträge zu schreiben, die für Scalps und Swings meistens eh überflüssig sind.

Wir haben auch Twitter ausprobiert, aber da sich dort intern keine Chartbilder einbinden lassen und da wir uns beide mit unseren persönlichen Accounts mit FB bereits auskennen, haben wir Twitter verworfen.

Die Seite ist kurz und knapp gehalten und entspricht eher dem Twittermodus und dient ausschließlich der Kurzinfo.
Generelle Trades stellen wir öffentlich zugänglich.
Spezielle Trades, mit detaillierter Erklärung veröffentlichen wir nur für "Freunde".

Wie immer gilt:
Alles ist im Gesamtbild zu betrachten und wer unsere Grundpositionen nicht kennt, wird bestimmte Trades nicht nachvollziehen können, daher raten wir ausdrücklich davon ab, 1 zu 1 das zu traden was wir traden, da viele Trades nur im Gesamtkonzept Sinn machen und unser Tradingstil ausschließlich auf regelmäßigen Gewinn ausgerichtet ist und nicht auf "Schnapps machen".

http://www.facebook.com/profile.php?id=100003535257594

Montag, 5. März 2012

RBA verteilt Geschenke .... (aktuell) - AUDJPY/AUDUSD

Australiens Wirtschaft "schwächelt" - welch Wunder ;-) - (Leistungsbilanz -8,4%), dies brachte bereits den 1. Schub nach unten beim Aussie.
Die Bekanntgabe des Leitzinses steht in 1,5 Stunden noch aus, ein Verbleiben auf 4,25% dürfte der Markt zu 120% eingepreist haben.
Der Zinsspread zu den 2-Jährigen ist bereits negativ, in Peking tritt man mittlerweile sogar ganz offiziell auf die Bremse.

Wieso also bullisch für den Aussie?
Es kommt halt immer drauf gegen wen. ;-)

Die aktuell fallenden Kurse des Aussie vs. all (außer Kiwi) haben ihre Ursache in "überraschten" BWL/VWL Studenten und stellen - vorallem aber vs. dem YEN - Geschenke des Marktes da.

Die fallenden Notierungen z.B. des AUDUSD spülen Geld in die Kasse um an jedem relevanten Keylevel beim AUDJPY zuzulegen.
Nächster Level 86.40, gefolgt von 85.80, 84.90 und 84.20.
Die Stoch krakselt grad an der 20 rum und die GLs sind grade dabei nach unten zu brechen.



Ein negativer Zinsentscheid der RBA in 1,5 Stunden könnte uns die Tage sogar in den Traumlevel von 82.50 katapultieren. Mit entsprechenden Zukäufen an den oben genannten Leveln ist dann natürlich zu warten.

Der AUDUSD hockt derzeit auf dem 200er im H4, der bisherige Schwung legt allerdings die Vermutung nahe, das er ihn bricht. Die SL sind dementsprechend auf 1.07 nachzuziehen, falls er es nicht schafft und doch noch in Richtung 1.10 laufen will.

Dienstag, 28. Februar 2012

Die "Panik" an den Oelmärkten und Iran to accept ....

... payment in gold from trading partners
http://en-maktoob.news.yahoo.com/iran-accept-payment-gold-trading-partners-174629165.html


DER Albtraum für sie.

- entweder machen sie Gold wertlos (geht nicht, sonst wird es aufgesogen wie ein Schwamm)
- greifen ihn an und die Oelpreise explodieren, dann kann der Texaner im White House Realität werden (noch größerer Albtraum)
- oder sie lassen ihm endlich seine Bombe (die eh eine Defensivwaffe ist) und Teheran schätze ich als wesentlich stabiler ein, als z.B. Islamabad

Sehr interessant dazu auch heutiger Artikel:
Gold ist Geld: Was der Iran bereits weiß und andere Länder noch lernen werden
http://www.propagandafront.de/110226...en-werden.html


Und was hat das ganze mit Oel zu tun?

Hier schreiben die Pfeifen von Lohnschreiberlingen der FTD
http://www.ftd.de/politik/international/:rohstoffe-voellig-ueberzogene-panik-am-oelmarkt/60175085.html 

wieder mal von etwas, von dem sie NULL Ahnung haben.

Und wie quitiert der Markt das Ganze?
DAS ist die "Panik" beim Brent im Stundenchart. :-)



Noch einer gefällig?


Die "Panik" an den Oelmärkten erholt sich übrigens grade wiedermal schöööön technisch