Mittwoch, 17. August 2011

Jahresend Rallys und offene Gaps ....

Die Grundtendenz steht nachwievor - einiges hat sich jedoch getan die letzten Wochen.

AAA der USA durch S&P ist weg, Ben hat Nullzinsen bis 2013 "festgeschrieben", Gold hat die wichtige Marke von 1764 genommen und heute sogar in London am Fixing ein echtes ATH gebildet.

Gebrochen wurden an den Aktienmärkten die Aufwärtstrends seit 2009 und auch wenn viele noch von wieder steigenden Kursen träumen, diese Trendlinien waren so massiv, das man schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein muss um hier long zu gehen.

Entsprechend befinden sich natürlich auch, wie seit Monaten erwartet, Kiwi und Aussie im Abwärtstrend.

Ebenfalls neu war das offizielle Bekenntnis der SNB den Franken an den Euro binden zu wollen - was rauchen die eigentlich in Zürich??? :-)
Die Kurskapriolen des Franken die letzten Tage dadurch, sind mehr als eindeutig.

Ebenso hat sich der japanische Finanzminister in vielen verbalen "Drohungen" die letzten Wochen ergangen, bislang bliebt eine Intervention der BoJ allerdings aus. Sie dürfte jedoch nur eine Frage der Zeit sein.
Unterstützend hierfür ist natürlich die FED Entscheidung, die Zinsen bis 2013 bei 0,25% zu lassen, denn dadurch erübrigt sich für viele kurzfristige Kreditnehmer den Yen als Kreditwährung zu nutzen, sondern sie können den USD wählen und damit das Kursrisiko außen vor lassen.

Worauf läuft es aber alles hinaus?

1. Die Yen Pairs werden über kurz oder lang massiv abwerten.
2. Der USD ist jetzt die Carrytrade Währung 1. Wahl.
3. Gold (Silber) wird dadurch zwangsläufig (ohne Kollaps) aufwerten.
4. Die Aktienmärkte bleiben unter Druck, trotz frischen Geldes.
5. Die SNB kann machen was sie will, sie wird den Höhenflug des Franken nicht stoppen können. Sollten die Big5 der ZBs sich entscheiden den Franken ernsthaft zu schwächen und seinen Höhenflug zu beenden, nehmen sie dem Papieruniversum die letzte Fluchtmöglichkeit und treiben die Anleger förmlich ins Gold.
6. Die Australienblase ist zwar grad am platzen, dennoch sind Aussie Anleihen derzeit die 1. Wahl in der Papierwelt - einfach weil der Zinsvorteil gigantisch ist und im Gegensatz zu anderen Regionen der Welt, Australien als äußerst stabil angesehen werden kann. :-)

Aussie:
Aussie Longtrades müssen wenn dann Zinsen bringen und da haben wir gleich 4 Kandidaten auf der Uhr.
AUDCAD long (Loonie hängt stark an den USA)
AUDJPY long (unser Liebling - der Zinsbringer vs. der Hyperinflationswährung)
AUDNZD long (der stabile grosse Zinsbringer vs. dem kleinen überkauften Bruder)
EURAUD short (die einträglichste Version um auf den kommenden Eurokollaps zu setzen)

AUDUSD short (trotz anstehender Aussierally sind Longs vs. dem USD mit Vorsicht zu genießen)

Kiwi:
Shorts (NZDUSD) laufen und wurden bei 0.84 aufgestockt.

Franken:
USDCHF longs laufen seit 0.72 - der Franken wird zwar wieder stärker werden, aber nicht so stark wie der USD.

EURCHF short, seit die Zielmarke des Trendkanals bei 1,15 erreicht wurde. Ziel ist hier mindestens die Parität und zwar nachhaltig, nicht nur für nen Tick wie letzte Woche.
Allerdings besteht hier das Risiko, das die SNB nochmal feuchte Träume hat und den Kurs bis 1.20 treibt.
Aufstocken werden wir die Positionen nicht mehr, sondern die laufen - da dies ein Trade auf den Eurocrash ist und dann die Positionen automatisch fett ins Plus laufen.

USDJPY long bei 76.50, sl liegen bei 75.90 - alles wartet auf die Intervention der BoJ, der Boden scheint jedoch beim Fukuschima-Tief (Yen ATH) von 76.25 in Stein gemeißelt zu sein.
Und durch die Festschreibung der Zinsen der FED bis 2013, wird es Mittelabflüsse aus dem Yen geben, Begründung siehe oben, was seine Schwächung mittelfristig unterstützen wird.

CHFJPY long (98 und 97) - wir haben Vertrauen das die BoJ interveniert und die SNB keine Chance gegen die echten Marktkräfte hat. :-)


Gold und Silber - ohne weiteren grossen Kommentar.
Das Gap in Gold bei 1680 ist auch nach 1 Woche noch nicht geschlossen und steht noch an.
Sollte Gold nicht nochmal die 1680 testen, sondern weitermarschieren, wäre dies - unseres Wissens nach, das 1. Gap das nicht geschlossen wurde.
Die 1764 ist die magische Unterstützungs/Widerstandslinie.
Derzeit sieht es so aus, als ob Gold sich darüber stabilisiert.
Unterstützend dafür ist, das am 17.08.2011 in London beim Fixing, also dort wo echtes Metall über den Tisch geht, mit 1792 USD ein neues, echtes ATH gesetzt wurde.

Ansonsten liegen Limitorders bei 1725 und bei 1695.

Der Deckel scheint vorerst natürlich erstmal bei der 1800 drauf zu liegen, aber es braucht lediglich eines kleinen Anlasses und er durchschneidet die 1800 ebenso wie Butter, wie er es bei 1600 und 1700 auch getan hat.
Das Jahresziel von 1900 steht nachwievor auf der Agenda und wird wahrscheinlich schon vor dem 24.12. erreicht werden. :-)


Glaskugel - Jahresend Rallys:
Gold, Aussie und Loonie.

Sonntag, 17. Juli 2011

GELD schreibt man mit "O"

Das war dann wohl ein Satz mit X, nämlich nix. :-)
Nach der kurzen Attacke, die Gold kurzfristig unter 1480 drückte (was uns zu Longeinstiegen veranlasste), kam wieder einmal, wie so oft der Gummiballeffekt zum tragen und bescherte dem GEld in dieser Woche bei $1595 ein verdientes neues ATH.
Ein ATH gab es im übrigens gegenüber ALLEM, außer dem CHF (dem Gold des Fiat Universums).

Und so konnte selbst, der völlig außer Rand und Band geratende Kiwi mit seinen 0,85 gegenüber dem Gold nicht mithalten.
Silber war der Outperformer diese Woche, aber dies ist in Abständen nichts neues und kein Grund um in Begeisterungsstürme zu verfallen, denn genauso schnell wie Silber Gewinne an den Börsen aufs Parkett legt, können die in Tagen auch wieder weg sein.
Die 39,50 muss erstmal genommen werden.

Soviel zum feiern - aber was heißt das nun für die Zukunft.


Diese Woche ist ENDSCHEIDEND.
Bis 22.07. müssen sich die Amis geeinigt haben ob sie Obama nun gegen die Wand laufen lassen oder nicht. Ebenso ist am Donnerstag wieder Hühnergipfel. Bislang heisst es aus Berlin kategorisch NEIN.
Nur kann man IM Erika und dem bösen Rollstuhlfahrer glauben?

Was den EURUSD betrifft haben wir 2 Fallschirmspringer und noch wissen wir nicht, wer mehr Blei im Rucksack hat.
Ergo sind unsere Positionen beim EURUSD auf ein Minimum reduziert, leicht shortlastig (nur Gold/Silberhedgefunktion).
EURCHF laufen die shorts weiterhin - bis ein Ende der Eurokrise in Sicht ist. NEEE, wir sprechen nicht vom echtem Ende der Eurokrise, nur vom kurzzeitigen Ende der anglischen Angriffssalven auf den Euro.

USDCHF - wir haben allerdings hier angefangen Longs auszubauen (die bisherigen sind ja bekanntlich unter Wasser, welche Wunder), können uns ein Test der 0,80 allerdings vorstellen.
Fundamental spricht dafür folgendes:
Es ist davon auszugehen das die Amis "in letzter Sekunde" ;-) die Einigung erzielen. Das würde sofort Druck aus dem Markt und vom USD nehmen und gerade den CHF heftig unter Druck bringen. Da bis zum 22.7. aber noch ein paar Tage Zeit sind, sind dies die Tage wo wir die 0,80 sehen könnten.
Sobald dieser Druck entweicht, dürfte das beim CHF ebenso einen Gummiballaffekt auslösen.
Aber NICHT zwingend beim EURCHF, sondern vorallem beim USDCHF.

KIWI - tja, was soll man sagen. Er bewegt sich bei 100%, hat theoretisch keine Luft mehr nach oben, bereits 88% aller Marktteilnehmer sind long - erinnert uns alles an den Neuen Markt im Jahr 2000.
Short seit 0,8430 und 0,8480, sl 0,8535.

Aussie - bis auf eine kleine Position (short) derzeit neutral. Ohne das "sie den Stecker ziehen" bleibt der Aussie vs. USD für viele derzeit leider offensichtlich die 1.Wahl.
AUDUSD short war für uns bislang in 2011 der schlechteste Trade. Kursverluste unterm Strich keine, Zinsverluste ja.
AUDUSD shorts kommen für uns erst wieder ab 1.04 oder über 1.10 in Frage (abhängig vom Marktumfeld).
Der Kiwi ist als Shortkandidat wesentlich aussichtsreicher im Moment.

AUDJPY und AUDNZD sind im Gegensatz dazu echte Zinsbringer und der Ausbau der Longs schreitet voran. Wir warten beim AUDJPY jedoch nochmal auf Rücksetzer in den Bereich 82/83 um nochmal zuzuschlagen. Mit diesen Rücksetzern ist zu rechnen, da der Yen voraussichtlich die nächsten Wochen noch ein wenig Stärke zeigen wird.
Ab dem Einigungspunkt in den USA könnte es beim Yen allerdings sehr sehr schnell abwärts gehen.

GOLD - wir schnuppern an der Marke $1600. Geht er da wie durch Butter durch? Wir wissen es nicht, daher haben wir die Longs um die 1590 erstmal reduziert und Gewinne mitgenommen. Starke Unterstützung liegt allerdings bei 1570 und 1580 wo wir wieder zukaufen werden. Sollte er mit Bravour die 1600 nehmen, sind wir halt nur mit wenigen Positionen dabei - aber die Situation ist charttechnisch, obwohl fundamental natürlich vollkommen gestützt, an einer runden Marke und nochdazu im ATH, ziemlich heiß.

Zu Silber gilt ähnliches wie bei Gold.
Die 39,50 ist heavy als Widerstand, wir bauen allerdings ab 39,50 wieder Longs auf, die jedoch nach Möglichkeit sofort auf Einstand abgesichert werden.

"Sei vorsichtig, wenn du gierig wirst ...."

Kleine Positionen in EURNZD long, CHFJPY short und USDCAD long (Aufbau) - genaue Definitionen im FTC oder via Skype an Freunde.


EURUSD - Big Picture - je nachdem wie es Montag medial losgeht, in dieser Woche der Entscheidung, sehen wir ein down bis auf 1,40 oder drunter oder ein hochschießen bis 1,45/1,46 (ab 1,46 gehen wir wieder short). Ein hochhypen des Euro (aufgrund welcher Daten auch immer) bis in die Region 1,46+ ist die nächsten Tage/Wochen möglich, in der Spitze bis 1,50 (Spike) - um danach den endgültigen Crash in die Region 1,15 anzutreten. (derzeitiger Euro).

Dann erfolgt eine Aufspaltung des Euro, der den Euro-Nachfolger (entweder wieder die DEM, oder Nord-Euro) in Regionen 2.0+ treibt und den Rest-Euro (falls als Währung noch existent) unter 0.50 crashen lässt.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Deflations - Trade (Aussie und Kiwis Schicksal)

Was gibt es nicht?
Was versuchen sie mit allen Mitteln zu verhindern?

Oelpreisattacken, Comexspielchen, Liquiditätsentzüge ..... und dennoch gehen überall die Verbraucherpreise hoch (die Geldmengenvermehrung von vor 18 Monaten ist, wie voraus gesagt, im realen Wirtschaftskreislauf angekommen!!)

Hyperinflationäre Depression - das schlimmste aller Szenarien nimmt Gestalt an.
Gibt es ein Rezept dagegen?
Nein (außer kaufkrafterhaltende Edelmetalle), oder langhaltende Nahrungsmittel. Lebensmittel gibts leider nicht langhaltend!!

Zum Trading - einer Art Krisenvorsorge.

Es knallt - noch in 2011.
Kiwi, Aussie, etwas Loonie sind noch nie soweit vom 200er entfernt gewesen.
Pickelgesichtige BWL Studenten versuchen, aus Unkenntnis des Systems, in vermeintlich sichere Häfen mit dem Geld ihrer Anleger zu flüchten.
Früher auf dem Schulhof haben diese Typen aufs Maul bekommen - und jetzt hängen ihre Anleger sie auf - der natürliche Werdegang eines Losers und vorallem von Menschen die mit Absicht Realitätsverweigerung betreiben.
Wir richten nicht darüber, wir stellen nur fest.

Der Instikt den sie haben ist richtig, sie wollen in sichere Werte gehen.
Aber was machen sie stattdessen? Sie glauben dem Prof von der Uni (das war der Sack der von der blonden Studentin erpresst wurde) - und rennen in die sogenannten Rohstoffwährungen (die auch nur Fiat sind), statt in die Rohstoffe selber zu gehen.

Und so kommt es dann, das man mit allen Pickelgesichtern Deflation spielen kann.
UND Deflation spielen wird/muss.

ALLES ist überreizt - ALLES außer ...... exakt: Gold und Silber.
Bis zum platzen aufgeblasen.
Vs. was?
Solange es ihn noch gibt dem USD.
Charts haben etwas an sich, sie sind emotionsfrei - sie bilden nur ab was ist.
ALLE menschlichen Emotionen und Machenschaften sind in einem Chart enthalten.

Und die Charts von Kiwi; Loonie und Aussie zeigen nur eines: DOWN.
Die Monatscharts zeigen es am deutlichsten.
Die Hightech Bubble von 2000 ist ein Scheissdreck dagegen.

Wir rüsten derzeit vollständig auf das platzen der grössten Blase der modernen Geschichte - die Anleihenblase - und schmeißen jede Monatsperformence über den Haufen.
Tages,- und Monatsergebnisse sind nicht mehr wichtig.

Wenn diese (grösste aller) Blase platzt gibt es nur 3 "sichere" Häfen:
Die kreditgebenden Währungen (USD, YEN) und das Notgeld Gold.

Die Kurstiefen aus 2008 werden dann nur noch wie ein laues Lüftchen wirken.
Der USDX wird (ohne Eurocrash), dennoch irgendwo bei 90+ sein Ende finden, was aber die "sicheren" Rohstoffwährungen (die ja alle, bis auf etwas Loonie nicht im Index vertreten sind - man wird wissen warum), nicht daran hindert bis zum Mittelpunkt der Erde zu fallen.

Kursziel Kiwi: 0,40-
Kursziel Aussie: 0,50-

Aussagen zum Loonie in der Hinsicht sind nicht möglich, da die Wirtschaften der USA und Kanada zu sehr verbandelt sind, das man sie faktisch nicht wirklich trennen kann. Es sind zwar 2 Länder, aber die ganze Welt sieht es als das was es ist: ein Wirtschaftsraum.

Das weitere Schicksal von Australien und Neuseeland hängt einzig und alleine von China ab - denn beide Länder sind Pekings Hinterhof !!
Auch wenn sich diese Aussage im Moment provokativ anhört, ist dies jedoch das was Peking "laut denkt", und niemand hat dem etwas entgegen zu setzen.
....
Und wenn Australien der Preis Pekings ist um im globalen Bondpoker still zu halten, werden NY (D.C.) und London zustimmen.

Ob "Göttlein" Goldman Sachs in Singapur allerdings so glücklich werden wird, wo doch GOTT und HSBC längst vor Ort sind, darf allerdings bezweifelt werden - das Bauernopfer bekommt langsam mit das es Opfer sein soll und versucht deswegen zu flüchten. :-)

The World is changing - NOW !

Samstag, 25. Juni 2011

Das Spiel mit der Deflation

Wie bereits schon im Beitrag "Wehe, wehe wenn ich das Ende sehe" dargelegt, spielt man jetzt Deflation und hebt den USD.
Durch Liquiditätsentzug ließ man allen voran die Rohstoffmärkte zusammen krachen, WTI mittlerweile auf $90/Barrel.
Das die Aktienmärkte dabei mit was abbekommen haben, ließ sich wohl leider nicht vermeiden und nennt man gemeinhin Kollateralschaden.
So passiert es halt, wenn man wild um sich schießt und um die Hauptgegner Oel und Gold zu treffen, diese sich aber robuster zeigen als ihnen das lieb ist.

Das Panik herrscht sieht man vorallem an dem ständig stärker werdenden Schweizer Franken, sowohl gegen den Euro, wie allerdings auch gegen den USD.
Eine Situation die das erstemal das alte Forex-Gesetz der 3 Musketiere nachdem sich EURUSD, GBPUSD und USDCHF entgegengesetzt verhalten, aushebelt.

CHF
Aus diesem Grund bringen daher aktuell Trades gegen den CHF, wie zb USDCHF keine Gewinne, sondern können allenthalben als Kontoausgleich genutzt werden.
Ein Ende des Frankenanstieges ist offensichtlich derzeit nicht auszumachen und die große 162 exetension bei ca. 0,81 könnte ins Visir rücken.
Die Positionen USDCHF reduzieren wir daher auf ein Minimum des Kontoausgleichs bis der Trend eindeutig gestoppt ist, da Interventionssignale seitens der SNB bislang auch ausgeblieben sind.

EURO
Im Gegensatz dazu laufen die Shorts auf den Euro, ob EURUSD oder EURAUD hervorragend.
Wir lassen diese laufen, ziehen die Stopps jedoch nach auf 1,4735 beim EURUSD und Einstand beim EURAUD.

Kiwi und Aussie
Robuster als erwartet stellt sich wieder mal, wie so oft in den letzten Wochen, der Kiwi dar. Die Shorts von 0,8253 ziehen wir die Stopps jetzt nach auf 0,8195.

Seiner Rolle als Goldhedge wird der Aussie aktuell nicht ganz gerecht, wobei wir, sowohl beim Aussie wie auch beim Kiwi davon ausgehen, das wie vor gut 1 Woche die beiden mit 1-2 Tagen Verzögerung auf den Goldabschwung reagieren.
Entweder stellt sie sich Prügelaktion auf Oel, Gold, Silber (und die Aktienmärkte im Schlepptau) als Fake heraus und Gold wird nächste Woche wieder hochschießen, oder aber Aussie und Kiwi, nebst Euro folgen die nächsten Tage nach.

USDX
Er hat die wichtige Marke von 76 geknackt und hat auf Wochenschlussbasis diese auch verteidigt. Die von uns prognostizierte USD Ralley im Sommer scheint demnach im anlaufen zu sein. Wir haben jedoch 80% unserer USDX Futures erstmal bei 76,12 glattgestellt und neue Pendingorders ab 76,50 eingestellt. Sollte er die 76,50 nachhaltig nehmen, ist der Weg zur 80 frei.

GOLD
Das Gold das Hauptangriffsziel die letzte Woche gewesen war, ist eindeutig. Wichtige Dinge sind jedoch passiert, im Vergleich zu früher und daran erkennt man, das es ein reiner Angriff über die Comex war.
Gold flog nicht als Notgeld auf den Markt, das beweist der stärkere Franken, der als vorletztes Notgeld fungiert und nach ihm erst Gold, als letzes Notgeld.
Zudem wurde Gold runter geprügelt in ALLEN Hauptwährungen, nicht nur in USD.

Es ist also davon auszugehen, das es sich lediglich um einen vorübergehenden Einbruch handelt, der bereits in den nächsten Tagen wieder ausgebügelt werden sollte.
Wenn dem nicht so ist und es zu einer nachhaltigen USD Ralley kommt, welche auch Gold teilweise mitreißen kann, folgen die Währungen die nächsten Tage auf jedenfall nach.
Daher benutzen wir die Grenze um die 1500 herum um Longpositionen auszubauen.
Nächste relevante Unterstützung bietet sich bei 1480 und 1470.
Sollten diese geknackt werden, dann nur im Zusammenspiel mit einem wesentlich stärkeren USD, wofür unsere Shorts auf Euro, Kiwi, Aussie und USDX Longs stehen.

SILBER
Währungshedge funktionierte hier überproportional gut da nur mit Kiwi und Euro und nicht mit Franken.
Positionsausbau erfolgt erst, wenn erkennbar ist das der Abwärtstrend beendet ist, ansonsten werden wir ab $30 Longs aufbauen.

Oel
Halten wir derzeit keine Positionen, da zu volatil und zu politisch. Beschreibung siehe weiter unten.

YEN
USDJPY Positionen geschlossen und aktuell raus aus dem Yen, da bei Gefahr eines deflationären Kollaps, ein kurzfristig stärkerer Yen, als Carrytrade Währung Nr. 1, durchaus gegeben ist.
Die einzige Langzeitpositionen die wir (mit kleinem Hebel) halten ist ein Long AUDJPY. Der Stopp steht jedoch auf Einstand (noch 11 Pips entfernt).
Wir vermuten das er durchaus die 200 Tagelinie nochmal antesten könnte und sollte diese halten, steigen wir, falls der Stopp gerissen wird, wieder ein.

Montag, 6. Juni 2011

USD/AUD/CHF-JPY - Longterm Trade (160 Jahrechart)

Wir haben, auch mit Hilfe von Spezies aus dem Gelben, den Langzeitchart des Yen analysiert. Zeitfenster 160 Jahre.
Den meisten, auch heute tätigen Tradern, ob Profis oder Laien, ist nicht bewusst das außer dem Euro, die meisten Majors schon lange Zeit existieren. Die älteste den meisten bekannte Währung wird wohl das britische Pfund - die Weltleitwährung bis 1944/1945, sein.

Alles bewegt sich in Wellen und auch wenn wir keine Anhänger der EWs sind, tauchen doch bestimmte Muster immer wieder auf, quer durch alle Gesellschaftssysteme, Kriege, Krisen, Aufschwünge und Katastrophen.

Der Yen ist an einem historischen Hochpunkt angelangt (den Spike vom 17.3.2011) lassen wir mal außen vor und nehmen ihn lediglich als SL für einen Stopploss-Run.

Der Yen ist DIE Carrytradewährung schlechthin und auf lange lange Zeit wird die BoJ die Leitzinsen auf 0,1 halten. Japan wird faktisch nie wieder mit Hintern hochkommen.
Die 2. Hälfte des 20. Jhr. war das Japan-Zeitalter - das ist jetzt rum, nachdem China die wirtschaftliche Weltbühne betreten hat.
Japan ist ein überbevölkertes Land, ohne nennenswerte Rohstoffe und steckt fest in Strukturen vergangender Epochen. (Die Katastrophe um Fukushima legt Zeugnis davon ab). Just-in-Time bricht grade zusammen.

Es gäbe einen Weg für Japan um sich daraus zu befreien, aber da stehen sich die Japaner selber im Weg und lernen vom "Todfeind China" steht dem Japaner schlecht zu Gesicht.

Welche Major wird als erste in den Hyperinflationsmodus wechseln?
Das ist theoretisch die Gretchenfrage! Wir sind nicht Gott und selbst "Gott" :-) weis dies nicht, doch alle Indikatoren und Indizien deuten darauf hin das es Japan sein wird.
Wenn das westliche (ungedeckte) Finanzsystem (Japan gehört, obwohl geographisch im Osten, dazu) in den Hyperinflationsmodus übergeht, muss einer den Anfang machen.

Dieser Trade(s) ist unabhängig vom kommenden Euro-Crash, deswegen gibt es auch keine EURJPY longs (da kann man sich gleich erschießen), sondern für diesen Trade kommen nur Währungen in Frage, die schon lange vorher existiert haben und aller Wahrscheinlichkeit auch nach dem Kollaps, zumindestens "namentlich" noch existieren werden.
Wie das dann konkret an den FX Märkten noch aussieht weis niemand. Ob diese noch frei sein werden, ob Wechselkurse festgelegt werden, ob Goldbindung hergestellt wird, ob die meisten Broker dann noch leben etc. pp.

Diese Trades gehen davon aus, das sowohl der USD, der AUD, der Franken und der Yen, im Interbankenverkehr und/oder an eine(r) Börse handelbar sein werden und wir als kleine Händler dazu Zugang haben.

USDJPY wurden die ersten Positionen ab 80.70 aufgebaut, 80.10 zugekauft, sl 79.90 und 75.90.
AUDJPY erste Position aufgebaut 85.35, sl aktuell Einstand. Zukäufe würden bis 82 erfolgen, abhängig von der allgemeinen Entwicklung des Aussie und der Rohstoffmärkte und ob sie den "Stecker ziehen".
Großer Vorteil des AUDJPY, ordentliche Zinsgewinne auf alle Longs.
CHFJPY - steht auf der Warteliste, derzeit ist der Franken im überkauften Bereich. Einstieg ab 92/93.
(evtl. Daytrades short bis dahin bleiben jedem selbst überlassen) :-)

Metallkommentar zur aktuellen "Metallwoche"

Ich fand dies eine der besten Metallwochen - zwischen den Zeilen und ohne COT-Daten (weil die ja im Moment eh nicht viel her geben) und möchte anführen:
“Überfälle am hellichten Tag" - und Flashcrashs in dunkler Nacht :-)
....
Niemand wird mehr zu $28 kaufen!

Oh, damit habe ich nicht gesagt das die Globex die 28 nicht evtl. nochmal sieht - beliebt sind ja die Attacken wenn Europa und Amerika schläft ;-) - aber physisches Metall wird für $28 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemand mehr kaufen.

Vielmehr sehe ich viele "Warter", die dem Kurs ab 45 dann wieder hinterher rennen und uns damit flugs über die 60 katapultieren. ;-)

In Euro: Nun, wie sollten denn bitte Kaufkurse unter 25 Euro zustande kommen?
Indem der Euro vs. USD abhebt - ergo der USDX absäuft - was andererseits jedoch wieder die EMs zu neuen Höchstständen treiben wird (nicht nur nominell, sondern wegen anlaufender Panik - die Welt rechnet in USD, das sollte der ein oder andere Europäer vielleicht aus dem Hinterkopf vorkramen) - von dort wird die "Erlösung" in Form der 25 Euro nicht kommen.

Sie könnten "den Stecker ziehen" - und damit selbst das letzte "Notgeld" (die EMs) aus den Konten rausdrücken um MCs zu verhindern.
Selbst der Flashcrash (Silber) in 2008 dauerte nur 2,5 Minuten und in Euronen gabs keine physische Unze unter 10, selbst als an der Comex Lagerscheine den Besitzer für $9 wechselten.

Aber man braucht gar nicht zu philosophieren: Was ich sehe ist ein abnehmen der M2 und M3 (sie ziehen ja bereits den Stecker) und ein ansteigen der M0 und M1 (ich habe also Cash (Paper) vs. Cash (Metall).
Die Korrelation ist mittlerweile quasi 1:1 - ohne Kreditspielchen im Hintergrund.
Mehr M3/M2 als sie rausziehen geht faktisch gar nicht mehr und M0/M1 rausziehen - oha :-), genau DAS wollen sie ja nicht, denn das würde selbst in den USA in kürzester Zeit Millionen auf die Strasse treiben.

D.h. für die EMs, sie steigen nominell mindestens genauso weiter wie M0/M1 ausgedeht wird, bis zum Tag des Currency-Events.
http://www.youtube.com/watch?v=2N8gJSMoOJc

Muss übrigens auch nicht zwingend der Dollar sein:
wenn der böse Rollstuhlfahrer ne falsche Bemerkung macht, vietnamenische Findelkinder ihre Wahlchance erkennen oder bajuwarische Provinzpoliker ihren "Platz in der Geschichte" haben wollen, könnten die 100 Tonnen die Mexico letztens geschnupft hat, ganz schnell Kleinvieh werden.

Manchmal habe ich das Gefühl die meisten (informierten) Menschen haben den April/Mai 2010 schon wieder vergessen ...
Der Plan dahinter war klar - nur das wussten die Leute nicht!

Gruss
Vicky

http://www.rottmeyer.de/die-metallwoche-uberfalle-am-hellichten-tag/

Montag, 30. Mai 2011

Kiwi is now the world’s most overvalued currency

Es gibt keinen Zweifel mehr das der Kiwi völlig aus dem Ruder gelaufen und ist und Neuseeland währungstechnisch die letzte große Blase ist, die aufgebläht wurde.

Und selbst wenn das Businessvertrauen heute mit 38% daher kam - das ist der Index "Glaube und Hoffnung", bei dem in NZ 1500 Unternehmen befragt werden (in Dtl. heist der ZEW), ist die letzte Ralley des Kiwi wohl hauptsächlich auf Chinas Ankündigung letzte Woche demnächst in NZ investieren zu wollen, zurück zuführen und einige picklige Fondmanager (wahrscheinlich die gleichen die schon beim Aussie aufs Maul geflogen sind), sind wohl wieder mit Anlegergeldern reingesprungen.

Im Gegensatz zu seinem großen Bruder bietet der Kiwi nichtmal einen relevanten Zinsvorteil.

Ich weis, es ist immer wieder das gleiche Thema, gerade wenn eine Währung/Rohstoff an einem ATH rumkrackselt, bzw. über dieses kurz hinaus geschossen ist:
Wie weit läuft es noch - gibt es kein Ende - morgen am Mond etc. pp. :-)

Das ist natürlich alles Quatsch und deswegen gilt in dieser Situation:
"Sei mutig wenn du Angst hast - und vorsichtig wenn du gierig bist."

"Angst" in dem Sinne haben wir nicht :-), es gibt nur ab 82.19 keine Referenzmarken mehr - so ist das halt mit ATH und ATL :-).
Kann der Franken derzeit auch ein Lied von singen - nur die Entwicklung des Franken, als Fluchtwährung vor dem Eurokollaps ist nachvollziehbar - die Fondmanagergier beim Kiwi auf Grund von chinesischen Aussagen ist eine Blase. - Ebenso wie die beim Aussie, die erwartungsgemäß geplatzt ist.
Gewöhnt man den BWL/VWLern an den Unis eigentlich das denken ab?

But anyway: NZDUSD massiv short 82.50.
Desweiteren bietet sich an: AUDNZD long.
Beide werden fallen, aber der Kiwi stärker als der Aussie und sollte der Aussie doch nochmal an Boden gewinnen, hat er gegenüber dem Kiwi enormes Aufholpotential.

Das sind die derzeitigen Haupt-Positionstrades. (neben Aussie und Euro short und Gold Long).

1. Hyperinflations Positionstrade auf den Yen sind wir bei 80.70 (USDJPY) eingegangen.
Trade Horizont 3-5 Jahre. Näheres dazu in den nächsten Wochen.

EURNZD und NZDJPY sind wegen bevorstehendem Eurokollaps und jederzeitigem kurzfristiger Rückführung von Yen-Carrytrades (durch Eurokollaps) derzeit zu unsicher und keine Option fürs Trading.

Im Gegensatz zum Euro, der 2011 wohl nicht überleben wird, gibt es die Süd-Dollars, das Pfund und den Yen auch nach dem Kollaps noch.