Sonntag, 6. November 2011

Margin Hickhack der CME - gewollt oder ungewollt ....

Zuerst zu Gold und Silber, dazu hier die Kopie unseres Postings in der Metallwoche:

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Zu den Margins möchte ich kurz meine Gedanken niederschreiben:
Hickhack – ja oder nein? Gewollt oder ungewollt? – MF Global als Grund, oder doch nur als Anlaß?
VT on:
Das Zauberwort ist Liquidität, wie Michael es schon sagte.
Sie brauchen die Liquidität der Spekulanten im Markt, sonst kriegen sie die Kurse nicht viel weiter hoch.
Erinnern wir uns an vor 2 Wochen, wo sich die Positionsverteilung umdrehte.
Es ist bislang jedoch kaum spekulatives Kapital im Markt, dieses muss angezogen werden um die Kurse zu puschen.
Da es sonst an allen Ecken und Enden mit der Liquidität hapert, müssen zusätzliche Anreize her – die hat man hiermit geschaffen.
m.E. ist jetzt der Weg frei geschaufelt worden um sich an die 1900 erneut ranzutasten, mit Hilfe der jetzt hoffentlich kommenden Spekulanten.
In diesem Zuge rechnen wir persönlich zwischen 1920 und 1950 mit einer ruckartigen (echten) Marginerhöhung – was durchaus einen Retest der 1680 erzwingen kann, bevor es parabolisch die 2000 hinter sich läßt.
VT off.

Vielleicht ist mein “Glaube” ins Kartell, zudem die CME ja zu zählen ist, auch zu groß, aber ich denke die Schlitzohrigkeit dieser Jungs, würde jeden Geldwechsler des 18 Jhr. erblassen lassen. :-)

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PS: Klar, ich weis schon das sich das auf alle Instrumente bezieht, daher auch die VT vorneweg.

http://www.rottmeyer.de/metallwoche-spezial-margin-salat/comment-page-1/#comment-8383

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Währungen:
An der Front stehen aktuell nur die beiden Hauptpairs zur Debatte.

USDJPY:
Die 80 steht für die BoJ noch aus, nachdem uns exakt vor 7 Tagen die BoJ mit der ersten Welle der Intervention beglückt hat. :-)
Daher bleiben wir hier long, bzw. haben bei 78 nochmals zugelegt, nachdem wir bei 79.05 - 50% der Positionen erstmal geschlossen hatten.

EURCHF:
Der Tick der 1,2140 brachte schöne zusätzliche Einstiegschancen für Longs, da der PEG bei 1,20 durch die SNB zementiert ist und die Anhebung auf 1,25 bzw. 1,30 nur noch eine Frage der Zeit sein dürfte. 
Forderungen der schweizer Industrie am Wochenende beantwortete Herr Hildebrand gleich umgehend mit: "Wir werden notfalls umgehend eingreifen..."


Ansonsten Positionen wie bekannt:
Short: AUDUSD, NZDUSD (abgespeckt), EURUSD, EURJPY, EURAUD, S&P500
Long: USDX, USDCAD, AUDJPY, USDCHF, AUDNZD, Gold, Silber

Samstag, 29. Oktober 2011

2 Währungen (USD vs. Gold)

Vorab: Klasse Metallwoche! :-)
http://www.rottmeyer.de/die-metallwoche-rettungsschirme-aus-gold-und-silber/comment-page-1/#comment-8202

Der Hauptgrund warum ich schreibe ist jedoch folgender, ausgelöst durch Postings im Gelben, da ich weis es wird beidseitig viel quer gelesen/gehört.

Es gibt eine Menge kluger Leute, die sich ausführlich mit Märkten jeglicher Art (im Detail) beschäftigen und davon Ahnung haben.
Da wird gemalt, gezeichnet, prognostiziert, Kristallkugeln werden hin und her geschubst, man will die die Algos der Big Boys kennen und einige wenige wissen sogar das es megacool wäre, wenn man ins (inoffizielle) Tradingbook von Barclays reinschauen könnte.

Das grundlegende Verständnis für das Währungssystem, fehlt jedoch auch in diesen Reihen sehr vielen.

Deswegen möchte ich meinen kleinen Teil dazu beitragen, das das Grundsatzverständnis in immer mehr Köpfe dringt!


Es gibt 2 Währungen auf diesem Planeten!!!
Das Fiat-Money (Schuldgeld), repräsentiert durch den USD und seine Derivate und das Warengeld Gold (und seine - aktuell nicht monetären - "Anhängsel").

Es gibt NUR diese Zwei!
Man kann es nicht oft genug wiederholen - solange bis es klick macht im Kopf eines Menschen.

Natürlich kann es sein, das sich die militärischen und/oder wirtschaftlichen Machtverhältnisse auf dem Planeten ändern und es u.U. zu einer Ablösung des USD durch den Yuan kommt (solange wie die ihr Ernährungsproblem allerdings nicht in den Griff bekommen, wirds auch nix mit der "Weltherrschaft") - dann handelt es sich jedoch lediglich um eine Verschiebung innerhalb des Schuldgeldsystems.
Dann handeln wir in 20 Jahren vielleicht Yuan (+ seine Derivate)/Gold (anstelle USD/Gold).

Als Grundsatz muss (ich) erkennen und verstehen, das die Natur (Märkte) über kurz oder lang, JEDE Übertreibung ausgleichen.
Das ist schlicht und einfach das Grundprinzip einer dualen Welt.

Zurück zu den Währungen: Wenn sich ab irgendeinem Punkt ZBs, Politik, große "Schattenbanker" (wer auch immer der Entscheider sein möge) dazu entscheiden das Angebot an USD/Derivaten (an Kredit / Schuldgeld) zu verknappen, dann wird dieses - laut Naturgesetzen - gegenüber der anderen Währung (Gold), im Verhältnis wertvoller.

Sollten sie es ausweiten, erfolgt der umgekehrte Werdegang. Mathematik Grundschule.

Wirklich verstehen werde (ich) dies natürlich erst, wenn (ich) die Dualität der beiden Währungen verstanden/akzeptiert habe.

Schwenk in die Realität: Wir haben das Zentrum des zentralen Nervensystems der heutigen Weltwirtschaft ("We have 300 Years experience"), dessen Vertreter (ungestraft) durch die Welt hotten dürfen und die (andere) Währung, außer dem USD, anpreisen dürfen.
Dazu addiert sich die Frage nach den "verschwundenen" ca. 60.000 Tonnen.

Es gibt eigentlich im Large Picture nur eine einzige Frage die offen ist: Ist der Schwenk von Big R. von UK/USA nach Peking schon abgeschlossen (nebst der Installation von "unlimitiertem Kanonenfutter" - ich weis: scheiss Begriff), oder ist echt ein realexistierendes Gegengewicht zu Big R. am entstehen(?)!

Letzteres würde zum Typus einer dualen Welt passen.
Mein Bauch sagt mir allerdings was anderes.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Gold - fundamentale Lage geändert

Seit Freitagabend (21.10.) war klar, das Bild für die EMs hatte sich gedreht.
Ausschlaggebend hierfür war der COT Report.
Die Commercials an der Comex sind mehrheitlich auf die Longseite gewechselt.
Die Bärenfalle war damit gelegt und Spekies rasieren war angesagt.

Der massive Ausbruch um satte $50 am 25.10. war dann wohl ein klassischer Short Squeeze. :-)

Auf Grund der COT Report Daten, hatten wir dann Sonntagnacht auf (nicht: all-in, aber) massiv Goldlong umgeschaltet.

Das alte GAP (1680) ist jetzt massivste Unterstützung (Charttechnisch), wobei die Charttechnik in dieser Phase getrost vernachlässigt werden kann (auch wenn man sie immer im Hinterkopf haben sollte).

Angriffe des Kartells sind aktuell nicht mehr zu erwarten (siehe COT Daten) und solange kein massiver Liquiditätsentzug aus Asien (speziell China) zu sehen ist und/oder keine europäische Großbank fällt (was seit heute Nacht ausgeschlossen sein dürfte), steht der Marschrichtung von Gold in Richtung $2000 noch in 2011 nichts entgegen.

Zusätzlich gab es noch 2 FED Direktoren die was von QE3 murmelten, sowie die Herabstufung der USA durch eine zweite der BIG3 noch in 2011 anstehen soll - was durch die Bank weg + COT Daten + Saison bullisch für Gold ist.


Die BoJ lässt erwartungsgemäß die Zinsen bei 0,10%, eine Ausweitung des Kreditprogramms wurde nicht bekannt gegeben. Es wurde jedoch erwähnt, das 8 zu 1 im Direktorium dafür gestimmt wurde.
Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis sich dies schwächend auf die Yen-Kurse durchschlagen sollte.
Für uns ist vorstellbar das die BoJ abwartet wie dies auf die Märkte wirkt und welche Trendrichtung dies erzeugt und dann der Fly von der BoJ genutzt wird um mit einer Intervention die nächsten Tage, quasi noch nachzuschieben.

Momentaufnahme: Die ersten Auswirkungen zeigen sich bereits grade aktuell in den Kursen bei AUDJPY, AUDUSD und NZDUSD, während ich diesen Post schreibe.

Brüssel-Geblubber lassen wir derzeit noch unkommentiert, da kein Mensch weis, ob morgen nicht schon wieder alles anders ist bei Merkozy.
Trading wie gehabt: EURAUD short, EURUSD flat, EURJPY short, EURCHF long.

Bei 1.40 werden wir uns allerdings mal einen kleinen Short auf den EURUSD gönnen, mit engem SL.

Freitag, 21. Oktober 2011

Gold ...und warum will das verflixte Zeug nicht steigen

...  obwohl es an allen Ecken brennt.

Wie viele andere, machen natürlich auch wir uns immer Gedanken über bestimmte Gegebenheiten und einige davon veröffentlichen wir u.a. hier.

Charttechniker interessieren sich selten für COT Reports haben wir festgestellt und Bondaffen von heute sind "Waldorf"weichkekse der 68-Generation und nichtmal ansatzweise mit den Bond Managern vergangender Zeiten zu vergleichen.

Kurz die Fakten: es gibt derzeit faktisch 0 spekulatives Kapital im Goldmarkt.
Das Kartell, mit oder ohne PBoC hat ganze Arbeit geleistet und wirklich alles rausgekegelt, was man rauskegeln kann. Das Open Intrest der Comex spricht hierzu Bände.

Die physische Nachfrage der Kleinanleger, insbesondere in Europa und Asien ist unverändert stark. Das macht sich jedoch am täglichen Umschlagsvolumen in London (noch) nicht bemerkbar.
Es fehlt das spekulative Momentum.
Derzeit wechseln echte 400 Unzen Barren, zu $1620 in London den Besitzer, höchstwahrscheinlich aus den Volksvermögen der PIGS stammend.

Fakt bleibt, Spekulanten im grossen Stil sind derzeit keine im Markt - daher kann man diese auch nicht rausdrängen - deswegen scheint es auch unmöglich zu sein den Preis unter $1600 drücken zu können, falls man das überhaupt wollen würde.

Warum sollte der Westen billiges Gold nach China (daher kamen nämlich die Liquiditätsangriffe der letzten Wochen - nicht vom Kartell), verschenken .... ?

Gold kann nicht steigen, solange bis es (real) knapp wird, oder bis Spekulanten in den Markt zurück kommen.
Gold kann nicht viel weiter fallen, da es 2 Grossaufkäufer gibt, die miteinander um das PIGS-Gold konkurrieren und somit zwangsläufig den Preis in London auf einem bestimmten Niveau halten..

Mit dem Verkauf von ETF Anteilen des GLD den Goldkurs auf $1100 runter zu prügeln ist überhaupt kein Problem, nur der Preis würde in London physisch am nächsten Tag sofort nachgefragt werden.

Steigen kann er allerdings auch nicht gross, solange kein grossflächiges Interesse (richtig gross) in den Markt kommt und hier haben wir es mit 2 Gruppen zu tun, die dies derzeit verhindern.

1. Hedgefonds, die "alle" Schiss haben vor einen deflationären Schock und daher klugerweise oftmals Cash vorhalten, als irgendwo investiert zu sein und auch immer wieder Yen Positionen aufbauen um sich dagegen zu wappnen.
2. Die sogenannten Bondaffen - also jene Garde von Fond/Pensions Managern, die eigentlich Rendite für ihre Anlegern erwirtschaften UND Kundengelder sicher anlegen müssten und im Zuge dessen den Regierungen der westl. Welt auf die Füße treten, bzgl. der exorbitanten Ausweitung der Schulden und damit einhergehenden Inflationierung.

Die 2. Gruppe besteht jedoch heutzutage grösstenteils aus Weicheiern der 68er Generation, die wie das Kaninchen vor der Schlange erstarren und bitten, betteln und beten, das die noch dümmeren 68er aus der Politik, noch irgendein Kaninchen aus dem Hut zaubern, damit sie ja nicht ihre Bonds abstoßen und/oder abschreiben müssen.

Diese Generation von Bondaffen (die Verwalter der Versicherungs,- und Pensionsvermögen der Babyboomer und 68er Generation) werden bis zur LETZTEN SEKUNDE an den Bonds festhalten.
KEINER wird bewusst den ersten Schritt tun und KEINER wird irgendeine Regierung ernsthaft unter Druck setzen.
Von dieser Seite ist keine Gefahr fürs System, auch wenn das bestimmte Blogs (die wir sonst auch sehr gut finden), immer wieder formulieren.

Dieses sogenannte BIG Money (wegen dem Volumen), wird erst die Bonds wegwerfen und zb in Gold gehen, wenn eine echte FAT CAT aus dem Smart Money (Grossinvestor, Gross Hedgefond) oder ein Titan aus dem Bankensektor dazu bläst.
Vorher bleiben die alle schön brav und blökend in den Bonds, völlig egal ob sie Negativrendite einfahren oder nicht, da sie nur das Geld ihrer Kunden verbrennen und das Gros der Kunden weis noch nichtmal ansatzweise was gespielt wird.

Abschließend bleibt zu sagen: ohne spekulatives Interesse und/oder neue Liquidität im Markt, wird Gold NICHT steigen - sondern auf dem Niveau werden schön gemächlich weiterhin in London 400 Unzenbarren den Besitzer wechseln (ein Schelm der böses dabei denkt) ;-)

Bei Silber sieht das ein "klein" bisschen anders aus (Industrie und so, brauchen wir nicht weiter auszuführen)

Gold wird explodieren, wenn das System kippt - nur dazu braucht es den Anfang von einem der "Affen" der hypernervös wird und als erster aus dem Kinosaal rauswill !
Einmal ist es einer .... das ist so sicher wie das A(mun) in der Kirche, nur wann dem ersten Bubi die Nerven durchgehen, kann derzeit niemand genau sagen.
Bei dem ganzen Hickhack derzeit in der Politik (nicht nur in Europa) - das nicht gerade stabilisierend wirkt - kann dies jederzeit passieren.

Montag, 17. Oktober 2011

Weldon - ECB Forced to Print, Gold’s Lowest Target $3,000

It also tells you that to some degree the latest run-up in gold to $1,900, the last $150 to $200 of that rally wasn’t driven by speculators.  I think that was fairly interesting, it was more hard core metals accumulation by portfolio positioning or it’s an unofficial central bank that was buying gold.  Remember, this market (gold) will err to the upside because there is more predisposition for entities to be a buyer of gold all around the world.”

http://kingworldnews.com/kingworldnews/KWN_DailyWeb/Entries/2011/10/15_Weldon_-_ECB_Forced_to_Print,_Golds_Lowest_Target_$3,000.html


Da hat unsere Annahme wohl doch gestimmt!!
Das waren die Tonnen für Chavez, die das Kartell physisch zusammen kratzen musste, die den Kurs auf $1900 getrieben haben .... :-)

Dann sag ich mal: Good Luck, dann wird’s wohl mit den $1500 nichts mehr werden.
Wir bleiben dennoch vorsichtig, da niemand genau sagen kann, was ein kurzer Liquiditätscrash durch den Zusammenbruch einer Euro Grossbank oder gar eines Landes, auslösen kann und wer alles Barren als Notgeld evtl. noch auf den Markt schmeißen muß für ein paar Tage.



Optimaler (EM) Hedge derzeit für uns sind die Shorts auf EURJPY, von 107.19

Montag, 10. Oktober 2011

USDJPY Jahrzehnt-Trade

Wir zitieren nochmal aus dem Blog vom 6.6.2011:
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USD/AUD/CHF-JPY - Longterm Trade (160 Jahrechart)

Wir haben, auch mit Hilfe von Spezies aus dem Gelben, den Langzeitchart des Yen analysiert. Zeitfenster 160 Jahre.
Den meisten, auch heute tätigen Tradern, ob Profis oder Laien, ist nicht bewusst das außer dem Euro, die meisten Majors schon lange Zeit existieren. Die älteste den meisten bekannte Währung wird wohl das britische Pfund - die Weltleitwährung bis 1944/1945, sein.

Alles bewegt sich in Wellen und auch wenn wir keine Anhänger der EWs sind, tauchen doch bestimmte Muster immer wieder auf, quer durch alle Gesellschaftssysteme, Kriege, Krisen, Aufschwünge und Katastrophen.


Der Yen ist an einem historischen Hochpunkt angelangt (den Spike vom 17.3.2011) lassen wir mal außen vor und nehmen ihn lediglich als SL für einen Stopploss-Run.


Der Yen ist DIE Carrytradewährung schlechthin und auf lange lange Zeit wird die BoJ die Leitzinsen auf 0,1 halten. Japan wird faktisch nie wieder mit Hintern hochkommen.

Die 2. Hälfte des 20. Jhr. war das Japan-Zeitalter - das ist jetzt rum, nachdem China die wirtschaftliche Weltbühne betreten hat.
Japan ist ein überbevölkertes Land, ohne nennenswerte Rohstoffe und steckt fest in Strukturen vergangender Epochen. (Die Katastrophe um Fukushima legt Zeugnis davon ab). Just-in-Time bricht grade zusammen.

Es gäbe einen Weg für Japan um sich daraus zu befreien, aber da stehen sich die Japaner selber im Weg und lernen vom "Todfeind China" steht dem Japaner schlecht zu Gesicht.


Welche Major wird als erste in den Hyperinflationsmodus wechseln?

Das ist theoretisch die Gretchenfrage! Wir sind nicht Gott und selbst "Gott" :-) weis dies nicht, doch alle Indikatoren und Indizien deuten darauf hin das es Japan sein wird.
Wenn das westliche (ungedeckte) Finanzsystem (Japan gehört, obwohl geographisch im Osten, dazu) in den Hyperinflationsmodus übergeht, muss einer den Anfang machen.

Dieser Trade(s) ist unabhängig vom kommenden Euro-Crash, deswegen gibt es auch keine EURJPY longs (da kann man sich gleich erschießen), sondern für diesen Trade kommen nur Währungen in Frage, die schon lange vorher existiert haben und aller Wahrscheinlichkeit auch nach dem Kollaps, zumindestens "namentlich" noch existieren werden.

Wie das dann konkret an den FX Märkten noch aussieht weis niemand. Ob diese noch frei sein werden, ob Wechselkurse festgelegt werden, ob Goldbindung hergestellt wird, ob die meisten Broker dann noch leben etc. pp.

Diese Trades gehen davon aus, das sowohl der USD, der AUD, der Franken und der Yen, im Interbankenverkehr und/oder an eine(r) Börse handelbar sein werden und wir als kleine Händler dazu Zugang haben.


USDJPY wurden die ersten Positionen ab 80.70 aufgebaut, 80.10 zugekauft, sl 79.90 und 75.90.

AUDJPY erste Position aufgebaut 85.35, sl aktuell Einstand. Zukäufe würden bis 82 erfolgen, abhängig von der allgemeinen Entwicklung des Aussie und der Rohstoffmärkte und ob sie den "Stecker ziehen".
Großer Vorteil des AUDJPY, ordentliche Zinsgewinne auf alle Longs.
CHFJPY - steht auf der Warteliste, derzeit ist der Franken im überkauften Bereich. Einstieg ab 92/93.
(evtl. Daytrades short bis dahin bleiben jedem selbst überlassen) :-) 


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Zwischenzeitlich, wir haben über USDJPY schon viel geschrieben, haben wir Positionen ab 76.10 zugekauft, da der Boden bei 76 als absolut zementierter Boden angesehen werden kann.

Für uns ist es, neben den beiden Geldmetallen der Trade schlechthin!
Allerdings braucht es nen langem Atem.

Goldman empfiehlt Wiedereinstieg in Goldmarkt - Achtung

Goldman empfiehlt Wiedereinstieg in Goldmarkt
http://www.goldmoney.com/de/gold-research/goldman-empfiehlt-wiedereinstieg-in-goldmarkt.html

Achtung!
deflationärer Schock voraus. Wink
Passt auch zum restlichen Umfeld, der Währungen, Banken, Aktien, Rohstoffe etc....

Hat NICHTS mit Münzen und Barren des normalen Anlegers zu tun!

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1675 stellen wir uns beim Gold zu 90% Flat (bauen also Shorts ein).
Die nächsten Pendings long liegen ab 1685, über dem alten GAP, das aktuell Widerstandszone ist.

Heute, am 10.10. lief eine eindeutige Risk On Rally weiter, im Zuge derer sämtliche Majors an wichtige Widerstandsmarken knallten.
Nicht zu vergessen ist hierbei, das sowohl in den USA, wie auch in Japan heute Bank Feiertage waren und daher der japanische und amerikanische Einfluß merklich fehlte.

Viel wahrscheinlicher, als das die aktuelle Rally weiterläuft, ist jedoch das es zu einem kurzen, aber heftigen deflationären Schock kommt, auf Grund dessen die Politiker der westl. Welt, die ZBs (allen voran die FED) anflehen werden, doch endlich endlich QE3 ins Leben zu rufen.

Sollte andererseits wirklich eine europäische Großbank unter die Räder kommen (wovon wir nicht ausgehen), werden die Schockwellen innert Stunden um den Globus rasen und alles vs. USD und YEN in die Tiefe reißen.

Demzufolge haben wir uns heute noch einen Short auf den EURJPY gegönnt bei 104.85, ebenso wie das hedgen fast aller Goldlongs (siehe oben).

Der Short auf den Loonie ist geschlossen und bei 1.0260 auf Long gedreht.