Zu diesem Freitag muß ich unbedingt, außer der Reihe was schreiben, obwohl man diesen "Unfug" eigentlich kaum kommentieren muß. :-)
Nicht nur bei Walter Eichelburg sind die Zitterer wieder unterwegs, sondern da werden auch sogenannte "Kontraindikatoren" überall wieder herangezogen (selbst der arme "Focus Money" muß dafür herhalten mit seinem aktuellen Titelblatt und alles sieht plötzlich wieder völlig ganz furchtbar aus .... und das pöse, pöse Kartell hat auf die Edelmetalle eingeprügelt .... :-)
Ja nee, is klar. :-)
Mit großer Ankündigung kam dieser Freitag daher und deswegen möchte ich mal, aus edukativer Sicht (Wortschöpfung bei einem Kollegen geliehen ;-) ), erläutern das hier gar nichts überraschend war und schon gar nicht das pöse Kartell nur auf die Edelmetalle eingeprügelt hat.
Jeder der sich für die Kursverläufe, ob aus Handelssicht oder rein aus Interesse u.a. für die EM's interessiert, sollte zwingend IMMER einen Blick auf den Loonie haben, auch wenn er/sie ihn nicht handelt.
Große Bewegungen beim Loonie (USDCAD) sind immer ein Vorreiter für die Oelmärkte!
Und es begann bereits am 18.10., also am Donnerstag.
Der Liquiditätsentzug war bereits ab Donnerstag sichtbar und lief innerhalb von 24 Stunden in 3 Stufen ab. Ich wiederhole nochmal, man muß dieses Pair nicht traden, auch wenn wir USDCAD meistens long sind, sondern es ist wichtig als Indikator, dieses Pair immer auf dem Schirm zu haben.
Spätestens ab Stufe 3 war klar was folgen wird.
Das Ergebnis ab Freitag vormittag sehen wir dann hier: WTI - (Brent ohne Chart ebenso.)
Wer jetzt geglaubt hat das solche deleveraging Maßnahmen ohne Auswirkungen auf die Edelmetalle bleibt, lebt wirklich in Wolkenkuckucksheim!
Natürlich gibt es, nennen wir es Preismanagment ;-), gerade bei den Edelmetallen (obwohl wir dazu eine eigene Meinung haben, wie schon öfters auf der Metallwoche erläutert), zu dem Globex-Attacken des nächstens und das urplötzliche wegziehen von Bids während des Comex-Handels gehören - aber oftmals gibt es auch einfach "nur" ganz normales deleveraging, welches sich zu 99% immer rechzeitig vorher ankündigt.
Und dieser Freitag gehört, wie so oft, eindeutig in die letzte Kategorie.
Also vergeßt diesen ganzen Bullshit und werft lieber, wenn ihr Euch für Tages, - Wöchentliche Schwankungen bei den EM's interessiert, die realen Indikatoren und Fakten.
Die Antworten stehen nämlich zu 90% in den Charts. ;-)
PS: Wir traden, wie bekannt sein dürfte, die EM's nicht netto short - dafür haben wir, wie auch bekannt ist, unsere USD Longs, freuen uns allerdings über die günstigen Zukaufmöglichkeiten ;-).
Aber um bei dem Beispiel zu bleiben, hätte jeder, der das vorangegangende Szenario genau beobachtet, fast risikolos bei 1738 Gold short gehen können, mit sehr kleinem Stopp knapp über 1740.
Schönes Wochenende! :-)
Samstag, 20. Oktober 2012
Sonntag, 14. Oktober 2012
Leb dein Leben und packe deine Überschüsse in Gold !
Lebe dein Leben, transferiere deine Überschüsse, welche du erwirtschaftest in Gold/Silber
und genieße jeden Monat, den das System noch am Leben bleibt.
(Dieser, sehr kurze Post, ist nicht gedacht für unsere Kunden, sondern vielmehr für sehr sehr viele da draußen die regelmäßig diesen Blog lesen und nicht z.B. regelmäßig die Metallwoche hören.)
Wer es im Micky-Mouse-Fiat-Geld-Standard nicht schafft Überschüsse zu generieren, der wird dies erst recht nicht im Goldstandard mit Nachtwächterstaat können!!
Ein knallharter Podcast zu dem Thema (Gold, Nachtwächterstaat, Carl Menger, Mises und Tag X),
ist derzeit gerade in der Produktion.
Ich wiederhole mein Zitat nochmal:
Leb dein Leben und packe deine Überschüsse in Gold!
Frank Meyer war so nett und hat die letzten 5 Minuten, aus einem Podcast, den Michael mit mir am 22.08. aufgenommen und auf der Metallwoche veröffentlich hatte, rausgeschnitten und uns Lizenzfrei zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.
http://audio.volkercarus.com/Volker_gold_menger.mp3
Mehr gibt es nicht dazu zu sagen!
AUDJPY ist übrigens immer noch über der 80 - was nicht wirklich wundert, oder? ;-)
und genieße jeden Monat, den das System noch am Leben bleibt.
(Dieser, sehr kurze Post, ist nicht gedacht für unsere Kunden, sondern vielmehr für sehr sehr viele da draußen die regelmäßig diesen Blog lesen und nicht z.B. regelmäßig die Metallwoche hören.)
Wer es im Micky-Mouse-Fiat-Geld-Standard nicht schafft Überschüsse zu generieren, der wird dies erst recht nicht im Goldstandard mit Nachtwächterstaat können!!
Ein knallharter Podcast zu dem Thema (Gold, Nachtwächterstaat, Carl Menger, Mises und Tag X),
ist derzeit gerade in der Produktion.
Ich wiederhole mein Zitat nochmal:
Leb dein Leben und packe deine Überschüsse in Gold!
Frank Meyer war so nett und hat die letzten 5 Minuten, aus einem Podcast, den Michael mit mir am 22.08. aufgenommen und auf der Metallwoche veröffentlich hatte, rausgeschnitten und uns Lizenzfrei zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.
http://audio.volkercarus.com/Volker_gold_menger.mp3
Mehr gibt es nicht dazu zu sagen!
AUDJPY ist übrigens immer noch über der 80 - was nicht wirklich wundert, oder? ;-)
Montag, 8. Oktober 2012
Aussie (Patt-Situation, parabolischer Anstieg voraus) - Erläuterungen
- Patt-Situation beim australischen Dollar
- berliner Schnauze ist zurück
- EURAUD / EURJPY, warum, wieso, weshalb
- Zinssenkungen bewirken nichts
- Warum der Aussie aufwerten muß
- und warum Gold trotz QE3 noch nicht bei $2000+ ist
"Unsere Vorliebe zum australischen Dollar dürfte ja mittlerweile hinlänglich bekannt, hierzu wird es auch noch ein Spezial die nächsten Tage von Volker geben, welche die "Hingabe"
(für den ein oder anderen bis ins extreme) in den Beruf thematisieren wird.
Nachdem wir einige Monate eine bestimmte Etikette, durch die geradezu explosionsartigen Zuwächse auf dem Blog, versucht haben zu wahren, kommen wir, um unser selbst Willen, zu dem zurück was uns u.a. ausmacht und wir reden frei nach Berliner Schnauze!"
Herzliche Grüße Vicky (zurück in der Heimat) und ich übergebe das Wort an Volker:
Was ist der Ausgangspunkt der Aussage?
Angeregt durch Leser letzte Woche bzgl. des EURAUD und der daraus resultierenden Querverbindungen zu BoJ, EZB, RBA und Anleihen, möchte ich kurz auf diesen wichtigen Punkt zu sprechen kommen, der sich aus der Zinsentwicklung,- Situation ergibt.
An der hat sich nämlich, trotz Zinssenkung durch die RBA nichts geändert.
(Es folgen übrigens in wilden Abständen die nächsten Tage, einige grundlegende Postings zu diesem Thema.)
Kommen wir als erstes zur Patt Situation.
Charts werden wir in dem Posting nicht bemühen, die stehen zur Genüge und zu Hauf im Blog zur Verfügung.
Wir haben eine Cashrate in Australien, die je nach Bank zwischen 2,8 und 3,7% p.a. liegt.
Kursrisiko inklusive!! (Den Satz möge sich bitte jeder verinnerlichen)
Wir haben einen Leitzinssatz der aktuell bei 3,25% liegt.
Der Markt geht sogar noch von einer weiteren Zinssenkung auf 3,0% aus.
Who cares!!
Für 10-jährige Staatsanleihen gibt es derzeit 3,09% p.a. (Kurs/Zinsverhältnis).
Von einem Land/Staat das noch niemals Pleite ging, der einer der Hauptrohstofflieferanten der EM's ist und in dem englisches (Eigentums)Recht gilt und das die niedrigste Verschuldungsrate unter allen westlichen Industrienationen aufweist.
Der Aussie ist, innerhalb des Fiatstandards (seit 1971) gerechnet sehr hoch bewertet und damit alles was in australischen Dollar bezahlt werden muß.
Der SPI200 (australischer "Dax") legt hiervon ein Zeugnis ab, der im Gegensatz zu seinen nördlichen Kollegen alles andere als schwächelt.
Der "faire" Wert des Aussie (AUDUSD) innert des Fiatstandards liegt bei ca. 0.72+
Allerdings trügt der Schein, denn genau dieser Fiatstandard ist gerade am untergehen, daher gilt auch der bis dato geltende "faire Wert" nicht mehr. (Siehe Grundsatzposting Aussie)
Kommen wir nun zu der Patt Situation, die wir sehen.
Es gibt aktuell viele Anleger, die in Bezug auf den Aussie an der Seitenlinie stehen und auf günstige Einstiegskurse warten, denn aus den oben (und im Blog zigfach thematisierten) benannten Gründen mehr als verständlich.
Diese Orders unter dem Markt gehen massiv ab Parität los und werden immer größer, bis runter zur 0.90.
Jetzt haben wir allerdings - und die Analogie zum Gold ist wunderschön - das Problem:
Die, die schon drin sind, sind es aus gutem Grund und die haben (ohne "Stecker ziehen") nicht vor ihre langfristigen Gelder umzuschichten - wohin auch???
Und dem gegenüber steht eine Heerschar die rein will, aber auf günstigere Kurse wartet - was man durchaus verstehen kann.
Auch wir haben, in Erwartung/Hoffnung auf günstigere Kurse (zu Lasten unserer Performence) Aussie-Positionen bei 1.05/1.04 abgestoßen und warten aktuell (stehen also mit Null-Performence an der Seitenlinie beim AUDUSD) auf günstigere Einstiegskurse.
Jetzt warten die Einen auf günstigere Kurse und die Anderen sind aber nicht bereit rauszugehen (SPI200/australische Staatsanleihen).
Natürlich "schwächelt" China, vom Desaster der Weltwirtschaft mal abgesehen, die nur noch mit einer Propaganda (bei der selbst der hagere Mann aus dem Führerbunker vor Neid erblassen würde) und ständig neuen Geldinjektionen durch die BoJ am Leben erhalten wird. (Denn im Gegensatz zu der allgemeinen Annahme, Verlautbarungen bis hin zu .... ist QE3 keine Erhöhung der Basisgeldmenge! - und GENAU DESWEGEN ist Gold nämlich auch noch nicht bei $2000+!, aber dazu demnächst mehr)
Doch es geht schon lange nicht mehr um die Realwirtschaft - diese MUSS durch das Platzen der Kreditgeldblase der letzten 40 Jahre in sich kollabieren - sondern es geht nur noch um die Erhaltung der nominalen "Werte" einerseits und dem Werterhalt oberhalb der realen Inflationsrate andererseits.
Denen, denen es um die günstigen Einstiegskurse beim Aussie geht, die die Billionenvermögen der Sparer der westlichen Welt verwalten, läuft mit jedem Monat die Zeit davon und wir sind persönlich davon überzeugt, das es in absehbarer Zeit ("fairer Wert" hin oder her) zu einer Panikartigen Flucht in den Aussie kommen wird.
Denn solange Gold kein Tier 1 ist, können sie nicht ins Gold!
(Erklärung hier: http://www.metallwoche.de/volker-carus-geld-sucht-zins-aber-wo/)
ALLES was nicht in den Aussie (Loonie) geht, geht ins Gold/Silber/Platin/Palladium (oh mein Gott - die HARD Assets), ins Oel/Gas und die Nahrungsmittel - Bürger,- u.a. Kriege vorprogrammiert.
1. Stellt sich die Frage: wollen SIE das wirklich? (ausschließen kann man es nicht, daher ja Long in Gold/Silber)
2. Stellt sich die Frage: können SIE es aufhalten? (daher Long in USD)
3. Stellt sich die Frage: ziehen SIE nach der Obama-Wahl evtl. doch den Stecker (kurzfristig), (daher long USD und EURJPY short)
Es geht nicht mehr um "faire Werte" die in den letzten 40 Jahren (des USD-Standards) gegolten haben, ebensowenig um Wirtschaftswachstum, denn diese schrumpft - sie muß schrumpfen bis aller Kredit im System abgebaut/ausgelöscht ist,
sondern es geht einzig und alleine nur noch um den Werterhalt des bisherigen Kapitals.
(Ja natürlich auf Kosten anderer Marktteilnehmer!!, wer das negiert ist entweder ein Volltrottel oder ein Lügner!)
Und der einzige freie (westliche, durch englisches Eigentumsrecht geschützte) Währungsraum der dies gewährleisten kann, sind die beiden da ganz ganz unten ....
More coming soon ...
- berliner Schnauze ist zurück
- EURAUD / EURJPY, warum, wieso, weshalb
- Zinssenkungen bewirken nichts
- Warum der Aussie aufwerten muß
- und warum Gold trotz QE3 noch nicht bei $2000+ ist
"Unsere Vorliebe zum australischen Dollar dürfte ja mittlerweile hinlänglich bekannt, hierzu wird es auch noch ein Spezial die nächsten Tage von Volker geben, welche die "Hingabe"
(für den ein oder anderen bis ins extreme) in den Beruf thematisieren wird.
Nachdem wir einige Monate eine bestimmte Etikette, durch die geradezu explosionsartigen Zuwächse auf dem Blog, versucht haben zu wahren, kommen wir, um unser selbst Willen, zu dem zurück was uns u.a. ausmacht und wir reden frei nach Berliner Schnauze!"
Herzliche Grüße Vicky (zurück in der Heimat) und ich übergebe das Wort an Volker:
Was ist der Ausgangspunkt der Aussage?
Angeregt durch Leser letzte Woche bzgl. des EURAUD und der daraus resultierenden Querverbindungen zu BoJ, EZB, RBA und Anleihen, möchte ich kurz auf diesen wichtigen Punkt zu sprechen kommen, der sich aus der Zinsentwicklung,- Situation ergibt.
An der hat sich nämlich, trotz Zinssenkung durch die RBA nichts geändert.
(Es folgen übrigens in wilden Abständen die nächsten Tage, einige grundlegende Postings zu diesem Thema.)
Kommen wir als erstes zur Patt Situation.
Charts werden wir in dem Posting nicht bemühen, die stehen zur Genüge und zu Hauf im Blog zur Verfügung.
Wir haben eine Cashrate in Australien, die je nach Bank zwischen 2,8 und 3,7% p.a. liegt.
Kursrisiko inklusive!! (Den Satz möge sich bitte jeder verinnerlichen)
Wir haben einen Leitzinssatz der aktuell bei 3,25% liegt.
Der Markt geht sogar noch von einer weiteren Zinssenkung auf 3,0% aus.
Who cares!!
Für 10-jährige Staatsanleihen gibt es derzeit 3,09% p.a. (Kurs/Zinsverhältnis).
Von einem Land/Staat das noch niemals Pleite ging, der einer der Hauptrohstofflieferanten der EM's ist und in dem englisches (Eigentums)Recht gilt und das die niedrigste Verschuldungsrate unter allen westlichen Industrienationen aufweist.
Der Aussie ist, innerhalb des Fiatstandards (seit 1971) gerechnet sehr hoch bewertet und damit alles was in australischen Dollar bezahlt werden muß.
Der SPI200 (australischer "Dax") legt hiervon ein Zeugnis ab, der im Gegensatz zu seinen nördlichen Kollegen alles andere als schwächelt.
Der "faire" Wert des Aussie (AUDUSD) innert des Fiatstandards liegt bei ca. 0.72+
Allerdings trügt der Schein, denn genau dieser Fiatstandard ist gerade am untergehen, daher gilt auch der bis dato geltende "faire Wert" nicht mehr. (Siehe Grundsatzposting Aussie)
Kommen wir nun zu der Patt Situation, die wir sehen.
Es gibt aktuell viele Anleger, die in Bezug auf den Aussie an der Seitenlinie stehen und auf günstige Einstiegskurse warten, denn aus den oben (und im Blog zigfach thematisierten) benannten Gründen mehr als verständlich.
Diese Orders unter dem Markt gehen massiv ab Parität los und werden immer größer, bis runter zur 0.90.
Jetzt haben wir allerdings - und die Analogie zum Gold ist wunderschön - das Problem:
Die, die schon drin sind, sind es aus gutem Grund und die haben (ohne "Stecker ziehen") nicht vor ihre langfristigen Gelder umzuschichten - wohin auch???
Und dem gegenüber steht eine Heerschar die rein will, aber auf günstigere Kurse wartet - was man durchaus verstehen kann.
Auch wir haben, in Erwartung/Hoffnung auf günstigere Kurse (zu Lasten unserer Performence) Aussie-Positionen bei 1.05/1.04 abgestoßen und warten aktuell (stehen also mit Null-Performence an der Seitenlinie beim AUDUSD) auf günstigere Einstiegskurse.
Jetzt warten die Einen auf günstigere Kurse und die Anderen sind aber nicht bereit rauszugehen (SPI200/australische Staatsanleihen).
Natürlich "schwächelt" China, vom Desaster der Weltwirtschaft mal abgesehen, die nur noch mit einer Propaganda (bei der selbst der hagere Mann aus dem Führerbunker vor Neid erblassen würde) und ständig neuen Geldinjektionen durch die BoJ am Leben erhalten wird. (Denn im Gegensatz zu der allgemeinen Annahme, Verlautbarungen bis hin zu .... ist QE3 keine Erhöhung der Basisgeldmenge! - und GENAU DESWEGEN ist Gold nämlich auch noch nicht bei $2000+!, aber dazu demnächst mehr)
Doch es geht schon lange nicht mehr um die Realwirtschaft - diese MUSS durch das Platzen der Kreditgeldblase der letzten 40 Jahre in sich kollabieren - sondern es geht nur noch um die Erhaltung der nominalen "Werte" einerseits und dem Werterhalt oberhalb der realen Inflationsrate andererseits.
Denen, denen es um die günstigen Einstiegskurse beim Aussie geht, die die Billionenvermögen der Sparer der westlichen Welt verwalten, läuft mit jedem Monat die Zeit davon und wir sind persönlich davon überzeugt, das es in absehbarer Zeit ("fairer Wert" hin oder her) zu einer Panikartigen Flucht in den Aussie kommen wird.
Denn solange Gold kein Tier 1 ist, können sie nicht ins Gold!
(Erklärung hier: http://www.metallwoche.de/volker-carus-geld-sucht-zins-aber-wo/)
ALLES was nicht in den Aussie (Loonie) geht, geht ins Gold/Silber/Platin/Palladium (oh mein Gott - die HARD Assets), ins Oel/Gas und die Nahrungsmittel - Bürger,- u.a. Kriege vorprogrammiert.
1. Stellt sich die Frage: wollen SIE das wirklich? (ausschließen kann man es nicht, daher ja Long in Gold/Silber)
2. Stellt sich die Frage: können SIE es aufhalten? (daher Long in USD)
3. Stellt sich die Frage: ziehen SIE nach der Obama-Wahl evtl. doch den Stecker (kurzfristig), (daher long USD und EURJPY short)
Es geht nicht mehr um "faire Werte" die in den letzten 40 Jahren (des USD-Standards) gegolten haben, ebensowenig um Wirtschaftswachstum, denn diese schrumpft - sie muß schrumpfen bis aller Kredit im System abgebaut/ausgelöscht ist,
sondern es geht einzig und alleine nur noch um den Werterhalt des bisherigen Kapitals.
(Ja natürlich auf Kosten anderer Marktteilnehmer!!, wer das negiert ist entweder ein Volltrottel oder ein Lügner!)
Und der einzige freie (westliche, durch englisches Eigentumsrecht geschützte) Währungsraum der dies gewährleisten kann, sind die beiden da ganz ganz unten ....
More coming soon ...
Mittwoch, 3. Oktober 2012
RBA Zinssenkung (Aussie) Nachtrag + Grundsatz
Wir halten den folgenden Nachtrag für notwendig, einfach auf Grund der großen (anonymen) Leserschaft, die wir nur aus Statistiken "kennen" und die nicht mit uns im direkten und indirekten Kontakt stehen und daher die aktuellen täglichen/stündlichen Updates nicht mitbekommen.
Wirklich "überraschend" kam die Zinssenkung in Down Under nun nicht - die Tendenz lag ja in der Luft, daher haben wir ja auch (und dies auch explizit kommuniziert, intern wie öffentlich) sämtliche AUDUSD zwischen 1.045 und 1.05 rausgefeuert.
Die allgemeine Analystenmeinung ging jedoch (noch) nicht von einer Zinssenkung in Down Under aus - und auf dieser Ebene erfolgte die "Überraschung". :-)
Der große Abverkauf, grade beim AUDJPY blieb jedoch auch diesmal wieder aus, da die BoJ, wie öfters bereits erklärt, tapfer dagegen hält. ;-)
Niemand sprach vom halten von AUDUSD Longs, auch wenn uns speziell dazu ein "paar" bösartige Mails in den Kasten geflattert sind.
2 grundsätzliche Dinge noch zum nachdenken:
Fangen wir wie so oft mit dem AUDJPY an. :-)
Da gibt es die "Angst" (Möglichkeit) das die SKS Wirklichkeit wird. Dann sehen wir uns auf der Trendlinie wieder.
Säuft der AUDJPY ab, ohne das all die anderen mit folgen, allem voran die Indexe der Überschuldungscompanies (manche bezeichnen diese Freak-Monster auch als Sachwerte).
NEIN!
Bevor ich 1 Cent in solche Leichen wie RWE und Apple stecken würde, würde ich lieber dem indischen Staat Geld leihen (ich weiss Scheiss-Beispiel ;-) ).
Btw GM steht schon wieder kurz vor nem Bailout - hatten wir doch grad, oder? ;)
Naja, wers mag ....
Aber zurück zum Thema.
Man sagt; beim drittenmal durchschlägt ein Kurs den Boden/Decke.
Hatten wir heute Nacht.
Wars das schon? Wir haben keine Glaskugel, aber das die BoJ vorhin wieder beherzt gepumpt hat (nicht nur zu sehen am AUDJPY), ist ein eindeutiger Hinweis darauf - den Boden (80) muss es erstmal reißen.
Im großen Bild haben wir noch die 76-77 als worstcase.
Ohne "Stecker ziehen" jedoch mehr als unwahrscheinlich und für die, die nicht zu gierig sind aktuell, allenfalls beste und billigste Zugriffsmöglichkeiten, denn ich möchte nochmal daran erinnern:
Der AUDJPY ist kein Kurzfristzock, sondern ein Jahrzehnte-Trade!
Und zum Abschluß hab ich noch eine "Überraschung" für alle Aussie-Zweifler, die Charts geben eindeutig Aufschluß darüber. ;-)
Jede Zinssenkung der RBA die letzten 12 Monate ergab erst einen "pickelgesichtigen-MBA- Abverkauf" .... um danach, auf höherem Niveau, neue Stärke zu finden und sich immer mehr zu stabilisieren.
Warum das so ist, haben wir hier ausführlich dargestellt:
http://vcfx-trade.blogspot.com/2012/06/aussie-new-safe-haven-grundsatzposting.html
Beim AUDJPY ist, ohne deflationären Kollaps ein natürlicher Boden eingezogen,
beim AUDUSD sitzen ab Parität richtig große Adressen parat um von USD in Aussie umzuschichten
und beim EURAUD wird es (ohne NDM, die dann den Euro (wieder) ersetzt, einen Kurssturz geben, gegen den das Blutbad von 1929 als Kindergeburtstag erscheinen wird, der nur noch durch den parabolischen Anstieg von Gold vs. All übertroffen werden wird.
Zur Minute versucht sich grade der Kenianer krampfhaft gegen den smarten Mitt zu wehren.
Wir sind weder Fan des einen noch des anderen, (der Kenianer wird wohl gewinnen), aber wenn das Kasperle-Theater zuende ist, wird es wieder einen klaren Trend an den Märkten geben und sie können die Aktienmärkte endlich absaufen lassen (es fehlen halt immer noch die Käufer, die ihnen den überschuldeten Dreck abkaufen ;-), siehe vorherige Posts) - oder auch richtig aufs Gas treten, ohne auf die Nahrungsmittel,- und Energiemärkte Rücksicht nehmen zu müssen. ......
6 Dinge sind allerdings als sicher anzusehen (fast Garantien) :-):
1. Gold wird steigen (nicht nur nominal)
2. Silber wird steigen und alles hinter sich lassen
3. der Aussie wird steigen gegen alles, außer Gold/Silber
4. der Euro (in seiner jetzigen Form) geht in die Grütze
5. der Yen wird schneller hyperinflationieren als alle anderen (Major) Währungen
6. morgen geht die Sonne wieder auf und am 21.12.2012 wird die Welt nicht untergehen. :-)
Und genau nach diesen Grundsätzen traden und investieren wir.
Wirklich "überraschend" kam die Zinssenkung in Down Under nun nicht - die Tendenz lag ja in der Luft, daher haben wir ja auch (und dies auch explizit kommuniziert, intern wie öffentlich) sämtliche AUDUSD zwischen 1.045 und 1.05 rausgefeuert.
Die allgemeine Analystenmeinung ging jedoch (noch) nicht von einer Zinssenkung in Down Under aus - und auf dieser Ebene erfolgte die "Überraschung". :-)
Der große Abverkauf, grade beim AUDJPY blieb jedoch auch diesmal wieder aus, da die BoJ, wie öfters bereits erklärt, tapfer dagegen hält. ;-)
Niemand sprach vom halten von AUDUSD Longs, auch wenn uns speziell dazu ein "paar" bösartige Mails in den Kasten geflattert sind.
2 grundsätzliche Dinge noch zum nachdenken:
Fangen wir wie so oft mit dem AUDJPY an. :-)
Da gibt es die "Angst" (Möglichkeit) das die SKS Wirklichkeit wird. Dann sehen wir uns auf der Trendlinie wieder.
Säuft der AUDJPY ab, ohne das all die anderen mit folgen, allem voran die Indexe der Überschuldungscompanies (manche bezeichnen diese Freak-Monster auch als Sachwerte).
NEIN!
Bevor ich 1 Cent in solche Leichen wie RWE und Apple stecken würde, würde ich lieber dem indischen Staat Geld leihen (ich weiss Scheiss-Beispiel ;-) ).
Btw GM steht schon wieder kurz vor nem Bailout - hatten wir doch grad, oder? ;)
Naja, wers mag ....
Aber zurück zum Thema.
Man sagt; beim drittenmal durchschlägt ein Kurs den Boden/Decke.
Hatten wir heute Nacht.
Wars das schon? Wir haben keine Glaskugel, aber das die BoJ vorhin wieder beherzt gepumpt hat (nicht nur zu sehen am AUDJPY), ist ein eindeutiger Hinweis darauf - den Boden (80) muss es erstmal reißen.
Im großen Bild haben wir noch die 76-77 als worstcase.
Ohne "Stecker ziehen" jedoch mehr als unwahrscheinlich und für die, die nicht zu gierig sind aktuell, allenfalls beste und billigste Zugriffsmöglichkeiten, denn ich möchte nochmal daran erinnern:
Der AUDJPY ist kein Kurzfristzock, sondern ein Jahrzehnte-Trade!
Und zum Abschluß hab ich noch eine "Überraschung" für alle Aussie-Zweifler, die Charts geben eindeutig Aufschluß darüber. ;-)
Jede Zinssenkung der RBA die letzten 12 Monate ergab erst einen "pickelgesichtigen-MBA- Abverkauf" .... um danach, auf höherem Niveau, neue Stärke zu finden und sich immer mehr zu stabilisieren.
Warum das so ist, haben wir hier ausführlich dargestellt:
http://vcfx-trade.blogspot.com/2012/06/aussie-new-safe-haven-grundsatzposting.html
Beim AUDJPY ist, ohne deflationären Kollaps ein natürlicher Boden eingezogen,
beim AUDUSD sitzen ab Parität richtig große Adressen parat um von USD in Aussie umzuschichten
und beim EURAUD wird es (ohne NDM, die dann den Euro (wieder) ersetzt, einen Kurssturz geben, gegen den das Blutbad von 1929 als Kindergeburtstag erscheinen wird, der nur noch durch den parabolischen Anstieg von Gold vs. All übertroffen werden wird.
Zur Minute versucht sich grade der Kenianer krampfhaft gegen den smarten Mitt zu wehren.
Wir sind weder Fan des einen noch des anderen, (der Kenianer wird wohl gewinnen), aber wenn das Kasperle-Theater zuende ist, wird es wieder einen klaren Trend an den Märkten geben und sie können die Aktienmärkte endlich absaufen lassen (es fehlen halt immer noch die Käufer, die ihnen den überschuldeten Dreck abkaufen ;-), siehe vorherige Posts) - oder auch richtig aufs Gas treten, ohne auf die Nahrungsmittel,- und Energiemärkte Rücksicht nehmen zu müssen. ......
6 Dinge sind allerdings als sicher anzusehen (fast Garantien) :-):
1. Gold wird steigen (nicht nur nominal)
2. Silber wird steigen und alles hinter sich lassen
3. der Aussie wird steigen gegen alles, außer Gold/Silber
4. der Euro (in seiner jetzigen Form) geht in die Grütze
5. der Yen wird schneller hyperinflationieren als alle anderen (Major) Währungen
6. morgen geht die Sonne wieder auf und am 21.12.2012 wird die Welt nicht untergehen. :-)
Und genau nach diesen Grundsätzen traden und investieren wir.
Montag, 1. Oktober 2012
RBA senkt die Zinsen auf 3,25%
In diesem Fall wirklich ein wenig überraschend, senkt die RBA den Leitzinssatz von 3,50% auf 3,25%.
Die Verkündung der aktuellen (offiziellen) Inflationsentwicklung steht noch aus und wird in den nächsten Stunden folgen.
Wenig überraschend allerdings das daraufhin einsetzende Kasperle-Theater an den Märkten, welches einige "Anleger" (ich nenne sie Momentumtrader) aus dem hochriskanten Aussie in solch sichere Währungen wie den USD, Japanischen Yen, britisches Pfund und den Euro "trieb". :-)
Gut für ein paar Scalps war die letzte Stunde allemal. Wir haben allerdings alle kurzfristigen Shorts bereits wieder geschlossen (außer AUDUSD), denn in wenigen Stunden (wenn die "Party" wieder vorbei ist), bzw Tagen, wenn nach dem Rausch dem ein oder anderen wieder bewußt wird: Uppps, moment mal, Euro - da war doch was - 0,75%, mit der latenten Gefahr einer erneuten Senkung + Crash/Inflationsgefahr inklusive - war vielleicht doch nicht der richtige Weg. :-)
Entsprechend hält sich der AUDJPY auch stabil über der 80 (80.37 aktuell) und der SPI200 konnte sogar , wenn auch geringe, Zuwächse verzeichnen.
Alles in allem kann man sagen, das sich der Spuk durch die real überraschende Zinssenkung um ganze 250 Punkte mehr als in Grenzen hielt, im Schnitt 50-70 Pips pro Major und das darf man von einer stabilen Währung, innerhalb des Fiat-Universums auch erwarten.
Eines zeigt dies allerdings auch an: Sie treiben die Anleger wirklich ins Gold.
Die nächsten 2-3 Tage werden zeigen, ob dieser Momentum Sell-off tragfähig ist und es rums macht an den Märkten (und es alles andere mit nach unten zieht via USD und Yen) oder ob nicht der ein oder andere, wie im Mai, wieder mit Katerstimmung aufwacht und erkennt .... upppps, das war dann wohl doch ein bisschen to much .....
Die Verkündung der aktuellen (offiziellen) Inflationsentwicklung steht noch aus und wird in den nächsten Stunden folgen.
Wenig überraschend allerdings das daraufhin einsetzende Kasperle-Theater an den Märkten, welches einige "Anleger" (ich nenne sie Momentumtrader) aus dem hochriskanten Aussie in solch sichere Währungen wie den USD, Japanischen Yen, britisches Pfund und den Euro "trieb". :-)
Gut für ein paar Scalps war die letzte Stunde allemal. Wir haben allerdings alle kurzfristigen Shorts bereits wieder geschlossen (außer AUDUSD), denn in wenigen Stunden (wenn die "Party" wieder vorbei ist), bzw Tagen, wenn nach dem Rausch dem ein oder anderen wieder bewußt wird: Uppps, moment mal, Euro - da war doch was - 0,75%, mit der latenten Gefahr einer erneuten Senkung + Crash/Inflationsgefahr inklusive - war vielleicht doch nicht der richtige Weg. :-)
Entsprechend hält sich der AUDJPY auch stabil über der 80 (80.37 aktuell) und der SPI200 konnte sogar , wenn auch geringe, Zuwächse verzeichnen.
Alles in allem kann man sagen, das sich der Spuk durch die real überraschende Zinssenkung um ganze 250 Punkte mehr als in Grenzen hielt, im Schnitt 50-70 Pips pro Major und das darf man von einer stabilen Währung, innerhalb des Fiat-Universums auch erwarten.
Eines zeigt dies allerdings auch an: Sie treiben die Anleger wirklich ins Gold.
Die nächsten 2-3 Tage werden zeigen, ob dieser Momentum Sell-off tragfähig ist und es rums macht an den Märkten (und es alles andere mit nach unten zieht via USD und Yen) oder ob nicht der ein oder andere, wie im Mai, wieder mit Katerstimmung aufwacht und erkennt .... upppps, das war dann wohl doch ein bisschen to much .....
Mittwoch, 26. September 2012
Yen - das Spiel mit der Liquidität (Silber als Fighter)
Offensichtlich gibt es Volkswirtschaften, die aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit in der Lage sind, bestimmte Dinge einfach auszusitzen.
Einen Podcast - Spezial wird es dazu die nächsten Tage auf der Metallwoche.de geben.
Schauen wir uns die aktuelle Situation an.
Es ist eindeutig das sie den Stecker wieder gezogen hatten, sprich Liquidität aus dem System gezogen haben und aktuell den vollmundigen Ankündigungen seitens FED und EZB aktuell nichts nachgefolgt ist - außer Geblubber kam bisher nichts. (Welch Wunder :-) )
Die Phantomrallye's seit Draghi-Mania (siehe Post) verpuffen also genauso schnell, wie sie entstanden sind.
Obama und seiner Wiederwahl (Stichwort WTI-Senkung, bei gleichzeitigem hochziehen via Futures der Aktienmärkte) sei Dank.
Etwas das den Granden des Systems aber gar nicht passen dürfte, es gibt offensichtlich eine sehr vernünftige Anlegerschar rund um die Globus.
Und damit meinen wir nicht Hans Michel & Mr. Schmidt mit seinen Lebensersparnissen in Staatsanleihen und Pensionsfonds, die es in nicht allzuferner Zukunft pulverisieren wird.
Die großen Jungs stecken drin in den Aktienmärkten, aber es nimmt ihnen das Scheisszeug keiner ab - die Anleger sind klüger geworden und durchschauen zusehends das perverse Spiel der großkopferten Finanzelite.
Im Gegenteil, es wird zusehends jede Möglichkeit genutzt um bestehende Verpflichtungen, sprich Carrytrade Kredite abzubauen.
Der Zickzack Kurs des USDJPY legt Zeugnis davon ab.
Einen Podcast - Spezial wird es dazu die nächsten Tage auf der Metallwoche.de geben.
Schauen wir uns die aktuelle Situation an.
Es ist eindeutig das sie den Stecker wieder gezogen hatten, sprich Liquidität aus dem System gezogen haben und aktuell den vollmundigen Ankündigungen seitens FED und EZB aktuell nichts nachgefolgt ist - außer Geblubber kam bisher nichts. (Welch Wunder :-) )
Die Phantomrallye's seit Draghi-Mania (siehe Post) verpuffen also genauso schnell, wie sie entstanden sind.
Obama und seiner Wiederwahl (Stichwort WTI-Senkung, bei gleichzeitigem hochziehen via Futures der Aktienmärkte) sei Dank.
Etwas das den Granden des Systems aber gar nicht passen dürfte, es gibt offensichtlich eine sehr vernünftige Anlegerschar rund um die Globus.
Und damit meinen wir nicht Hans Michel & Mr. Schmidt mit seinen Lebensersparnissen in Staatsanleihen und Pensionsfonds, die es in nicht allzuferner Zukunft pulverisieren wird.
Die großen Jungs stecken drin in den Aktienmärkten, aber es nimmt ihnen das Scheisszeug keiner ab - die Anleger sind klüger geworden und durchschauen zusehends das perverse Spiel der großkopferten Finanzelite.
Im Gegenteil, es wird zusehends jede Möglichkeit genutzt um bestehende Verpflichtungen, sprich Carrytrade Kredite abzubauen.
Der Zickzack Kurs des USDJPY legt Zeugnis davon ab.
Trotz Verkündung eines neuem Anleihenkaufprogramm der BoJ, verpuffte jedwede Inflationierung durch Rückführung von Krediten sofort wieder.
Die Bank of Japan, als Spießgesellin der FED die derzeit nicht darf (Obama Wiederwahl und Oel) und der EZB die derzeit nicht kann (siehe Podcast Spezial und geliebte Führerin),
hat die letzten 2 Wochen immer nur gerade soviel Liqudität in die Märkte gegeben, das die Märkte nicht komplett abgesoffen sind.
Das hierbei der großvolumige AUDJPY besonders unter die Räder kam, liegt dabei in der Natur der Sache. Wobei ein paar Wochen Spielraum hier durchaus noch drin ist.
Zurück zum Thema:
Labern reicht nicht mehr! (liebe Zentralbanker)
Entweder ihr liefert (dann aber real) oder ihr bekommt euer Horrorszenario des deflationären Kollaps.
Dann brechen eure Euro"rettungs"träume allerdings augenblicklich in sich zusammen und die von Jim Sinclair avisierte 1,35 im EURUSD ist dann lediglich eine weitere Wunschvorstellung und der USDX macht das, was er unserer Meinung nach auch tun muß: steigen.
(Auch wenn dieses Chartbild äußerst bärisch im Moment aussieht)
Ich weiss, da spuckt ihnen jemand in die Suppe! :-)
Aber das wussten sie vorher!
Das mehr als robuste Silber, das trotz Liquiditätsentzug ums verrecken nicht mehr runter will,
(das Platin habt ihr besser im Griff) und das seit mittlerweile 2 Wochen auf über 32.50 auskonsolidiert.
Wir sehen durchaus die Möglichkeit das es nochmal einen Rücksetzer auf die 32.50 geben kann, aber ohne das ihnen das Andere alles komplett unter die Räder kommt, durch Nichtlieferung von echter Liquidität, wars das dann auch.
Jeder ist also gut beraten seine EURJPY (das DAX-Liquiditätspair, solange wir noch Leute wie Weidmann und die geliebte Führerin am Ruder haben) Shorts bereit zu halten, falls man, aus Panik eines davon fliegenden Oel,- und Silberpreises wirklich nochmal real den Stecker zieht.
Ich verweise darauf das der EURJPY immer noch seinen ganz großen Retest vor sich hat.
Die 88.88 ist doch wirklich gut getroffen, oder? :-)
Und den Countertrend hat er doch brav bislang absolviert.
Der obige Chart sieht allerdings so aus: das sie (real) liefern, selbst wenn sie noch ein paar Tage Spielchen spielen sollten ...
Findet übrigens auch der Kiwi: NZDJPY
Eine fehlt noch!
Inflationiert, jetzt aber richtig, sonst fliegen euch die Realitäten um die Ohren, die Metallpreise dann erst recht und dann habt ihr sie nicht mehr unter Kontrolle! ....
Montag, 17. September 2012
Gold/Silber Ratio Trade
Einer der, aus unserer Sicht derzeit am erfolgsversprechendsten Trades, ist der Gold/Silber Ratio Trade.
Und wer, wie wir, nicht auf große und kleine Schnapps an der Börse aus ist, was voraussetzt das man vorallem optimal timen kann, was den Kleinanlegern und normalen Trader meistens sowie nie möglich ist, sondern eher, wie wir konservativ veranlagt und an regelmäßigen Zugewinnen interessiert ist, der tradet vorallem Ratios.
Und da bietet sich, nicht erst seit gestern, aber wir laufen auf einen interessanten Widerstand zu, aktuell die Gold/Silber Ratio an, da die nun eingeläutete inflationäre Phase das Weiße schneller steigen lassen sollte, als das Gelbe.
Hier der aktuelle Chart.
Wir verwenden mit Absicht diese einfache Übersicht von goldprice.org, da sie am übersichtlichsten Widerstände und Unterstützungen anzeigt.
Ein Retest der 52 ist nicht auszuschließen (aktuell 51,15), die 54 sollte jedoch der absolute Boden sein (ohne defltionären Kollaps, dem man ja letzte Woche eine Absage erteilt hat).
Dieser Ratio-Trade (den wir seit 58 laufen haben) geht einfach davon aus, das Silber schneller steigen wird als Gold und in seine alten Regionen, von erstmal 30 zurück kehren wird.
Langfristig sehen wir sowieso eine Rückkehr zum natürlichen Verhältnis von Gold zu Silber 1:15, mit überschießen in den einstelligen Bereich.
Wie man das jetzt macht? (physisch außen vor)
Ganz einfach, man geht (je nach seinem Broker und Marginanforderungen etc.) Silber long und Gold, in Verhältnis 1 zu 51 oder 1 zu 52 short.
Also z.B. 5000 Unzen Silber (Standordkontrakt) Long und 100 Unzen Gold (Standardkontrakt) short.
Bei diesem Trade ist (kann es einem sein) es völlig egal, welche nominalen USD Notierungen an den Kurstafeln stehen und ob die Edelmetalle nun nominal fallen oder steigen, da alleine das Verhältnis der beiden untereinander zählt.
Zudem kann man den Silberanteil ja zusätzlich noch erhöhen, wenn die Longposition gut im Plus ist und auf Einstand abgesichert werden konnte, oder umgekehrt.
Unser anderer großer Ratio Trade, Gold vs. USDX sollte bekannt sein und wurde unten schon beschrieben.
Es empfiehlt sich dies auf unabhängigen Konten zu tun und dies nicht mit dem Day,- oder Positionstrading zu vermengen um u.U. nicht den Überblick zu verlieren.
Zum Abschluß möchte ich nocheinmal den legendärsten aller Trader zitieren:
"It never was my thinking that made the big money for me. It always was my sitting.
Got that? My sitting tight!" Jesse Livermore
Und wer, wie wir, nicht auf große und kleine Schnapps an der Börse aus ist, was voraussetzt das man vorallem optimal timen kann, was den Kleinanlegern und normalen Trader meistens sowie nie möglich ist, sondern eher, wie wir konservativ veranlagt und an regelmäßigen Zugewinnen interessiert ist, der tradet vorallem Ratios.
Und da bietet sich, nicht erst seit gestern, aber wir laufen auf einen interessanten Widerstand zu, aktuell die Gold/Silber Ratio an, da die nun eingeläutete inflationäre Phase das Weiße schneller steigen lassen sollte, als das Gelbe.
Hier der aktuelle Chart.
Wir verwenden mit Absicht diese einfache Übersicht von goldprice.org, da sie am übersichtlichsten Widerstände und Unterstützungen anzeigt.
Ein Retest der 52 ist nicht auszuschließen (aktuell 51,15), die 54 sollte jedoch der absolute Boden sein (ohne defltionären Kollaps, dem man ja letzte Woche eine Absage erteilt hat).
Dieser Ratio-Trade (den wir seit 58 laufen haben) geht einfach davon aus, das Silber schneller steigen wird als Gold und in seine alten Regionen, von erstmal 30 zurück kehren wird.
Langfristig sehen wir sowieso eine Rückkehr zum natürlichen Verhältnis von Gold zu Silber 1:15, mit überschießen in den einstelligen Bereich.
Wie man das jetzt macht? (physisch außen vor)
Ganz einfach, man geht (je nach seinem Broker und Marginanforderungen etc.) Silber long und Gold, in Verhältnis 1 zu 51 oder 1 zu 52 short.
Also z.B. 5000 Unzen Silber (Standordkontrakt) Long und 100 Unzen Gold (Standardkontrakt) short.
Bei diesem Trade ist (kann es einem sein) es völlig egal, welche nominalen USD Notierungen an den Kurstafeln stehen und ob die Edelmetalle nun nominal fallen oder steigen, da alleine das Verhältnis der beiden untereinander zählt.
Zudem kann man den Silberanteil ja zusätzlich noch erhöhen, wenn die Longposition gut im Plus ist und auf Einstand abgesichert werden konnte, oder umgekehrt.
Unser anderer großer Ratio Trade, Gold vs. USDX sollte bekannt sein und wurde unten schon beschrieben.
Es empfiehlt sich dies auf unabhängigen Konten zu tun und dies nicht mit dem Day,- oder Positionstrading zu vermengen um u.U. nicht den Überblick zu verlieren.
Zum Abschluß möchte ich nocheinmal den legendärsten aller Trader zitieren:
"It never was my thinking that made the big money for me. It always was my sitting.
Got that? My sitting tight!" Jesse Livermore
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