Nur der Vollständigkeithalber noch das Big Picture nachgeschoben.
Das hört sich jetzt vielleicht als Pallaver an, aber selbst beim reißen der 30er und abstürzen unter das Dezembertief 2011, ist im Silber noch gar nichts kaputt, denn bei 21.20 sitzt das 61,8% Retracement der Aufwärtsbewegung der letzten 10 Jahre. (Abwärtsbewegung der Währungen)
Ist dies realistisch?
Wie schon öfter erwähnt, wir sind nicht Marvin der Gedankenleser und wir können auch nicht übers Wasser laufen, ebensowenig wie uns Gras aus der Tasche wächst.
Ist dies vorstellbar?
Natürlich, wenn sie den bewußten deflationären Schock zulassen oder sogar innitieren und sowohl USD wie auch Yen damit in den Himmel schießen.
Dann sehen wir allerdings den Dow unter 10.000, den S&P unter 1000 und mehr, den DAX unter 4000, Oel (Brent) weit unter 100 und WTI in den 60ziger, EURUSD nahe Parität, den EURJPY den Retest des ATL durchführen - zu Obamas Wahltermin würde dies passen - asiatische Aktienmärkte vollständig ausgebomt, von Aussie, Kiwi, Loonie u.a. wollen wir gar nicht sprechen (Langfristcharts in Hülle und Fülle hier auf dem Blog).
Das Aufwärtspotential des EURJPY in seiner jetzigen Form - "jetzt fängt der Typ schon wieder mit diesem Pair an, ich denke wir sind in einem Silber-Post", ist auf Interventionen der BoJ begrenzt, welche zugleich die anderen Yen-Pairs mit in den Himmel schießen, das Abwärtspotential jedoch gewaltig, denn was wird voraussichtlich passieren bei einem Eurokollaps, (z.B. ein Big Player aussteigt) - bevor der Langfristchart des (DEM)-EURJPY dann durch die Decke schießt?
Der Euro wird ja nicht am Montagfrüh von der Kurstafel verschwunden sein, wenn Sonntagmittag jemand aussteigt und das sich dann ergebende neue Pair noch nicht auf den Kurstafeln zu finden ist und infolgedessen wird es höchstwahrscheinlich alles wo dann Euro draufsteht in den Keller jagen, bevor ein neues Pair (siehe Defla-Post) die Dominanz auf der Kurstafel übernimmt.
Warum reiten wir immer wieder auf dem EURJPY herum?
Ganz einfach: weil er der ideale Hedge gegen den deflationären Schock ist (egal wodurch dieser ausgelöst wird) und das Risikopotential nach oben faktisch nahe null ist.
Montag, 23. April 2012
Silber und so ... war was?
Die meisten Leser unseres Blogs sollten die Antwort kennen.
Der klassische Liquiditätsindikator Hangseng wies bereits ab Eröffnung sofort den Weg dessen, was dann alle Märkte heute nachgespielt haben.
Entweder gab es Zwangsliquidationen oder aber, das ist unsere Einschätzung, es wurde bewußt seitens der PBoC und/oder der BoJ Liquidität aus dem Markt genommen.
Und genau für diesen Fall verwendet man das klassische Liquiditätspair, den EURJPY.
Weil einem nämlich dann das hier offen gesagt am Arsch vorbei geht und man mit den Gewinnen aus dem EURJPY an der entscheidenen und lange erwarteten Marke von 30.50 zukaufen kann.
Ende der Durchsage! :-)
Das sich die Währung Gold im Vergleich zu anderen ziemlich stabil hält und 1 Unze Gold jetzt mehr Aktien und Barrel Oel kauft als vor wenigen Tagen, sollte ebenso immer wieder in den Focus geraten, als reines malen nach Zahlen in USD gerechnet.
Das Oel muß schlichtweg RUNTER da schießen sie “gerne” im Sperrfeuer auch alles andere in Klump.
Schöne Handelswoche noch, steht ja noch einiges an. :-)
Der klassische Liquiditätsindikator Hangseng wies bereits ab Eröffnung sofort den Weg dessen, was dann alle Märkte heute nachgespielt haben.
Entweder gab es Zwangsliquidationen oder aber, das ist unsere Einschätzung, es wurde bewußt seitens der PBoC und/oder der BoJ Liquidität aus dem Markt genommen.
Und genau für diesen Fall verwendet man das klassische Liquiditätspair, den EURJPY.
Weil einem nämlich dann das hier offen gesagt am Arsch vorbei geht und man mit den Gewinnen aus dem EURJPY an der entscheidenen und lange erwarteten Marke von 30.50 zukaufen kann.
Ende der Durchsage! :-)
Das sich die Währung Gold im Vergleich zu anderen ziemlich stabil hält und 1 Unze Gold jetzt mehr Aktien und Barrel Oel kauft als vor wenigen Tagen, sollte ebenso immer wieder in den Focus geraten, als reines malen nach Zahlen in USD gerechnet.
Das Oel muß schlichtweg RUNTER da schießen sie “gerne” im Sperrfeuer auch alles andere in Klump.
Schöne Handelswoche noch, steht ja noch einiges an. :-)
Mittwoch, 18. April 2012
GANZ KURZES Oel Update ....
Keine "Angst" wir kommen noch zur 61,8%. ;-)
http://vcfx-trade.blogspot.com/2012/02/die-panik-den-oelmarkten-und-iran-to.html
Es sind hoffentlich alle mittlerweile Loonie short, oder? ;-)
http://vcfx-trade.blogspot.com/2012/02/die-panik-den-oelmarkten-und-iran-to.html
Es sind hoffentlich alle mittlerweile Loonie short, oder? ;-)
Dienstag, 17. April 2012
Gold - das könnte es gewesen sein ....
1522 - 1790 genau 62% korrigiert bei 1612
1612 - 1680 genau 62% korrigiert bei 1633
Wenn er die 1658 jetzt nimmt, dürfte der Weg frei sein, Widerstand natürlich bei 1680, aber den sollte er dann mit Schwung nehmen.
Schafft er die 1680 nicht, wirds ungemütlich.
Schauen wir auf Europa.
Bis zum 6.5.2012 wird man sicher versuchen den Ausbruch über 1700 zu verhindern, daher kann ich mir eine Schiebezone zwischen 1680 und 1720 gut vorstellen die nächsten Wochen.
Das vorerstige halten der 1.30 beim EURUSD könnte hierfür ebenso ein Indiz sein.
Kiwi bewegt sich auch immer noch in seiner Range und Aussie scheint vorerst seine Korrektur bei exakt 62% bei 1.025 abgeschlossen zu haben.
Einzig und alleine das Silber die 62% bei 30.50 nicht getestet hat, macht mir ein paar Gedanken, aber nun gut es müssen ja nicht immer die 62% sein, manchmal reicht ja auch die 50%. :-)
Dennoch daher wachsam, die 32.50 sind ja nicht mehr weit. :-)
1612 - 1680 genau 62% korrigiert bei 1633
Wenn er die 1658 jetzt nimmt, dürfte der Weg frei sein, Widerstand natürlich bei 1680, aber den sollte er dann mit Schwung nehmen.
Schafft er die 1680 nicht, wirds ungemütlich.
Schauen wir auf Europa.
Bis zum 6.5.2012 wird man sicher versuchen den Ausbruch über 1700 zu verhindern, daher kann ich mir eine Schiebezone zwischen 1680 und 1720 gut vorstellen die nächsten Wochen.
Das vorerstige halten der 1.30 beim EURUSD könnte hierfür ebenso ein Indiz sein.
Kiwi bewegt sich auch immer noch in seiner Range und Aussie scheint vorerst seine Korrektur bei exakt 62% bei 1.025 abgeschlossen zu haben.
Einzig und alleine das Silber die 62% bei 30.50 nicht getestet hat, macht mir ein paar Gedanken, aber nun gut es müssen ja nicht immer die 62% sein, manchmal reicht ja auch die 50%. :-)
Dennoch daher wachsam, die 32.50 sind ja nicht mehr weit. :-)
Montag, 16. April 2012
Deflationärer Kollaps voraus? Schutz davor ....
Dirk Müllers Interview mit Cheffe hat ja nun doch einige Wellen geschlagen, auch wenn die Tonqualität leider sehr zu wünschen übrig läßt.
Nichtsdetotrotz ist die Brisanz des Inhalts allgegenärtig und nicht zu unterschätzen.
Die die uns kennen oder im Blog, Forum und auf Metallwoche verfolgen kennen unsere Einstellung und die entsprechenden Positionen dazu.
Da dies ein Tradingblog ist, der wie viele wissen auch nichts weiter ist als unser öffentlich gestelltes Tradingtagebuch, gehe ich nun auch ganz speziell auf diesen Punkt nochmal ein, denn schließlich geht es um nichts weiter als, wenn es schon zu diesem desaströsen deflationären Schock kommen sollte, man nach Möglichkeit das optimale an Finanzen da raus ziehen kann, solange es das System in jetziger Form noch gibt.
Wir zumindestens wünschen uns das es das Finanzsystem nicht zerhaut und daher wünschen wir uns bekanntermaßen auch keinen parabolischen Anstieg der EM Preise in wenigen Stunden, denn dann haben wir alle ganz andere Probleme, als Kurse von Papieren (seien es Währungen, Aktien, Rohstoffe oder Zinsen) zu verfolgen!!
Ist nun ein deflationärer Kollaps realistisch?
Nun, es fliegen derzeit dutzende schwarze Schwäne durch die Gegend - wann irgendeiner mal irgendwo an eine Wand knallt weiss niemand.
Jeder sollte jedoch darauf vorbereitet sein, das entweder ein Flügelschlag eines Schwans etwas auslöst oder aber auch (ich verweise auf die Metallwoche Spezial mit dem Titel "Mucho bla bla"), bewußt herbei geführt wird.
Was wird dann passieren?
Genau kann dies niemand sagen, daher ist eine solche bewußte Herbeiführung auch eine hoch riskante Sache, sowie es ebenso der Grund ist warum die Zentralbanken dieser Welt, nebst den Politiker eine solchen Heidenangst davor haben und ständig mit irgendwelchen dicken Bertas um sich schießen.
Eines ist jedoch sicher - wenn er kommt:
Es haut alles an Assets in den Keller!!
ALLES, auch die Edelmetalle - und man möge staunen; grade diese vorneweg.
Ob Sie dann beim Metallhändler noch Phils zu kaufen bekommen zum angezeigten Kurs steht auf einem anderen Blatt. (Wir behaupten nein)
Doch kommen wir zum Thema: Habe ich geschrieben ALLES - stimmt ja nicht ganz, denn 2 Dinge wird es nicht in den Keller hauen, sondern vielmehr zu neuen Höhenflügen ansetzen lassen.
Wer sich in einem solchen Szenario auf Optionsscheine u.ä. Zeugs aus der Hexenküche von wackligen Banken verlassen will (um an den fallenden Kursen der Assets zu verdienen), kann dies gerne tun, in der Hoffnung das seine Scheine nicht vom Handel ausgesetz werden, die Bank nicht rumtrickst mit dem Kurs u.ä.. Viel Spaß.
Unsere Meinung zu diesen Schönwetter-Produkten dürfte hinlänglich bekannt sein.
Was wird nun steigen und zum Höhenflug ansetzen in diesem Szenario?
Die Antwort liegt klar auf der Hand und wer sich bislang mit dem Thema noch nicht beschäftigt hat, sollte dies schnellstens tun - um nicht, obwohl er doch richtig investiert ist bzgl. einer Krise, völlig überrascht auf weiter Flur zu stehen und die Welt nicht mehr zu verstehen.
2 "Dinge" werden steigen: USD und JPY.
Je nach Steuerung der BoJ und der FED das eine stärker als das andere.
Daher ist es auch unmöglich (im kurzfristigen Bild) eine konkrete Prognose für das Pair USDJPY auszugeben.
Hier gilt der andere Treiber - anderes Thema, genügend Postings dazu sind vorhanden.
Haut es China als erstes zusammen? Wir wissen es nicht.
Haut es den Euro eher um? Wir wissen es nicht.
Unabhängig davon gestalten wir ganz konkret unsere Konten daher wie folgt aus.
Für die, die uns regelmäßig lesen wird das folgende keine große Neuigkeit sein.
EURJPY short - als DAS Deflationspair, fängt u.a. auch die Zinslongs des AUDJPY ab
EURUSD short - ohne Worte, wenn es den Euro zerhaut
AUDUSD short - Risk off Modus vom feinsten
NZDUSD short - siehe Aussie - zumal ist der Kiwi sowieso völlig außer Rand und Band und hat nichtmal die fundamentalen Gründe des AUD auf seiner Seite.
USDCHF long - safe Haven ist seit dem Euro-Peg was anderes.
USDCAD long - siehe Posting vom 31.3.2012, SL natürlich beachten das immer latente Irangefahr
USDX long - mag zwar doppelt gemoppelt erscheinen, aber gleicht die Schwankungen der einzelnen Pairs gut aus.
S&P500 short
Apple short - wenn das Kartenhaus zusammenbricht, dann mit dieser Witzaktie ohne jedwede Substanz und Mehrwert als erstes. (Die Longrisiken des idiotischen Hypes nach oben sind uns durchaus bewußt, daher sind die Stopps auch streng auf Einstand)
Warum bevorzugen wir z.B. Währungen für die Absicherung?
Großer Vorteil hierbei (Optionskasperle Theater hatten wir oben schon besprochen), Märkte können nicht einfach ausgesetzt/geschlossen werden. Aktienbörsen einfach mal für Stunden oder Tage zu schließen ist ein Federstrich, da nützen ihnen im Zweifel Short Futures gar nichts.
Wir waren am 6. Mai (2010) live dabei. :-)
Die dezentralen Währungsmärkte schließt niemand!
Es sei denn es haut die gesamten elektronischen Handelssysteme der Banken zusammen - nur DANN haben sie lieber genügend Bargeld und echtes Metall bei sich im Haus, nebst Lebensmittel,- und Energievorrat.
D.h. innerhalb des System werden bei einem deflationären Kollaps Yen und USD massiv aufwerten - nicht vordergründig weil es Fluchtwährungen sind (die Frage wird auch öfters an uns herangetragen), sondern weil es die beiden Carrytradewährungen sind und schlicht und einfach die Kredite zurück geführt werden müssen (freiwillig oder zwangsliquidiert) mit denen die anderen Assets (seien es Immos, Aktien, Rohstoffe, Anleihen und auch Edelmetalle) gekauft wurden.
Anmerkung (heute aus einem Telefonat entstanden): das Kredit rückführen gilt nicht für den Kleinanleger der seine 100 Krügerränder zuhause hat, die er aus Eigenkapital (echtem Guthaben) bezahlt hat.
Der kann das ganze Szenario völlig ruhig aussitzen, denn grade der Crash bei den EMs wird nur von kurzer Dauer sein - bei den überschuldeten "Wert"papieren der Telekoms und RWEs dieser Welt sind wir uns da nicht so sicher. :-)
Aber es ist doch spaßig zusätzlich Verrechnungseinheiten (Cash) generiert zu haben, mit dem man dann evtl. (falls überhaupt verfügbar) noch ein paar Krügerränder, RWE Altpapier oder Gold Futures (sollte die Comex noch existieren) unten einsammeln kann. ;-)
Ob das mit einem Optionsschein der Kopfschmerzbank dann auch noch geht, weiss ich nicht so richtig. ....
Sollte der deflationäre Kollaps ausbleiben, hat man sein Gold/Silber, seine Minen, und seine AUDJPY, USDJPY und EURCHF longs und eine immer noch heile Welt. :-)
Nichtsdetotrotz ist die Brisanz des Inhalts allgegenärtig und nicht zu unterschätzen.
Die die uns kennen oder im Blog, Forum und auf Metallwoche verfolgen kennen unsere Einstellung und die entsprechenden Positionen dazu.
Da dies ein Tradingblog ist, der wie viele wissen auch nichts weiter ist als unser öffentlich gestelltes Tradingtagebuch, gehe ich nun auch ganz speziell auf diesen Punkt nochmal ein, denn schließlich geht es um nichts weiter als, wenn es schon zu diesem desaströsen deflationären Schock kommen sollte, man nach Möglichkeit das optimale an Finanzen da raus ziehen kann, solange es das System in jetziger Form noch gibt.
Wir zumindestens wünschen uns das es das Finanzsystem nicht zerhaut und daher wünschen wir uns bekanntermaßen auch keinen parabolischen Anstieg der EM Preise in wenigen Stunden, denn dann haben wir alle ganz andere Probleme, als Kurse von Papieren (seien es Währungen, Aktien, Rohstoffe oder Zinsen) zu verfolgen!!
Ist nun ein deflationärer Kollaps realistisch?
Nun, es fliegen derzeit dutzende schwarze Schwäne durch die Gegend - wann irgendeiner mal irgendwo an eine Wand knallt weiss niemand.
Jeder sollte jedoch darauf vorbereitet sein, das entweder ein Flügelschlag eines Schwans etwas auslöst oder aber auch (ich verweise auf die Metallwoche Spezial mit dem Titel "Mucho bla bla"), bewußt herbei geführt wird.
Was wird dann passieren?
Genau kann dies niemand sagen, daher ist eine solche bewußte Herbeiführung auch eine hoch riskante Sache, sowie es ebenso der Grund ist warum die Zentralbanken dieser Welt, nebst den Politiker eine solchen Heidenangst davor haben und ständig mit irgendwelchen dicken Bertas um sich schießen.
Eines ist jedoch sicher - wenn er kommt:
Es haut alles an Assets in den Keller!!
ALLES, auch die Edelmetalle - und man möge staunen; grade diese vorneweg.
Ob Sie dann beim Metallhändler noch Phils zu kaufen bekommen zum angezeigten Kurs steht auf einem anderen Blatt. (Wir behaupten nein)
Doch kommen wir zum Thema: Habe ich geschrieben ALLES - stimmt ja nicht ganz, denn 2 Dinge wird es nicht in den Keller hauen, sondern vielmehr zu neuen Höhenflügen ansetzen lassen.
Wer sich in einem solchen Szenario auf Optionsscheine u.ä. Zeugs aus der Hexenküche von wackligen Banken verlassen will (um an den fallenden Kursen der Assets zu verdienen), kann dies gerne tun, in der Hoffnung das seine Scheine nicht vom Handel ausgesetz werden, die Bank nicht rumtrickst mit dem Kurs u.ä.. Viel Spaß.
Unsere Meinung zu diesen Schönwetter-Produkten dürfte hinlänglich bekannt sein.
Was wird nun steigen und zum Höhenflug ansetzen in diesem Szenario?
Die Antwort liegt klar auf der Hand und wer sich bislang mit dem Thema noch nicht beschäftigt hat, sollte dies schnellstens tun - um nicht, obwohl er doch richtig investiert ist bzgl. einer Krise, völlig überrascht auf weiter Flur zu stehen und die Welt nicht mehr zu verstehen.
2 "Dinge" werden steigen: USD und JPY.
Je nach Steuerung der BoJ und der FED das eine stärker als das andere.
Daher ist es auch unmöglich (im kurzfristigen Bild) eine konkrete Prognose für das Pair USDJPY auszugeben.
Hier gilt der andere Treiber - anderes Thema, genügend Postings dazu sind vorhanden.
Haut es China als erstes zusammen? Wir wissen es nicht.
Haut es den Euro eher um? Wir wissen es nicht.
Unabhängig davon gestalten wir ganz konkret unsere Konten daher wie folgt aus.
Für die, die uns regelmäßig lesen wird das folgende keine große Neuigkeit sein.
EURJPY short - als DAS Deflationspair, fängt u.a. auch die Zinslongs des AUDJPY ab
EURUSD short - ohne Worte, wenn es den Euro zerhaut
AUDUSD short - Risk off Modus vom feinsten
NZDUSD short - siehe Aussie - zumal ist der Kiwi sowieso völlig außer Rand und Band und hat nichtmal die fundamentalen Gründe des AUD auf seiner Seite.
USDCHF long - safe Haven ist seit dem Euro-Peg was anderes.
USDCAD long - siehe Posting vom 31.3.2012, SL natürlich beachten das immer latente Irangefahr
USDX long - mag zwar doppelt gemoppelt erscheinen, aber gleicht die Schwankungen der einzelnen Pairs gut aus.
S&P500 short
Apple short - wenn das Kartenhaus zusammenbricht, dann mit dieser Witzaktie ohne jedwede Substanz und Mehrwert als erstes. (Die Longrisiken des idiotischen Hypes nach oben sind uns durchaus bewußt, daher sind die Stopps auch streng auf Einstand)
Warum bevorzugen wir z.B. Währungen für die Absicherung?
Großer Vorteil hierbei (Optionskasperle Theater hatten wir oben schon besprochen), Märkte können nicht einfach ausgesetzt/geschlossen werden. Aktienbörsen einfach mal für Stunden oder Tage zu schließen ist ein Federstrich, da nützen ihnen im Zweifel Short Futures gar nichts.
Wir waren am 6. Mai (2010) live dabei. :-)
Die dezentralen Währungsmärkte schließt niemand!
Es sei denn es haut die gesamten elektronischen Handelssysteme der Banken zusammen - nur DANN haben sie lieber genügend Bargeld und echtes Metall bei sich im Haus, nebst Lebensmittel,- und Energievorrat.
D.h. innerhalb des System werden bei einem deflationären Kollaps Yen und USD massiv aufwerten - nicht vordergründig weil es Fluchtwährungen sind (die Frage wird auch öfters an uns herangetragen), sondern weil es die beiden Carrytradewährungen sind und schlicht und einfach die Kredite zurück geführt werden müssen (freiwillig oder zwangsliquidiert) mit denen die anderen Assets (seien es Immos, Aktien, Rohstoffe, Anleihen und auch Edelmetalle) gekauft wurden.
Anmerkung (heute aus einem Telefonat entstanden): das Kredit rückführen gilt nicht für den Kleinanleger der seine 100 Krügerränder zuhause hat, die er aus Eigenkapital (echtem Guthaben) bezahlt hat.
Der kann das ganze Szenario völlig ruhig aussitzen, denn grade der Crash bei den EMs wird nur von kurzer Dauer sein - bei den überschuldeten "Wert"papieren der Telekoms und RWEs dieser Welt sind wir uns da nicht so sicher. :-)
Aber es ist doch spaßig zusätzlich Verrechnungseinheiten (Cash) generiert zu haben, mit dem man dann evtl. (falls überhaupt verfügbar) noch ein paar Krügerränder, RWE Altpapier oder Gold Futures (sollte die Comex noch existieren) unten einsammeln kann. ;-)
Ob das mit einem Optionsschein der Kopfschmerzbank dann auch noch geht, weiss ich nicht so richtig. ....
Sollte der deflationäre Kollaps ausbleiben, hat man sein Gold/Silber, seine Minen, und seine AUDJPY, USDJPY und EURCHF longs und eine immer noch heile Welt. :-)
Montag, 9. April 2012
Warum der USD steigen "muß"! - Grundsatzposting
Weil wir das so wollen. :-)
Nee, Quatsch natürlich nicht, denn von unserem Willen her, sind wir da völlig emotionslos was die Charts und Bewegungen betrifft - wenn da nicht diese verflixten Fundamentals wären, die uns alleine schon von sich heraus "hoffen" lassen das er steigt, da dies im Umkehrschluß eben bedeutet das uns das heile-Welt-System (und damit die Ruhe) noch eine Weile erhalten bleibt.
Hinzu kommt das die Charts, in unseren Augen, eine eindeutige Sprache sprechen.
Zu ein paar anderen Gründen kommen wir auch noch, zuerst jedoch der Blick auf die Tafeln.
Beginnen wir mit dem größten Bild, dem Monatschart.
Die meisten sollten diesen bereits kennen, nur das mittlerweile ein paar Wochen hinter uns liegen und der USDX (USD Index) sich stabil über den GLs hält, die aufsteigende Trendlinie auch der Laie sieht, die 87 immer noch vor uns liegen und das Retracement des langjährigen Abwärtstrends bis mindestens 50% (bzw. 61,8) immer noch das mittelfristige Ziel sind.
Folgend nun der Wochenchart.
Rauf und runter immer wieder tanzt er seit Wochen um den 200er herum und will mit Macht anscheinend drüber, selbst wenn zwischen 80 und 82 Abgaben von Longs seitens größeren Adressen erfolgen.
Dies wird weiterhin unterstützt durch den Tageschart.
An dem sehr schön zu sehen ist, das er sich stabil über dem 200er hält und dies jedesmal eine Auffanglinie darstellt.
Solange er also nicht durch die 78 durchrutscht, wird sich an unserer Einschätzung nachhaltig nichts ändern!
Nun könnte jemand einwenden (und das geschieht auch ;-) ): das ist doch alles Kaffeesatzleserei, wie will man denn aus der Vergangenheit auf die Zukunft schließen, schließlich hat der USD fertig, QE3 stinkt schon fast aus allen Löchern, die BRICS arbeiten grad daran (das tun sie übrigens schon lange) sich von der Dominanz des USD als Welthandelswährung zu lösen ..... usw usf ....
(Wohlgemerkt bitte künftig unterscheiden zwischen Welthandelswährung und Weltreserverwährung!)
Was spricht also dafür?
Das der USD, ohne stoffliche Ankerung oder Deckung auf lange Sicht fertig hat, darüber brauchen wir nicht zu streiten, denn darüber sollte Konsens herrschen unter allen denkenden Menschen.
Heißt das aber das der USD gegenüber den anderen Fiat-Währungen unbedingt im Nachteil ist?
Schauen wir uns die Realität an.
Der USDX bildet den USD im Vergleich mit folgenden Kandidaten ab: Euro (57,6%), Yen, CHF, GBP, CAD und Krone.
Woraus besteht nun der Euro? Richtig: zu einem kleinen Teil (27,13%) aus Deutschlands D-Mark, einer international eher unbedeutenden Finmark und einem Sammelsorium aus Kasperle-Währungen mit ständig steigenden Target2-Salden, die vor 2000 weltweit niemand ernst genommen hat, egal ob sie nun Lira, Escude, Schilling, Peseta oder Franc hießen.
Wen haben wir noch im USDX: da wäre der hyperinflationäre Yen, ausführlichst hier im Blog bereits behandelt.
Des weiteren haben wir den toten Mann Europas, das Pfund, welche als Tausch,- und kurzfristige Parkwährung an den Devisenmärkten verwendet wird, deren Substanz jedoch mittlerweile keinerlei Diskussion mehr bedarf.
Mit von der Partie ist auch noch der gepegte schweizer Franken, der wenn die SNB an ihrem Ziel EURCHF 1.20 festhält (wovon mittelfristig auszugehen ist), zusammen mit dem Euro in den Orkus wandert.
Die schwedische Krone hat faktisch international keinerlei nennenswerte Bedeutung und bewegt sich auf dem Level der Finmark, mit dem Unterschied das die Finmark vorübergehend ausgesetzt wurde. ;-)
Abschließend noch die 2. feste Währung (nach der DEM) vs. USD, dem kanadischen Dollar.
Hier kann man von einer relativen Substanz ausgehen, was auch der Grund sein dürfte warum viele Vermögensverwalter ihr Cash derzeit in CAD halten - einer der Gründe warum der CAD so relativ stabil ist.
Gegenüber dem USD gibt es jedoch auch hier ein eindeutiges Chartmuster (siehe Eintrag vom 31.03.2012), das nach unserer Meinung eine riesigen Boden anzeigt.
Zudem darf hier nicht außer acht gelassen werden das die kanadische Wirtschaft sehr eng mit der amerikanischen verbunden ist und mit ihr steht oder fällt.
Langfristig könnte der CAD durchaus eine Alternative als Welthandelswährung sein, aber mittelfristig dürfte sich dies nicht umsetzen lassen.
Kommen wir nun zu dem was den CAD u.a. stützt: dem OEL.
Was kann Obama (und damit die Wall Street) in einem Wahljahr gar nicht gebrauchen?
Richtig, einen steigenden Oelpreis, der im Gegensatz zu den Europäern bei den Amerikanern direkt an der Tankstelle und beim Heizoel durchschlägt.
Was kann Heli-Ben für ein ankurbeln eines QE3 gar nicht gebrauchen?
Richtig, einen steigenden Oelpreis, der vom jetzigen hohen Niveau aus weiter marschiert.
Ist es also realistisch das man das Oel mindestens nochmal zum 62% er Retracement, auf welches der 200er GL demnächst treffen wird, zurück bringen will?
Unserer Meinung nach schon.
Hinzu kommt das Angebot das Obama vor ein paar Tagen den Mullahs im Iran gemacht hat und die allgemeine weltweite Abneigung, inkl. dem Weißen Haus gegen idiotische Alleingänge seitens Israels gegen den Iran - was sich auch sehr entspannend auf das Brent und das OPEC-Oel auswirken dürfte.
Damit hätten wir dann den USDX schön auseinander gepflückt und einen bunten Reigen an Argumenten warum der USD vs. den anderen Fiat-Majors steigen kann (und muß).
Der USD hat 3 ernstzunehmende Gegner.
1. Den Aussie, welcher jedoch (noch) nicht im USDX vertreten ist und der mittelfristig durchaus am untergehenden chinesischen Kartenhaus leiden könnte.
Weder der australische Dollar (als Hart-Währung) noch China (als Volkswirtschaft) haben bislang ihren abschließenden Platz in der neuen Welt gefunden, auch wenn beide vs. USA und USD in einem stetigen Aufwärtstrend sind, der jedoch, wie jeder Trend auch Rücksetzer braucht um zu konsolidieren.
"Nebenbei" erwähnt: Australien ist das einzige Industrieland das einen durchfinanziertes Rentensystem hat, ein Damoklesschwert das ansonsten über allen entwickelten Volkswirtschaften hängt.
2. Die Deutsche Mark, welche derzeit gefangen ist im sozialistischen Umverteilungskorsett und wenn es nach den Amerikanern geht, darin auch noch solange wie möglich gefangen bleiben soll um ja keine Konkurrenz zum USD darzustellen. (Vergeßt das Geschwätz von: schwache Währung gut für den Export und die DEM wäre als Weltreservewährung zu klein)
Die Dampfwalze (Phallanx) der deutschen Industrie, welche ALLES kann, zu jedem absetzbaren Preis, ist nicht nur wirtschaftlich für die Amerikaner die größte Bedrohung (durch eine darauf resultierende HART-DEM), sondern auch für die Billigkonkurrenten China (Blase + 1,3 Mrd Menschen die ernährt werden müssen) und Japan (dem 2011 grade die Energie ausgegangen ist).
Einwurf: In dem Zusammenhang bietet es sich an, auch mal mit dem Märchen der Euro-Entstehung aufzuräumen, das die Aufgabe der DM der Preis an Frankreich für die Wiedervereinigung war.
Schöne Geschichte, nur wird sie nicht wahrer wenn man sie laufend wiederholt, aber sie eignet sich gut als Feigenblatt vor der eigentlichen Wahrheit - da sie ja sooo "logisch" erscheint.
Eine Deutsche Mark unter der Ägide der unabhängigen Bundesbank, in einem wiedervereinten Deutschland, mit einer Industrie die alles kann und alles niederwalzt (wenn sie das will) - im Schreckensszenario vielleicht auch noch im Schulterschluß mit den schier unerschöpflichen Rohstoffreserven Moskaus -
der ALBTRAUM der Angelsachsen.
3. GOLD, mehr drüber geschrieben als über alles andere - (noch nicht wieder Handelswährung) jedoch Reservewährung ohne Gegenparteirisiko immer gewesen und geblieben, auch wenn das die letzten beiden Generationen von Volkswirten an den Unis nicht mehr gelehrt bekommen haben und sie es entweder durch Erkenntnis oder durch Schmerzen erst lernen müssen.
Wird sich die Deutsche Mark aus der Umklammerung der Kasperle-Währungen befreien können?
Dessen sind wir uns zu 100% sicher, nur das wann ist eine Frage die man derzeit vielleicht noch nichtmal im Kanzleramt beantworten kann.
(Hierbei sei erwähnt, das die deutsche Industrie die V3 der "deutschen Lira"=Euro durchaus schätzt und die ganze Welt unter ihr ächzt.)
Sicher ist jedoch, das irgendwann die normative Kraft des Faktischen sich ihren Weg bahnen wird und die Deutsche Mark - als Handelswährung der stärksten Industrie und Volkswirtschaft der Welt - ihren rechtmäßigen Platz auf dem international Parkett einnehmen wird/muß.
Ebenso wie GOLD, auch offiziell, seinen Status als Weltreservewährung zurück erobern wird. (Inoffiziell hat es ihn ja nie verloren)
Welche genaue Rolle der Aussie konkret spielen wird, hängt von den sich dann ergebenen Umständen ab.
Im Währungsuniversum dürfte er sich jedoch langfristig, nach der Deutschen Mark, als die härteste Handelswährung herauskristallisieren.
Diese Zweiteilung ist unserer Meinung nach etwas das die Zukunft prägen wird:
Auf der einen Seite gibt es Handelswährungen, die der Ertragsstärke der jeweiligen Wirtschaftsräume angepaßt werden kann und auf der anderen Seite gibt es eine Reservewährung.
Etwas das streng nach Menger (dem eigentlichen Urvater aller Austrians) auch in keinerlei Gegensatz zueinander steht, denn (um ein Beispiel aus der Automobilindustrie zur Verdeutlichung zu verwenden):
ein Sportwagen der 300 km/h auf der Autobahn bringt, braucht eine andere Bereifung als ein Geländewagen der 50% Steigerung absolvieren muß.
Ein Hausfrauen SUV der beides gleich "gut" kann, geht nunmal nicht.
Schlußbemerkung zum CHF.
Ob der schweizer Franken, als "kleiner Bruder" der Deutschen Mark seinen Platz als HART-Währung zurück erobern kann, hängt vorallem von den Schweizern selber ab.
Die schweizer Industrie ist auf ihren (speziellen) Gebieten genau so eine Dampfwalze wie die deutsche Industrie und konnte und kann, ebenso wie Deutschland bestens mit einer HART-Handelswährung leben.
(Anmerkung: und sich die schweizer Industrie derzeit gerne an die V3 anhängt - deswegen auch der Peg)
Der Chart sagt jedoch mittelfristig erstmal noch eine schmerzhafte Lernphase für die Schweizer voraus.
Hier zum USD, denn solange EURCHF gepegt ist, bindet die SNB den Franken auf Gedei und Verderb an die EZB mit ihren Kasperlewährungen.
Und zum Abschluß haben wir dazu noch passend den Chart der HART-Währung Aussie vs. dem gepegten CHF.
Nee, Quatsch natürlich nicht, denn von unserem Willen her, sind wir da völlig emotionslos was die Charts und Bewegungen betrifft - wenn da nicht diese verflixten Fundamentals wären, die uns alleine schon von sich heraus "hoffen" lassen das er steigt, da dies im Umkehrschluß eben bedeutet das uns das heile-Welt-System (und damit die Ruhe) noch eine Weile erhalten bleibt.
Hinzu kommt das die Charts, in unseren Augen, eine eindeutige Sprache sprechen.
Zu ein paar anderen Gründen kommen wir auch noch, zuerst jedoch der Blick auf die Tafeln.
Beginnen wir mit dem größten Bild, dem Monatschart.
Die meisten sollten diesen bereits kennen, nur das mittlerweile ein paar Wochen hinter uns liegen und der USDX (USD Index) sich stabil über den GLs hält, die aufsteigende Trendlinie auch der Laie sieht, die 87 immer noch vor uns liegen und das Retracement des langjährigen Abwärtstrends bis mindestens 50% (bzw. 61,8) immer noch das mittelfristige Ziel sind.
Folgend nun der Wochenchart.
Rauf und runter immer wieder tanzt er seit Wochen um den 200er herum und will mit Macht anscheinend drüber, selbst wenn zwischen 80 und 82 Abgaben von Longs seitens größeren Adressen erfolgen.
Dies wird weiterhin unterstützt durch den Tageschart.
An dem sehr schön zu sehen ist, das er sich stabil über dem 200er hält und dies jedesmal eine Auffanglinie darstellt.
Solange er also nicht durch die 78 durchrutscht, wird sich an unserer Einschätzung nachhaltig nichts ändern!
Nun könnte jemand einwenden (und das geschieht auch ;-) ): das ist doch alles Kaffeesatzleserei, wie will man denn aus der Vergangenheit auf die Zukunft schließen, schließlich hat der USD fertig, QE3 stinkt schon fast aus allen Löchern, die BRICS arbeiten grad daran (das tun sie übrigens schon lange) sich von der Dominanz des USD als Welthandelswährung zu lösen ..... usw usf ....
(Wohlgemerkt bitte künftig unterscheiden zwischen Welthandelswährung und Weltreserverwährung!)
Was spricht also dafür?
Das der USD, ohne stoffliche Ankerung oder Deckung auf lange Sicht fertig hat, darüber brauchen wir nicht zu streiten, denn darüber sollte Konsens herrschen unter allen denkenden Menschen.
Heißt das aber das der USD gegenüber den anderen Fiat-Währungen unbedingt im Nachteil ist?
Schauen wir uns die Realität an.
Der USDX bildet den USD im Vergleich mit folgenden Kandidaten ab: Euro (57,6%), Yen, CHF, GBP, CAD und Krone.
Woraus besteht nun der Euro? Richtig: zu einem kleinen Teil (27,13%) aus Deutschlands D-Mark, einer international eher unbedeutenden Finmark und einem Sammelsorium aus Kasperle-Währungen mit ständig steigenden Target2-Salden, die vor 2000 weltweit niemand ernst genommen hat, egal ob sie nun Lira, Escude, Schilling, Peseta oder Franc hießen.
Wen haben wir noch im USDX: da wäre der hyperinflationäre Yen, ausführlichst hier im Blog bereits behandelt.
Des weiteren haben wir den toten Mann Europas, das Pfund, welche als Tausch,- und kurzfristige Parkwährung an den Devisenmärkten verwendet wird, deren Substanz jedoch mittlerweile keinerlei Diskussion mehr bedarf.
Mit von der Partie ist auch noch der gepegte schweizer Franken, der wenn die SNB an ihrem Ziel EURCHF 1.20 festhält (wovon mittelfristig auszugehen ist), zusammen mit dem Euro in den Orkus wandert.
Die schwedische Krone hat faktisch international keinerlei nennenswerte Bedeutung und bewegt sich auf dem Level der Finmark, mit dem Unterschied das die Finmark vorübergehend ausgesetzt wurde. ;-)
Abschließend noch die 2. feste Währung (nach der DEM) vs. USD, dem kanadischen Dollar.
Hier kann man von einer relativen Substanz ausgehen, was auch der Grund sein dürfte warum viele Vermögensverwalter ihr Cash derzeit in CAD halten - einer der Gründe warum der CAD so relativ stabil ist.
Gegenüber dem USD gibt es jedoch auch hier ein eindeutiges Chartmuster (siehe Eintrag vom 31.03.2012), das nach unserer Meinung eine riesigen Boden anzeigt.
Zudem darf hier nicht außer acht gelassen werden das die kanadische Wirtschaft sehr eng mit der amerikanischen verbunden ist und mit ihr steht oder fällt.
Langfristig könnte der CAD durchaus eine Alternative als Welthandelswährung sein, aber mittelfristig dürfte sich dies nicht umsetzen lassen.
Kommen wir nun zu dem was den CAD u.a. stützt: dem OEL.
Was kann Obama (und damit die Wall Street) in einem Wahljahr gar nicht gebrauchen?
Richtig, einen steigenden Oelpreis, der im Gegensatz zu den Europäern bei den Amerikanern direkt an der Tankstelle und beim Heizoel durchschlägt.
Was kann Heli-Ben für ein ankurbeln eines QE3 gar nicht gebrauchen?
Richtig, einen steigenden Oelpreis, der vom jetzigen hohen Niveau aus weiter marschiert.
Ist es also realistisch das man das Oel mindestens nochmal zum 62% er Retracement, auf welches der 200er GL demnächst treffen wird, zurück bringen will?
Unserer Meinung nach schon.
Hinzu kommt das Angebot das Obama vor ein paar Tagen den Mullahs im Iran gemacht hat und die allgemeine weltweite Abneigung, inkl. dem Weißen Haus gegen idiotische Alleingänge seitens Israels gegen den Iran - was sich auch sehr entspannend auf das Brent und das OPEC-Oel auswirken dürfte.
Damit hätten wir dann den USDX schön auseinander gepflückt und einen bunten Reigen an Argumenten warum der USD vs. den anderen Fiat-Majors steigen kann (und muß).
Der USD hat 3 ernstzunehmende Gegner.
1. Den Aussie, welcher jedoch (noch) nicht im USDX vertreten ist und der mittelfristig durchaus am untergehenden chinesischen Kartenhaus leiden könnte.
Weder der australische Dollar (als Hart-Währung) noch China (als Volkswirtschaft) haben bislang ihren abschließenden Platz in der neuen Welt gefunden, auch wenn beide vs. USA und USD in einem stetigen Aufwärtstrend sind, der jedoch, wie jeder Trend auch Rücksetzer braucht um zu konsolidieren.
"Nebenbei" erwähnt: Australien ist das einzige Industrieland das einen durchfinanziertes Rentensystem hat, ein Damoklesschwert das ansonsten über allen entwickelten Volkswirtschaften hängt.
2. Die Deutsche Mark, welche derzeit gefangen ist im sozialistischen Umverteilungskorsett und wenn es nach den Amerikanern geht, darin auch noch solange wie möglich gefangen bleiben soll um ja keine Konkurrenz zum USD darzustellen. (Vergeßt das Geschwätz von: schwache Währung gut für den Export und die DEM wäre als Weltreservewährung zu klein)
Die Dampfwalze (Phallanx) der deutschen Industrie, welche ALLES kann, zu jedem absetzbaren Preis, ist nicht nur wirtschaftlich für die Amerikaner die größte Bedrohung (durch eine darauf resultierende HART-DEM), sondern auch für die Billigkonkurrenten China (Blase + 1,3 Mrd Menschen die ernährt werden müssen) und Japan (dem 2011 grade die Energie ausgegangen ist).
Einwurf: In dem Zusammenhang bietet es sich an, auch mal mit dem Märchen der Euro-Entstehung aufzuräumen, das die Aufgabe der DM der Preis an Frankreich für die Wiedervereinigung war.
Schöne Geschichte, nur wird sie nicht wahrer wenn man sie laufend wiederholt, aber sie eignet sich gut als Feigenblatt vor der eigentlichen Wahrheit - da sie ja sooo "logisch" erscheint.
Eine Deutsche Mark unter der Ägide der unabhängigen Bundesbank, in einem wiedervereinten Deutschland, mit einer Industrie die alles kann und alles niederwalzt (wenn sie das will) - im Schreckensszenario vielleicht auch noch im Schulterschluß mit den schier unerschöpflichen Rohstoffreserven Moskaus -
der ALBTRAUM der Angelsachsen.
3. GOLD, mehr drüber geschrieben als über alles andere - (noch nicht wieder Handelswährung) jedoch Reservewährung ohne Gegenparteirisiko immer gewesen und geblieben, auch wenn das die letzten beiden Generationen von Volkswirten an den Unis nicht mehr gelehrt bekommen haben und sie es entweder durch Erkenntnis oder durch Schmerzen erst lernen müssen.
Wird sich die Deutsche Mark aus der Umklammerung der Kasperle-Währungen befreien können?
Dessen sind wir uns zu 100% sicher, nur das wann ist eine Frage die man derzeit vielleicht noch nichtmal im Kanzleramt beantworten kann.
(Hierbei sei erwähnt, das die deutsche Industrie die V3 der "deutschen Lira"=Euro durchaus schätzt und die ganze Welt unter ihr ächzt.)
Sicher ist jedoch, das irgendwann die normative Kraft des Faktischen sich ihren Weg bahnen wird und die Deutsche Mark - als Handelswährung der stärksten Industrie und Volkswirtschaft der Welt - ihren rechtmäßigen Platz auf dem international Parkett einnehmen wird/muß.
Ebenso wie GOLD, auch offiziell, seinen Status als Weltreservewährung zurück erobern wird. (Inoffiziell hat es ihn ja nie verloren)
Welche genaue Rolle der Aussie konkret spielen wird, hängt von den sich dann ergebenen Umständen ab.
Im Währungsuniversum dürfte er sich jedoch langfristig, nach der Deutschen Mark, als die härteste Handelswährung herauskristallisieren.
Diese Zweiteilung ist unserer Meinung nach etwas das die Zukunft prägen wird:
Auf der einen Seite gibt es Handelswährungen, die der Ertragsstärke der jeweiligen Wirtschaftsräume angepaßt werden kann und auf der anderen Seite gibt es eine Reservewährung.
Etwas das streng nach Menger (dem eigentlichen Urvater aller Austrians) auch in keinerlei Gegensatz zueinander steht, denn (um ein Beispiel aus der Automobilindustrie zur Verdeutlichung zu verwenden):
ein Sportwagen der 300 km/h auf der Autobahn bringt, braucht eine andere Bereifung als ein Geländewagen der 50% Steigerung absolvieren muß.
Ein Hausfrauen SUV der beides gleich "gut" kann, geht nunmal nicht.
Schlußbemerkung zum CHF.
Ob der schweizer Franken, als "kleiner Bruder" der Deutschen Mark seinen Platz als HART-Währung zurück erobern kann, hängt vorallem von den Schweizern selber ab.
Die schweizer Industrie ist auf ihren (speziellen) Gebieten genau so eine Dampfwalze wie die deutsche Industrie und konnte und kann, ebenso wie Deutschland bestens mit einer HART-Handelswährung leben.
(Anmerkung: und sich die schweizer Industrie derzeit gerne an die V3 anhängt - deswegen auch der Peg)
Der Chart sagt jedoch mittelfristig erstmal noch eine schmerzhafte Lernphase für die Schweizer voraus.
Hier zum USD, denn solange EURCHF gepegt ist, bindet die SNB den Franken auf Gedei und Verderb an die EZB mit ihren Kasperlewährungen.
Und zum Abschluß haben wir dazu noch passend den Chart der HART-Währung Aussie vs. dem gepegten CHF.
Dieser Chart zeigt die nahe Zukunft des schweizer Franken an.
Das 61,8% Retracement wurde bereits angedeutet, sollte sich die SNB noch ein paar Tage Zeit lassen, ist ein aufsetzen auf der 61,8% (= große Null Linie) wahrscheinlich.
Ohne eingreifen der SNB wird der Aussie dann das tun, was er auch gegenüber dem USD derzeit vorbereitet - abrutschen.
Mit eingreifen der SNB, ist die Null-Linie auch die 0-Linie und der Aussie, als neue Hart-Währung, bleibt über dem 200er und erklimmt von hier aus neue Hochs.
Die Deckungsgleichheit der 61,8% und 0% in beiden Zeitebenen spricht dafür.
Ein harder Landing in China, kombiniert mit einem deflationären Schock, ohne vorheriges Eingreifen der SNB (die sich im Gegensatz zu ihrer Schwester in Japan ja noch zurück hält), würde den Kurs AUDCHF heftig unter Druck bringen, wäre jedoch der ideale Indikator für jeden der sich mit Währungen beschäftigt.
Ob die SNB soviel Power hat muß sich zeigen. Wir bezweifeln es.
Nichstdestotrotz haben wir unsere Konten immer noch in CHF, sind jedoch grundsätzlich (wie ja bekannt sein dürfte) :-), EURCHF und AUDCHF long.
Samstag, 31. März 2012
Aussie, Gold, USD, Kasperle und mehr ....
Wir haben volles Programm heute, da sich die letzten Wochen viel herausgebildet hat, Gewinnmitnahmen anstehen und sich massivste Böden herausbilden, die uns die nächsten Monate tragen werden.
Fangen wir sofort an mit unserem Lieblingspair: EURAUD.
Die erste Etappe des Euro-to-da-Moon geht seinem Ende entgegen.
Spätestens am 200er sollte er massiv abprallen. D.h. die Longs sind langsam zum großen Teil zu schließen, bzw. gehen wir die erste Position short bei 1,2892.
Die die uns kennen wissen das wir solche Trades auf 3 Konten verteilt traden.
Paßt auch zur demnächst wieder aufkeimenden Eurokrise, nachdem das Kasperletheater ob es denn nun 1 Billion Euro oder Dollar sein sollen, die nächste Tage erhebliche Risse bekommen sollte.
Das nächste Aussie Pair wartet auf Re-entrys: AUDJPY - der Long für die Ewigkeit.
Der Doppelboden bei 85 sollte, wie schon beschrieben, halten.
Rangetrading ist bei diesem Pair, wie immer bestens geeignet, da es sich brav, wie kaum ein anderes an die Gesetze hält und damit sehr berechenbar ist. :-)
Sollte es doch durch die 85 durchrutschen gilt (wie bereits früher dargelegt) Zukäufe zu tätigen bei 83.50 und quasi (all-in) bei 82.xx
Das China die ersten Anzeichen des "haaaarder Landing" zeigt, ist nun, für jemanden der sich seriös mit der Materie beschäftigt, wirklich nichts neues.
Dies schlug sich die letzten Wochen eben auch vorallem im sinkenden Aussiekurs nieder.
Dennoch und grade deswegen gilt für AUDUSD keine Entwarnung.
Ganz klar und deutlich ersichtlich ist das untertauchen unter den 200er und natürlich ist die magische 1.0250 (jeder Aussie Trader kennt sie) die erste Haltestation, an der sich entscheidet wie es weitergeht, mit (und ja die Auswirkungen sind gewaltig, die dieser eine Kurs in sich trägt):
China, dem USD allgemein und damit dem gesamten globalen Finanzsystem!
Technisch ist das GAP bei 0.97-0.98 immer noch offen und will geschlossen werden!
Was dies allerdings mittlerweile im Gesamtsystem bedeutet, kann jeder ersehen der Augen hat,
denn mit dieser Schließung ist nicht nur der Aufwärtstrend (die Zombie Ralley) seit Dezember gebrochen, sondern nächste Haltestation ist die 0.93, mit Überschießungspotential in Abgründe die sich derzeit noch niemand vorstellen will.
Tritt das ein?
Nun, ich bin nicht Marvin der Gedankenleser - nur irgendwas wird den Kurs in die Knie zwingen.
Potentielle Schwarze Schwäne gibt es genug!
Wenn sie es nicht schaffen den USD als Weltleitwährung zu halten, hat jeder Trader (sollte zumindestens jeder haben) den Plan B (der eigentlich Plan A ist). :-)
GOLD. Kommen wir noch zu.
Sollten sie es schaffen den USD noch weiter als das zu halten, was er die letzten Jahrzehnte war, dann müssen sie einen weiteren Ausverkauf stoppen.
Hierbei zählt mittlerweile nicht mehr der USD vs. den Kasperlewährungen: Lira, Escudo, Drachme, Franc, Schilling und Peso (denn das repräsentiert der Euro zu über 50%)
Daher sind wir sogar überzeugt das beides eintreten wird:
Ein steigender USD und ein steigender Goldkurs gleichzeitig.
Die SNB hat den Franken gepegt (offiziell nur an den Euro, aber damit hat sie sein gesamtes Schicksal besiegelt).
Die BoJ hat den Yen - wie immer von uns gesagt, als erste Major in den Hyperinflationsmodus geschickt.
Yuan?
Solange die PBoC den Yuan nicht frei konvertier macht, bleibt diese Währung, als Dollarersatz, ein feuchter Wunschtraum westlicher Mädchenpensionisten mit Glied.
Was bleibt denn noch?
Da wir das hyperinflationäre Pfund außen vor lassen, taugt von Größe und Standhaftigkeit nur noch der Aussie und (theoretisch, aber die Abhängigkeit von den USA ist schlichtweg zu groß) der Loonie.
USDCAD:
Und ich kann mir nicht helfen, aber der sieht auch ziemlich nach einer gigantischen Bodenbildung aus, wie wir sie schon vom USDJPY kennen.
Gehen wir mal davon aus das es den Irankrieg nicht geben wird, weil ... (anderes Thema) und damit das Absurdistan beim Oel aufhört.
ALLE, aber schlichtweg ALLE Majors (Kasperle, Kiwi; Yen und Franken Charts habe ich mit Absicht nicht mehr eingestellt, denn die sind im Blog verfügbar), stehen vs. dem USD auf fallen.
Zum Fiat-Abschluß dazu noch den USDX selbst.
Was könnte all das zum brechen bringen?
Damit ist im Big Picture gemeint; sämtliche Unterstützungs,- und Widerstandslinien einreißen.
Wobei die meisten begreifen müssen:
ALLE Linien USD vs. all Majors können (werden wohl auch) wie oben beschrieben eintreten und TROTZDEM sinkt alles gegenüber der 2. Weltwährung: Gold.
D.h. massiv steigender USD gegen die ganzen USD-Derivate und steigender Goldkurs schließen sich eben nicht aus!!!
Muss ich zu Gold (und Silber) wirklich noch was konkretes schreiben?
1625 (61,8%), 1650 (massive physische Unterstützung), 1764 (Durchbruch) - nächstes Ziel 2000 und je nach Momentum und politischem Umfeld .....
Sollte, unwahrscheinlicherweise, trotz massivstem physischen Kaufinteresse die obige Unterstützungslinie reißen und Gold nachhaltig unter die 1600 USD absacken - was passiert dann wohl mit all den anderen Majors ??? :-)
Wer Angst davor hat und nicht wie oben beschrieben gegensteuert ist ein Troll.
Viel realistischer ist jedoch das die Versicherung (die USD Longs) sogar noch eine Sonderprämie abwerfen zzgl. den gehebelten Kursgewinnen bei Gold und Silber.
Und zum Abschluß gibts natürlich noch das Geschenk der Schweizer :-)
EURCHF gab jedem am Freitag einen Einstiegskurs von 1.2033 - das ist sowas wie Gold für $10/unze oder Oel für 50 cent/Barrel. :-)
Das soll es vorerst fürs Big Picuture die nächsten Wochen und Monate betreffend gewesen sein.
Die Zielrichtung ist klar.
Am 3.4. gibt die RBA die nächsten Daten bekannt - Aussie-Weichenstellung und Live updates via Facebook.
Viele Grüße aus Schleswig und Sosua.
PS: "Totgesagte (USD) leben länger"
Fangen wir sofort an mit unserem Lieblingspair: EURAUD.
Die erste Etappe des Euro-to-da-Moon geht seinem Ende entgegen.
Spätestens am 200er sollte er massiv abprallen. D.h. die Longs sind langsam zum großen Teil zu schließen, bzw. gehen wir die erste Position short bei 1,2892.
Die die uns kennen wissen das wir solche Trades auf 3 Konten verteilt traden.
Paßt auch zur demnächst wieder aufkeimenden Eurokrise, nachdem das Kasperletheater ob es denn nun 1 Billion Euro oder Dollar sein sollen, die nächste Tage erhebliche Risse bekommen sollte.
Das nächste Aussie Pair wartet auf Re-entrys: AUDJPY - der Long für die Ewigkeit.
Der Doppelboden bei 85 sollte, wie schon beschrieben, halten.
Rangetrading ist bei diesem Pair, wie immer bestens geeignet, da es sich brav, wie kaum ein anderes an die Gesetze hält und damit sehr berechenbar ist. :-)
Sollte es doch durch die 85 durchrutschen gilt (wie bereits früher dargelegt) Zukäufe zu tätigen bei 83.50 und quasi (all-in) bei 82.xx
Das China die ersten Anzeichen des "haaaarder Landing" zeigt, ist nun, für jemanden der sich seriös mit der Materie beschäftigt, wirklich nichts neues.
Dies schlug sich die letzten Wochen eben auch vorallem im sinkenden Aussiekurs nieder.
Dennoch und grade deswegen gilt für AUDUSD keine Entwarnung.
Ganz klar und deutlich ersichtlich ist das untertauchen unter den 200er und natürlich ist die magische 1.0250 (jeder Aussie Trader kennt sie) die erste Haltestation, an der sich entscheidet wie es weitergeht, mit (und ja die Auswirkungen sind gewaltig, die dieser eine Kurs in sich trägt):
China, dem USD allgemein und damit dem gesamten globalen Finanzsystem!
Technisch ist das GAP bei 0.97-0.98 immer noch offen und will geschlossen werden!
Was dies allerdings mittlerweile im Gesamtsystem bedeutet, kann jeder ersehen der Augen hat,
denn mit dieser Schließung ist nicht nur der Aufwärtstrend (die Zombie Ralley) seit Dezember gebrochen, sondern nächste Haltestation ist die 0.93, mit Überschießungspotential in Abgründe die sich derzeit noch niemand vorstellen will.
Tritt das ein?
Nun, ich bin nicht Marvin der Gedankenleser - nur irgendwas wird den Kurs in die Knie zwingen.
Potentielle Schwarze Schwäne gibt es genug!
Wenn sie es nicht schaffen den USD als Weltleitwährung zu halten, hat jeder Trader (sollte zumindestens jeder haben) den Plan B (der eigentlich Plan A ist). :-)
GOLD. Kommen wir noch zu.
Sollten sie es schaffen den USD noch weiter als das zu halten, was er die letzten Jahrzehnte war, dann müssen sie einen weiteren Ausverkauf stoppen.
Hierbei zählt mittlerweile nicht mehr der USD vs. den Kasperlewährungen: Lira, Escudo, Drachme, Franc, Schilling und Peso (denn das repräsentiert der Euro zu über 50%)
Daher sind wir sogar überzeugt das beides eintreten wird:
Ein steigender USD und ein steigender Goldkurs gleichzeitig.
Die SNB hat den Franken gepegt (offiziell nur an den Euro, aber damit hat sie sein gesamtes Schicksal besiegelt).
Die BoJ hat den Yen - wie immer von uns gesagt, als erste Major in den Hyperinflationsmodus geschickt.
Yuan?
Solange die PBoC den Yuan nicht frei konvertier macht, bleibt diese Währung, als Dollarersatz, ein feuchter Wunschtraum westlicher Mädchenpensionisten mit Glied.
Was bleibt denn noch?
Da wir das hyperinflationäre Pfund außen vor lassen, taugt von Größe und Standhaftigkeit nur noch der Aussie und (theoretisch, aber die Abhängigkeit von den USA ist schlichtweg zu groß) der Loonie.
USDCAD:
Und ich kann mir nicht helfen, aber der sieht auch ziemlich nach einer gigantischen Bodenbildung aus, wie wir sie schon vom USDJPY kennen.
Gehen wir mal davon aus das es den Irankrieg nicht geben wird, weil ... (anderes Thema) und damit das Absurdistan beim Oel aufhört.
ALLE, aber schlichtweg ALLE Majors (Kasperle, Kiwi; Yen und Franken Charts habe ich mit Absicht nicht mehr eingestellt, denn die sind im Blog verfügbar), stehen vs. dem USD auf fallen.
Zum Fiat-Abschluß dazu noch den USDX selbst.
Was könnte all das zum brechen bringen?
Damit ist im Big Picture gemeint; sämtliche Unterstützungs,- und Widerstandslinien einreißen.
Wobei die meisten begreifen müssen:
ALLE Linien USD vs. all Majors können (werden wohl auch) wie oben beschrieben eintreten und TROTZDEM sinkt alles gegenüber der 2. Weltwährung: Gold.
D.h. massiv steigender USD gegen die ganzen USD-Derivate und steigender Goldkurs schließen sich eben nicht aus!!!
Muss ich zu Gold (und Silber) wirklich noch was konkretes schreiben?
1625 (61,8%), 1650 (massive physische Unterstützung), 1764 (Durchbruch) - nächstes Ziel 2000 und je nach Momentum und politischem Umfeld .....
Sollte, unwahrscheinlicherweise, trotz massivstem physischen Kaufinteresse die obige Unterstützungslinie reißen und Gold nachhaltig unter die 1600 USD absacken - was passiert dann wohl mit all den anderen Majors ??? :-)
Wer Angst davor hat und nicht wie oben beschrieben gegensteuert ist ein Troll.
Viel realistischer ist jedoch das die Versicherung (die USD Longs) sogar noch eine Sonderprämie abwerfen zzgl. den gehebelten Kursgewinnen bei Gold und Silber.
Und zum Abschluß gibts natürlich noch das Geschenk der Schweizer :-)
EURCHF gab jedem am Freitag einen Einstiegskurs von 1.2033 - das ist sowas wie Gold für $10/unze oder Oel für 50 cent/Barrel. :-)
Das soll es vorerst fürs Big Picuture die nächsten Wochen und Monate betreffend gewesen sein.
Die Zielrichtung ist klar.
Am 3.4. gibt die RBA die nächsten Daten bekannt - Aussie-Weichenstellung und Live updates via Facebook.
Viele Grüße aus Schleswig und Sosua.
PS: "Totgesagte (USD) leben länger"
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