Montag, 30. Juli 2012

Sturmwarnung .... der USD holt grade Luft

Der perfekte, große Sturm braut sich gerade zusammen. Dazu eine kleine Einleitung.


Alles verdichtet sich derzeit, es reicht schon fast aus, nur die Schlagzeilen der letzten 3 Tage zu lesen, als Gipfel kann jedoch wohl bezeichnet werden, das Timmy Geithner unseren Finanzaugust an seinem Urlaubort auf Sylt besucht.
Wir dürfen gespannt sein auf die darauf folgende Verlautbarung.

In Hoffnung auf die Bazooka kletterten die Aktienmärkte schonmal vorab nach oben.
Wir verwenden dies jedoch zum Shorteinstieg, hierbei speziell im S&P500, der so schön bis zur 79% korrigiert hat und da jetzt wie festgenagelt hängt.


Das anstehende Massaker an den Märkten, welches uns höchstwahrscheinlich die nächsten Wochen, vielleicht schon Tage, erwartet, wird unvergleichbar sein.
Das werden dann auch die verdeckten Future Käufe der ZB's nicht mehr aufhalten können.

Halbherzige Bekundungen zum Euro die letzten Tage, seitens unserer geliebten Führerin und der immer aggressiver werdende Ton, jetzt selbst schon aus UK, weisen unserer Meinung nach die Richtung das sich alles immer mehr verdichtet.

Hierzu passend das große Luft holen des USDX (diesmal zum letztenmal mit einem Chart von Broco, da dieser CFD Broker letzte Woche den Betrieb eingestellt hat).


Ganz kurz hat er schonmal aus dem Dreieck rausgeschnüffelt letzte Woche.
Selbst ein Retest der 82 (EURUSD ca. 1,240) verändert das bullische Bild des USD nicht. Sämtliche Stopps haben wir jetzt auf 79 bis 81.50 nachgezogen.

Der Boden für den perfekten Sturm ist bereitet.
Sollte widererwarten die globale Bazooka greifen, bekommen die Aussie Pairs erst richtig Flügel und die Anstiege der letzten 2 Monate sind dann nur ein laues Lüftchen gewesen.

Eine Schlußbemerkung noch zum Aussie.
Freitagnachmittag, wenn alle schon fast auf dem Golfplatz sind, Asien bereits schläft und Europa sich auf Afterwork-Partys rumdrückt, war normalerweise immer die Stunde des Yen, früher auch CHF und des USD - Riskpositionen werden übers Wochenende zurück gefahren und das Geld in die sicheren Häfen geparkt.

Nicht so am 27.07.2012. Kaum sickerte die Meldung durch das die PK von Geithner und Schäuble für heute absagt sei, sackte der Euro ab und der Aussie schoß gegen alles andere nach oben.
Ein weiteres Indiz dafür wo aktuell und wohl auch künftig das Geld übers Wochenende geparkt wird.

Risk-On-Währung und Safe Haven in einem - eine wahrlich explosive Mischung. :-)

Sonntag, 22. Juli 2012

Gold hat (nominal) fertig? - Update

Steiler als senkrecht geht nicht?



Doch, wenn man den Chart umdreht und ihn somit als das darstellt, was er eigentlich abbildet.


Nämlich den Verfall des Fiat-USD (und seiner Derivate) gegenüber der ultimativen Währung.


Da das letzte Posting (entgegen der Intension), durch vielfache Verlinkungen in mehreren Foren einige Wellen (welch Ironie ;-) ) geschlagen hat und teilweise lediglich die monokausale Betrachtungsweise der EW's im Fokus stand, möchten wir abschließend darstellen:
EW's sind kein Thema für uns und die Darstellung der 5 bei 1920 sollte vorallem zum Ausdruck bringen, das der nominale Wert von Gold nicht das Entscheidene ist!

Es kann dort Schluß (gewesen) sein - niemand auf der Welt, kann dies momentan zweifelsfrei ausschließen - wenn nämlich vor dem (von vielen erwarteten) großen (nominalen) Ausbruch nach oben, das jetzige Fiat-System resettet wird.

Daher ist die grundlegende Info zu dieser Version nachwievor aktuell, auch wenn die von uns eingezeichnete Zählung für professionelle EW'ler als schwachsinnig erscheinen mag.
Sie diente als Vehikel um etwas deutlich zu machen (und zum nachdenken anzuregen) 
- und den Effekt hat sie erfüllt. ;-)


Wenn es zu keinen Reset vor dem großen (nominalen) Ausbruch kommen sollte, stellen wir hier (letztmalig) unsere favorisierte Zählung ein. 
Da wir sowieso nie nach EW traden, denn das größte Manko der EW-Theorie ist seit je her, das sie keine konkreten Aussagen über den Faktor Zeit zuläßt/abgibt und damit als sicheres Setup (für sich alleine betrachtet) viel zu unsicher ist und in den meisten Fällen eher Dartpfeilwerfen, als zuverlässiges traden ist.

Was sie allerdings kann, sie kann in großen und mittleren Bildern (so man andere Umstände in die Überlegungen mit einbezieht) einen Überblick darüber geben, wo auf der Landkarte/Route man sich ungefähr befindet und kann damit als ein weiteres Tool zur Standort,- und Richtungsbestimmung sein.


Als dieses kann der folgende Chart dienen, unter der Voraussetzung, das es vorher keinen Reset, nebst Ankerung/Entschuldung (Haircut der US-Gläubiger) gibt und nominal in Fiat-USD die parabolische 5 noch bevor steht.


Selbst fundamental gab es dazu das passende Ereignis, welches wir mit dem "Gordon Brown Impuls" bezeichnen. Gut sichtbar ist jedoch auch hier wieder, die zeitliche "Unzulänglichkeit", denn nach dem 1. Impuls hat es immer noch satte 2 Jahre gedauert bis der eigentliche Bullenmarkt - der ja eigentlich kein Gold-Bullenmarkt, sondern ein Fiat-Bärenmarkt ist - gestartet ist.

Die 1 war mit Bear Stearns erreicht und korrigierte mit der 2 im deflationären Schöckchen von 2008 (Lehman war übrigens nicht der Auslöser, aber das Kurzzeitgedächtnis vieler Menschen ist sehr ausgeprägt, denn der Höhenflug des YEN, durch massives auflösen von Carrytrades, begann bereits vorher) und mündete in der großen 3 im letzten September bei 1920.

Seitdem läuft die Korrektur-4 von der niemand genau sagen kann bis wohin sie uns nominal tragen wird - von 1100 bis 1470 ist nach Analysten/Hobby,- und Expertenmeinungen alles dabei.
Frei nach dem Motto: Welches Schweinle hätten sie denn gern. :-)


Tradingtechnisch halten wir es da lieber nachwievor mit der KIS-Methode (keep it simple) und diese basiert auf Widerstand/Unterstützung und Fibonacci, nebst Sentiment und Zinsentwicklung, sowie fundamental die Betrachtung der Kapitalströme/Liquidität.

Montag, 16. Juli 2012

GOLD hat fertig! (?) - das gaaanz große Bild ...

Fangen wir mal mit der Schocktherapie und folgendem Bild an. :-)
(Wir sind keine EW'ler, das dürfte bekannt sein, aber die Magie der Wellen ist, insbesondere in großen Bildern immer wieder bestechend)
Wenn dann noch die Kombination mit den Fibos dazu kommt, wird der Chartleser zum "Sehenden"
und blickt eben nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft.


Entstanden aus dem Gespräch mit einem guten Bekannten und Investorkollegen ist folgender Post, der Dinge beleuchtet, die so in der Art viele wahrscheinlich noch nie auf der Agenda hatten.


1. Version: die große 5 ist bereits gelaufen.


Abgebildet ist der Gold(preis) in seiner Fiatzeit von 1971 bis 2012.
Der einzige Zeitraum in der bekannten Menschheitsgeschichte in der Gold nicht offizielles Zahlungsmittel war.
Geld war es immer, auch in den letzten 40 Jahren, die Bilanzen der Zentralbanken legen Zeugnis davon ab.

Wie kann dies möglich sein?
Wo doch alles von einem hyperinflationären Kollaps ausgeht und Preisziele in USD von 2,3,4,5 - $15.000 bis unendlich pro Unze seriös benannt werden.

Kann es nicht dennoch sein, das Gold nominal oben fertig hat?
Wir meinen schon. Zur Auflösung kommen wir weiter unten.


2. Version: die $1920 war die große 3 und aktuell befinden wir uns in der großen 4 - Korrekturboden unbekannt.
Ziele von 1500, 1480/1470/1444 bis 1300 oder sogar 1100 geistern nicht erst seit gestern durch die einschlägigen Blogs und Medien.


Weiterhin anschließen tut sich hierbei auch die Version, das wir aktuell in der großen 4 sind und auf Grund des sich immer weiter verengenden Dreiecks - Enddatum spätestens Ende September - zum Abschluß noch eine versagende Welle 5 hinzu kommt, die irgendwo zwischen 1700 und 2000 verreckt.



Die Version 2 hat für uns allerdings ein komischen Beigeschmack.
Ich will versuchen den zu erläutern.
Audiotechnisch gibt es dazu die nächsten Tage noch eine Metallwoche.

Gold hat bislang nicht wirklich korrigiert, auch wenn der ein oder andere Papieranleger, der bei 1850 reingesprungen ist, bei den aktuellen Preisen teilweise die Schweissperlen auf dem Gesicht hat.

Eine wirkliche Korrektur müßte Gold wenigstens mal zur 38,2% bringen, besser noch zur 50% und ganz stabil wäre es, wenn das 61,8% Retracement als Bodenbildung kommen würde.
Natürlich stehen nicht nur wir - in diesem Szenario - im gedanklichen Regen und fragen uns:
WAS zum Henker könnte den Gold"preis" (nicht Wert) auf $930 oder $1100 jagen?

Außer dem massenhaften Ausverkauf des GLD fällt uns hierzu nichts ein.
Wir sagen damit nicht, das diese nominale Korrektur zwingend kommen muß, aber vom Bauchgefühl her fehlt etwas, wenn sie nicht kommt.
Deswegen hat die Version 2 für uns einen komischen Beigeschmack.

Um das alles noch zu untermauern, kommen wir zu unserem Lieblingsthema: dem USDX.
Bullischer geht es nicht mehr!
Ich kenne auch die Story der Commercials die massivst long im Euro sind etc. pp., dazu sage ich: ;-)
Ja klar, es muß ja jemand gegen halten, sonst wären wir jetzt schon bei 80 Cent beim EURUSD.

Hier nochmal das große Bild des USDX. Die aktuellen Charts in vorhergehenden Postings.



Der WILL seine Retracements testen. Die 87/90 sind hierbei nur Zwischenstationen, Ziel ist die 105.
Das korrespondiert mit einem nominalen Gold"preis" der korrigiert, auch wenn alles dagegen spricht.

Dazu der EURUSD im großen Bild.



Die 1,12 können mittlerweile schon als Tatsache angenommen werden und das 79% Retracement liegt ziemlich genau an der Parität.
Irgendwann in den nächsten 2-3 Monaten, vom Zeitfenster her.
Kommen uns diese 3 Monate (Mitte, Ende September) nicht irgendwie bekannt vor??


Die "stumme" Mauer der "Untätigen", im Kanzleramt, Karlsruhe, BuBa - die mittlerweile schon fast epochale Medienkampange, die in Deutschland seit dem 30.6. gegen den ESM losgetreten wurde ....
Der ESM der doch eigentlich als 3. (Krieg) innert 100 Jahren gedacht sein sollte um zum drittenmal in 100 Jahren, die einzige und effektivste Melkkuh des Planeten auszuplündern.
Und was machen die "Untätigen"? - NICHTS!
Time is up !!! -
Sie lassen das Ding einfach gegen die Wand fahren. .... So sieht es zumindestens derzeit aus.

Mein Lieblingszitat geht auf Jesus den Christos zurück:
"An ihren Taten werdet ihr sie erkennen."
Das eine ist, was (sie) sagen, das andere ist das was (sie) tun und das ist aktuell - nichts - wobei nichts hierbei eben so viel mehr ist!


Es gibt 3 große Gewinner des Euro, wir hatten das schon ausführlich im Blog thematisiert:
Die WallStreet, Die City und die Phallanx (Dampfwalze) der deutschen Industrie -
die ALLES KANN und KEINE (effektiv) Konkurrenz weltweit hat.

Dazu zählen auch die deutsche Arbeiterschaft, auch wenn tradionell in Dtl.
auf hohem Niveau gejammert wird (wird es übrigens immer), aber außer Singapur,  Uruguay und Skandinavien, läßt sich KEINE Region auf diesem Planeten mit dem Lebensstandard in Deutschland (nebst Schweiz/Österreich) auch nur ansatzweise vergleichen.
TROTZ DER GIGANTISCHEN PLÜNDERUNGEN.


Das bringt uns zu dem ganz heiklen Thema! .... Time is up.
Der Euro war gut solange er der Phallanx gedient hat!
Die "DM" auf Franc-Niveau, hat neben dem ausgezeichneten Vertriebsnetz, welches die dt.
Industrie weltweit unterhält und dem optimalen Marketing, nicht nur erstklassige Produkte zu unschlagbar günstigen Preisen in die Märkte gedrückt und damit alles an Konkurrenz beiseite geräumt was ging (Chinesische Billigware ist kein Vergleich zu japanischem HighTech) - aber JETZT hat er ausgedient.
Jetzt wo die Kunden der dt. Industrie reihenweise, entweder schon effektiv pleite sind und/oder kurz vor der Zahlungsunfähigkeit stehen (damit sind nicht nur die PIGS gemeint) - gilt es, sich neu aufzustellen!


In der kommenden Phase gilt es sich mit einer Währung auszustatten, die im Einkauf zu unschlagbar günstigen Konditionen, Rohstoffe,  Vorprodukte und Dienstleistungen einkaufen kann und in Kombination mit der Effektivität der Produktionsprozesse für das neue, gedeckte Zeitalter gerüstet ist.

Scheiss was auf die offenen Target2 Salden - das schnupft die dt. Industrie (und damit wir alle), mit dem was dann kommt, in 2 Quartalen weg.
Die EINZIGE Zentralbank die mit einer HARTwährung eine Schuldeninflationspolitik betreiben können wird, ist die Buba.
Wir empfehlen hierzu die 2 beachtenswerten Interviews mit Hannes Zipfel auf der Metallwoche.

Bomben schmeißen auf Hamburg, Dresden, Köln geht diesmal auch nicht mehr.
Time is up!



Was hat das alles mit Gold zu tun? Die Frage ist glaube ich flüssig, oder? ;-)
Die Neuordnung des Weltfinanzsystems - wenn das Undenkbare Realität wird - und der Kenianer eines Sonntagsabends (vor Tokio open) vor die Kameras dieser Welt tritt und etwas bekannt gibt ....

2 Varianten haben wir dann in unserem Fokus, die möglich wären:

1. Abwertung des (alten) USD - Haircut - wer schaut dann wohl am blödesten aus der Wäsche und wie realistisch ist es das chinesische und japanische Flugzeugträger vor der kalifonischen Küste auftauchen ....?
"Einführung" eines zusätzlichen geankerten USD.
Niemand sage: die haben ja ihre 8800 Tonnen nicht mehr - wer weiss das schon?
Im Zweifel, werden Die, die diese eingesammelt haben (Stichwort: die "verschwundenen" 60.000 Tonnen), gerne in Leihe! diese zur Verfügung stellen.
$15.000 wäre zum aktuellen Dollar der faire Preis der Unze.
Shadow Stats mit seinen konservativen Zahlen setzt die $8.800 an - also sagen wir irgendwo dazwischen.
(Siehe Interview auf der Metallwoche)


Innert 48 Stunden müßten alle Majors weltweit nachziehen und ihre Währungen ankern um nicht zur DDR-Blechmark zu werden.
Die meisten, insbesondere jene die aktuell noch im USDX vertreten sind, würden trotz Ankerung auch in einem neuen geankerten System gegen den neuen "Gold-Dollar" abwerten.
Ob es den USDX dann noch in der Form gibt, steht auf einem anderen Blatt - zumindestens spricht der Chart dafür, denn seine Rolle als Weltleitwährung hat er dann aufgegeben und wird zu einer von 3-4 großen Handelswährungen. Die Reservewährung an sich ist Gold selber.

Eine wird im USDX dann allerdings nicht mehr vertreten sein: die NDM.
Beim Aussie haben wir da ebenso so unsere Zweifel.

Das würde auch charttechnisch die 1 bis 5 aus dem ersten Bild sauber abschließen, denn was ab dem Zeitpunkt kommt, ist ein neues Zeitalter und irgendwo läuft dann seit Herbst 2011 der erste Impuls der nominal abwärts zeigt.


2. Die Aufwertung des Gold"preises" - spiegelgleich zur Version 1 in alten (aktuellem USD).
Das würde dann die finale Welle 5 - Preisziel oben offen (irgendwo zwischen 8.800 und 15.000+) sein.

Der Nachteil der Version 2 ist, die Schulden sind immer noch da und die Gläubiger könnten sofortige Begleichung in Barren verlangen/erwarten/fordern.


Kommen wir nochmal zurück zum Thema der "Untätigen" und dem sich darbietenden Chart.
(Siehe oben)

Ebenso wie die notwendigen Retracements im aktuellen EURUSD, sieht ein Blinder mit nem Krückstock, das wir, im großen Bild einen intakten Aufwärtstrend haben beim (Euro)USD, der selbst bei der Parität, dem 79% Retracement nicht kaputt ist.
Wie sollte das denn möglich sein?
(Wir hatten das im Blog schonmal erklärt) ... Und wundern uns immer wieder, wieso soviele einen EURUSD-Chart vor 2000 als gegeben hinnehmen und ziemlich selten die Frage auftaucht ---
ähhhh, den gabs doch vorher gar nicht. ;-)
Doch es gab ihn schon, nur das Kürzel war ein anderes. ;-) "DEMUSD"


Vor diesem Hintergrund schauen wir uns diesen Aufwärtstrend nochmal an ... und urplötzlich tut sich ein weiteres großes Bild auf.
Die Historie sieht dann einfach wie folgt aus:
DEMUSD - EURUSD - NDMUSD (NDM = Neue Deutsche Mark) und das Chartbild schreibt die Geschichte einfach nahtlos weiter und die vergangenden 12 Jahre sind einfach nur ein Kapitel im ganz großen langfristigen Bild.
Nachfolgende Generationen nehmen das als "Unfall"/Experiment in der Währungsgeschichte wahr.

Bestätigung dafür findet sich übrigens auf der anderen Seite des Globus, im Chart des EURAUD.
Damit der nämlich nicht völlig im Keller verschwindet und ins Bodenlose fällt -  
muß! "etwas" passieren.
(Siehe Aussie New Safe Haven Post)
Wichtig zum Verständnis ist: im Gegensatz zu Aktien, können Währungen (außer eine geht in einem hyperinflationären Kollaps unter) nicht ins Bodenlose stürzen und wertlos werden.


Das Zeitfenster wird immer enger, die Zeit läuft - bis September ab - und der dem es zusteht,
GOLD, zeigt es an und hat das Ruder in die Hand genommen!
GOLD (das "Metall der Götter") macht die Politik und erzwingt (ohne etwas zu tun, es ist einfach nur da) Handlungen.

Ausgedrückt durch die Charts.
Einer der Gründe warum wir die Aussage geprägt haben, die mittlerweile vielfach übernommen wurde:
Es steht alles in den Charts!



Welche konkrete Handlung könnte sich nun daraus ableiten?
Jedermann/frau der/die nicht direkt im Devisengeschäft und/oder Trading tätig
ist, kann aktuell nichts besseres tun als physische Goldbestände auf/auszubauen, denn egal wo nominell der Kurs in USD, NDM, AUD etc. stehen wird, er wird einen Kaufkraftgewinn mit mindestens dem Faktor 10 nach sich ziehen, wenn Gold als offizielles Geld ins System zurück
kehrt.
Und es empfiehlt sich dies VORHER zu tun. ;-)

Niemand weiss was danach mit physischen Goldbesitz passiert und wie dieser bewertet wird,
ob es dann (außer am Schwarzmarkt) für den normalen Bürger überhaupt noch Gold zu kaufen gibt, wenn es wieder offizielles Zahlungsmittel auf internationalem Parkett ist.


Zu dem Zeitpunkt schlägt unserer Meinung nach im übrigen die Stunde des Silbers.
Unabhängig davon das wir davon ausgehen, das Silber - im jetzigen
System - schön brav seine Korrektur bis zur $22 abschließen wird


wird physisches Silber dann alles andere outperformen.

Unabhängig von unserer Einstellung zu den Lügenmärchen des Silberüberflusses, die seit geraumer Zeit (bewußt?) rumgeistern, welche ganz im Gegensatz zur Praxis (gerade auch an der
Comex) stehen, wird Silber auf Grund der Tatsache, das Gold für den Normalbürger nicht mehr greifbar ist, einen Hype erleben, gegen den die Tulpenmanie im Rückblick als laues Lüftlein erscheinen wird.

Auch dies steht, in unseren Augen im (großen) Chart.
Aber Silber ist ein anderes Thema. Einige Details dazu in der Metallwoche Spezial.


Weiterführende Ausführungen möchten wir an dieser Stelle noch nicht machen.
Einiges dazu kam verbal noch in der Metallwoche zum tragen.
Einen Gedankengang möchte ich zum Abschluß jedem Leser dazu noch mit auf den Weg geben:
Es ist 2012 - und jeder weiss (auch die, die es negieren) das in 2012 eine (wie auch immer geartete) globale und fundamentale Umwälzung bevorsteht .... jeder spürt das es auf irgendetwas zuläuft .... und damit meine ich jetzt nicht Fox Mulder & Co .... ;-)

Mittwoch, 11. Juli 2012

USDX Update

Ich sach dann mal nix. ;-)
Steht ja alles im Blog ausführlich beschrieben. :-)



Und den hier noch, nach dem Bruch der Widerstandslinie. :-)


Aktuell also nirgends Handlungsbedarf, außer immer schön die Stopps nachziehen. :-)

Donnerstag, 5. Juli 2012

Euro - Update

Ich lasse mal Bilder für sich sprechen, auch wenn einige meine Fixierung auf Fibo schon fast als notorisch bezeichnen. ;-)

Fibonacci ist eben nicht nur ein Instrument der Charttechnik, sondern auch der Markttechnik, die alles abbilden was in irgendeiner Form Einfluß auf die Kurse haben könnte und hat.
Ob mit oder ohne Manipulation, ob mit oder ohne ZB's, PK's, Politik, Kriege usw. .....

Fangen wir an mit dem Primus: EURUSD

Das sieht ein Blinder mit nem Krückstock, das der den Retest der 61,8% will.


Machen wir weiter mit dem Deflationspair: EURJPY


Er hat die 79% hinter sich gelassen, kämpft aktuell an seiner alten Unterstützungsmarke, aber ohne eingreifen der BoJ wird er sich wohl aufmachen, sein Allzeittief (99% Korrektur) zu testen.


Und da Geld immer dahin geht wo es Rendite zu erwarten hat, ist der hier alles andere als verwunderlich: EURAUD


Der hat alles hinter sich gelassen was geht. Die 1.20 +-20 pips könnte als runde Zahl eine kleine Hürde sein, danach nur noch gähnende Leere.
Das nächste Fibo Level (127%) paßt noch gar nicht auf den Schirm, liegt aber ungefähr bei 1.10.

Wenn jetzt nicht wirklich bald ne echte Euro-Rettung kommt, dann wird der EURAUD wohl alle Rekorde brechen.

Aber wie kann es auch anders sein, die Stärkste im Fiatuniversum gegen die Schwächste (unter den Majors).
 

Sonntag, 17. Juni 2012

AUSSIE - the new Safe Haven (Grundsatzposting)

Ich möchte in diesem Post nochmal einige Dinge zusammen fassen, die wir über die letzten Monate schon mehrfach erläutert und u.a. in verschiedenen Metallwochen dargestellt haben.
Die Alternativlosigkeit (auch wenn das Wort durch unsere weise Führerin negativ besetzt ist) :-), von Kapitalströmen.

Wohin kann und wohin darf es fließen!(?)
Denn nur danach entscheidet sich, welche Kurse steigen und welche fallen.

Vorallem darf es eines nicht - es darf nicht aus dem System rausfließen!
Währungsräume sind Kapitalsammelstellen, seien es für ZB's, GB's, Fonds, Versicherungen, Kleinanleger.
Siehe hierzu auch:
http://vcfx-trade.blogspot.com/2012/05/audjpy-das-gold-der-fx-markte.html

Wo ist das Geld (relativ) sicher und vorallem welcher Währungsraum ist groß genug um die enormen Kapitalmengen aufzunehmen, die Stück für Stück aus den derzeitigen Sammelbecken flüchten wollen.
Natürlich wird es auch weiterhin debile Bondaffen geben, die das Geld ihrer Kunden zu Nullzins im USD/YEN/CHF und Euro Raum verbrennen oder gar dem Totalverlust aussetzen.

Es wird jedoch auch genügend dieser Vermögens"vernichter" geben, die den größten sicheren Währungsraum als das erkennen was er ist: die einzige Garage für größere Anlagesummen.

Offiziell läuft der Aussie noch als Riskwährung, aber bereits die Tendenzen der letzten Wochen lassen erkennen, das bereits großflächig ein umdenken stattfindet.
Und diese Entwicklung ist völlig normal: denn wo soll das Kapital denn hin?

Wir kennen die Sprüche von der Immokrise in Down Under auch und natürlich haben wir dort eine Immoblase und natürlich hängt Australiens Wachstum auch sehr stark von China ab und wenn China stottert, hat dies unmittelbare Auswirkungen auf die australische Wirtschaft.

Dieser Post soll jedoch zu einem grundsätzlichen Umdenken anregen, denn es gelten in vielerlei Hinsicht alte Muster nicht mehr und der Titel dieses Post ist nicht für umsonst exakt so gewählt worden.
Den Aussie unter dieser Maßgabe betrachtet wirft ein völlig neues Licht auf diesen Währungsraum und läßt alte Denkmuster wie China, Riskwährung, Immoblase, Rohstoffabhängig etc. pp. in den Hintergrund treten.

Wie im Post http://vcfx-trade.blogspot.com/2012/05/audjpy-das-gold-der-fx-markte.html ausgeführt, hat Australien alles in sich vereint, was der Status eines sicheren Hafen benötigt.

Financial Repression ist ein Begriff der zunehmend, nicht nur in aller Munde sein, sondern zusätzlich für viele Anleger auch zur bitteren Realität werden wird.
Das Establishment braucht vorallem eines: es muß das Kapital im System halten und muß verhindern das es aus dem System, z.B. in die Edelmetalle flieht.

Es muß also einen Parkraum anbieten der groß genug ist um enorme Kapitalmengen aufzunehmen, der nominal kein Kapital vernichtet (ist in USD, Euro, Yen, CHF der Fall) und er muß politisch stabil sein.

Da spielen Immoblasen keine Rolle mehr und die Rohstoff"deckung" kann sich hierbei im Gegenteil sogar als sehr positiv erweisen, zzgl. zu den Argumenten die wir im oben benannten Post bereits gebracht haben.

Natürlich möchten wir, wie meistens, unsere Sichtweise auch mit Charts untermauern.
Beginnen wir hierzu mit dem Liebling: AUDJPY


Die Aufwärtsbewegung (der Rohstoffhausse) seit 2000 wurde durch den Crash in 2008 zu 99% korrigiert. Die 61,8% bildet hier eindeutig den Boden. Nächste Station 96, gefolgt von der 108, was auch immer die politischen Gegebenheiten dann sein mögen.

Machen wir weiter mit dem AUDUSD. Da haben wir einiges vorbereitet.
Zuerst den aktuellen Chart.


Der Boden der 79% ist wunderschön zu erkennen. Ebenso der aktuelle Kampf um die 23,6%.
Und selbstverständlich wissen unsere Investoren und die meisten regelmäßigen Leser unseres (öffentlichen Tradingtagebuchs) Blogs, das ein latenter Retest der 50% oder gar der 61,8% nicht ausgeschlossen werden kann, im Szenario eines deflationären Crashs. Daher setzen wir bei Longs ja auch größtenteils auf den AUDJPY und (aktuell) nur vereinzelt auf den AUDUSD.

Im Large Picture habe ich allerdings noch 2 "Überraschungen" parat.
Hier der Chart seit 1971, also nachdem Nixon den Betrug beging das Goldfenster zu schließen und damit quasi das heutige System der freien Wechselkurse kreierte.


Ich kann leider nicht so schön zeichnen wie andere, aber wir denken es ist eindeutig ersichtlich. ;-)
Ein Retest, innerhalb eines deflationären Crashs, der 0.80 ist durchaus im Rahmen und selbst eine 0.70 würde das große Bild nicht kaputt machen.
Natürlich sind selbst für einen Positionstrader 2000 oder 3000 Pips alles andere als von Pappe und dürfen nicht ohne Hedge durchgeführt werden, aber darum gehts in diesem Post nicht.

Vielmehr haben wir hier noch einen, den ich mal als richtig schön bezeichnen würde und der, wenn man sich die Jahre ab 2005 dazu denkt, in unseren Augen einen richtig schönen Rounding Bottom abbilden.


Die Parität zum USD ist hierbei laaaangfristig die magische Marke.

Wichtig ist hierbei, ebenso wie beim USDJPY Langfristchart, diese Charts verarbeiten und bilden alles ab, nebst Weltkriegen, Wirtschaftskrisen, großen Verwerfungen und Entwicklungen politischer und wirtschaftlicher Natur, inkl. Goldstandards und Währungsreformen.


Abschluß:
Innerhalb des jetzigen Währungs,- und Wirtschaftsystem der freien Wechselkurse mit angelsächsischer Dominanz ist der Aussie der letzte Safe Haven, neben dem USD (AUD Safe Haven mit, USD Safe Haven ohne Rendite).

Nach dem Ende des jetzigen Systems, niemand kann genau sagen was dann kommt, aber die Wahrscheinlichkeit ist groß das es zu einem Goldgeankertem oder Goldgedecktem System, zumindestens im internationalen Handel, kommen wird - bestätigt sich der Rounding Bottom ebenso vs. USD, denn die Währungsreserven liegen dann dort im Boden und das mehr als unter US-amerikanischem Boden und zudem zu heben in einem Land, dessen ZB eine der Reservebanken Ihrer Majestät ist.


Unterstützt wird dies durch den härtesten aller Konkurrenten den der Aussie hat (selbst und vorallem in einem geankertem System), den kanadischen Dollar.

Der Boden im direkten Vergleich AUDCAD.


Der Bruch des Abwärtstrends. 79% Korrektur des Abwärtstrends, Durchbruch, derzeit Test des Durchbruchs an der 79%. (Danach muß neue Fibo angelegt werden)


Bestätigt durch die Bodenbildung beim USDCAD und ihrem Weg zur (mindestens) 23,6 und 38,2, wahrscheinlicher ist ein Retest der 61,8 oder 79%.


Was im übrigen paßt zu weiter fallenden Oelpreisen - an denen alle auf dieser Welt, außer Russland's Oligarchen/Kreml, ein Interesse haben.



Eine Situation haben die meisten allerdings nicht (wirklich) auf der Agenda - den schwarzen Schwan - der eine DEM/Nordeuro erzwingt - doch selbst das steht bereits in den Charts, aber dies ist ein anderes Thema.


Eine Sache möchten wir noch mit anfügen, paßt zur DEM, da sie aber derzeit noch unbestätigt ist, nur am Rande, sie würde allerdings das Bild komplett abrunden:
Das die BuBa bereits seit 2011 Sondierungsgespräche mit der RBA führt bzgl. großflächiger Anlagen in australischen Anleihen, zwecks Umschichtungen aus dem USD/Yen Raum.

Montag, 11. Juni 2012

Gold - $1524 ist der Boden .... Punkt

Noch nie haben wir uns zu so einer konkreten Aussage hinreißen lassen, aber diesmal tun wir es und das in einem Post der diesmal ganz ohne Chartbilder daher kommt. :-)


Die wichtigen Chartbilder sind alle in den vorherigen Postings nachzulesen und anzuschauen.
Daraus und dem folgenden leitet sich alles ab.
Ich weiss "seriöse" Analysten erzählen ihnen natürlich immer, das nie etwas sicher ist (außer komischerweise das was sie ihnen selber empfehlen). :-)
Aber egal, das war nur ein Seitenhieb an bestimmte Leser aus dem "Profi"lager unseres Blogs, die von Anfang an nie Zielgruppe für diesen privaten (ganz speziellen) Blog waren. ;-)


Zum Gold - und damit dem Rest (denn alles hängt am Gold, nicht weil Goethe es sagte, sondern weils so ist) im Währungsuniversum.


$1524 wird niemals wieder unterschritten werden, sagte heute derjenige dessen Aktien wir halten, weil er der einzige "auf dem Loch sitzende ist" dem wir vertrauen.
Wer das letzte nicht verstanden hat, sollte sich sowieso zwingend ein Abo der metallwoche.de zulegen (sowieso ein muß für alle EM Trader) und bei Mark Twain nachschlagen. :-)


Die 1524 beziehen sich bei ihm auf den physischen Handel und damit sind nicht Kru(e)gerränder für Lieschen Müller gemeint, sondern das Fixing an der LBMA - dort wo reale physische Tonnen in echten Größenordnungen über die "Theke" gehen, die nicht mit Wolfram gefüllt sind, da massivste Kauforders bei 1500-1520 liegen - und da gehts um Metall und nicht um Lagerscheine und/oder ETFs.


Diese 1524, als absoluter Boden, decken sich ziemlich exakt mit den seriösen EW'lern, die die große 4 (die große 4, vor der finalen 5) charttechnisch im Globexhandel sehen.
1470-1480.
Die 14xx die nur "eine Nacht halten" wird, nebenbei im Optionshandel aber alles killen kann, was irgendwie ne 15xx hat und sämtliche hirnlosen Handelsprogramme beim unterschreiten der 1500 auf die Shortseite zieht ---- und  das vor dem 28.6.2012, aber nach .....  ;-)

Bei ca. 1470 ist die Aufwärtsbewegung aus 2011, der große Impuls, zu 99% korrigiert, das maximale was eine Korrektur zulassen kann - und es paßt exakt ins Bild.
Charttechnik, Elliot Wellen, physikalischer Handel/reale Welt
(die durch Charttechnik und EW ja abgebildet wird) - alles trifft an einem Punkt zusammen.


Und dazu werfen wir noch einen Blick rüber zu den Gegnern von Gold, den FX Märkten/Anleihen.
Und "fragen" uns: womit deckt sich das?

1. Der Yen ist oben fertig, von da droht also keine Gefahr mehr.
2. EURUSD - fehlt da nicht noch was unten ....? ;-) - der zementierte Boden bei Euro-Gold spricht ebenso Bände.
3. USDX fehlt da nicht noch was nach oben? :-)
4. Aussie hat er wirklich schon fertig, oder sind nicht evtl. doch noch die .95 möglich, wo der fette 200er reinläuft. (Wobei der Aussie ja, leider noch nicht, im USDX vertreten ist, daher für Gold vs FX nur bedingt aussagekräftig ist aktuell)
5. der Loonie aber noch einen Retest der 1,04x vor sich hat
6. USDCHF erst bei .99 an seinen 200er Retest ranläuft


DAS waren die Charttechnik, EW und die FX-Kurse und dies kombinieren wir nun mit:
Einem Ben der QE3 angedeutet hat, aber noch nicht rauslies, einer Angie die immer noch auf der Druckerbremse steht und damit Super-Mario nicht so kann, wie er will - ab 17.6. aber wohl ein Sturm losbrechen wird.
Dies alles im Konzert mit einer BIP Explosion in Australien, die ja die Märkte "völlig überrascht" hat. :-) (es werden halt Rohstoffe/echte Werte gesaugt ohne Ende) und einer Zinssenkung der PBoC, was in naher Zukunft ein neues Stimuliprogramm in China mehr als wahrscheinlich macht.

Und das alles werfen wir in einen Topf, rühren kräftig um und heraus kommt eine Suppe, die ziemlich klar wie Klosbrühe ist :-) - das BIG Picture (der große kommende Trend), nur der Zeitpunkt steht noch nicht genau fest, wobei er sich in diesem speziellen Fall ziemlich exakt eingrenzen läßt.
(Ein Geschenk, das einem die Märkte nicht oft machen)


Der Rest ist Tagesgeschäft und Aussie/Loonie-Trading, das für die meisten europäischen Spekulanten/Trader eh (leider) ein Buch mit 7 Siegeln bleibt.
(weil es sie, Michel-like, schlicht und einfach nicht wirklich interessiert)